Sehe ich es zu dramatisch?

12 Antworten

Hi Analena00,

wie schon der absolute Großteil hier sagte (und er kleine Rest, der es anders sieht, liegt hier einfach völlig daneben): NEIN, du siehst es nicht zu dramatisch.

Das ist sexuelle Belästigung und noch dazu eine besonders perfide Form, weil er seine berufliche Machtposition ausnutzt. Ich kann mir vorstellen, dass es für Dich schwer ist, dagegen anzugehen, weil Du Angst um Deinen Job hast und einem gerade mit Diagnosen wie Borderline und Depression immer gerne mal gesagt wird, man sei selbst schuld und würde Dinge falsch wahrnehmen. Diese Sache hier ist aber sehr eindeutig!

Denn Fakt ist: Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz ist verboten und eine Verletzung der arbeitsvertraglichen Pflichten. Nicht Du hast um Deinen Job zu fürchten, wenn Du das meldest, sondern er.

Leider ist auch Fakt, dass es Menschen gibt, die einen schlechten oder gar bösartigen Charakter besitzen. Gerade solche Menschen haben meist ein instinktives Gespür, bei wem sie übergriffig werden können, ohne zur Rechenschaft gezogen werden. Nur durch diesen Instinkt kommen sie durchs Leben. Lass den Typ nicht damit durchkommen. Er macht sonst immer so weiter - wenn nicht mir Dir, dann mit jemand anders.

Es gibt einige gute Hilfsangebote, wo Du Dich beraten lassen kannst. Hier ist ein Link zum Hilfstelefon: https://www.hilfetelefon.de/gewalt-gegen-frauen/sexuelle-belaestigung-am-arbeitsplatz.html

Die gehören zum Bundesamt für Familie und sind auch auf solche Fälle spezialisiert. Du kannst dort jederzeit anrufen, die Nummer lautet: 08000 116 016.

Wie Du Dich auch entscheidest: Ich wünsche Dir viel Kraft.

Viele Grüße

Mike von gutefrage 


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Boa.Cool ein Community Manager.:D(Ich mag Autos(Volvos und Land Rover insbesondere)(:D))

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Nein, Du siehst das nicht zu dramatisch. Der Ausbilder nutzt seine Position aus und hat Dich nirgendwo anzufassen und auch keine komische Bemerkungen fallen zu lassen. Wende Dich an einen Vorgesetzten oder direkt beim Chef. Und rede Dir bitte nicht ein und lass Dir auch nicht einreden, dass sein Verhalten harmlos ist. Das ist es nämlich überhaupt nicht.

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Sagt aber jemand hier...

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@Analena00

Dieser Jemand hat eben keinen Respekt vor den Grenzen einer Frau. Was ich deswegen von ihm halte, kannst Du Dir denken.

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Selbstvertrauen gibt es nicht in Pillenform, das muss man sich erarbeiten. Indem man Hände wegschiebt, Stopp sagt, anderen Menschen in die Augen schaut, statt sich wegzuducken.

Tut mir leid, dass du so schlimme Erlebnisse hattest. Tut mir auch leid, dass du immer noch Probleme hast. Aber tu dir selbst einen Gefallen und benutze die Vergangenheit nicht als Ausrede für alles, was du heute nicht auf die Reihe kriegst.

Wenn du alleine nicht klarkommst, hol dir Hilfe. Du schadest dir mit all den Abführmitteln ganz massiv, das wird dir auch dein Arzt bestätigen.

"Triggern" hin oder her, solange du nicht bereit bist, für dich selbst zu kämpfen, wirst du immer andere "Schuldige" für dein Verhalten finden und dich vor der Verantwortung für dein Leben drücken...

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Mein Problem liegt darin, dass ich selbst von der Polizei damals mit 9 Jshren nicht ernst genommen wurde. Obwohl mein Onkel damals über Monate Sachen mit mir anstellte, die man eigentlich im erwachsenen Leben in einer Beziehung praktiziert. Ich suche keinen Schuldigen. Der bin ich alleine, weil ich weiss, dass ich die einzige bin, ie was verändern könnte. Aber es steht mir nicht zu. Sagt jedenfalls die eine Stimme in mir. Die andere will, dass ich endlich Hilfe in Anspruch nehme...

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@Analena00

Kinder werden oft nicht ernst genommen. Das ist zum kotzen. Schuldig bist Du nie. Weder als Kind gewesen noch jetzt. Du bist damals und heute wieder jemandem ausgeliefert, der seine Position ausnutzt, um Dich einzuschüchtern. Er profitiert davon, dass Du Angst hast. Es ist auch völlig normal, dass Du unsicher bist. Solche Dinge überrumpeln einen. Nun bist Du aber erwachsen! Gibt es denn eine Stelle wie die IHK für Deine Ausbildung? Dort kann man solche Probleme auch melden. Ich bilde selbst auch aus. Glaub mir, ein Azubi hat einige Möglichkeiten seinen Ausbilder in den Arsch zu treten.

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@Analena00

Der erste Schritt ist der schwierigste. Und der ist, dir klarzumachen, dass du nicht mehr 9 Jahre alt, hilflos und völlig überfordert bist. Du bist erwachsen, weißt, was du tun musst und wie du es tun kannst. Also wehr dich endlich.

Du hast dir damals nicht ausgesucht, Opfer zu werden, aber du entscheidest dich heute jedes Mal neu dafür, es zu bleiben. Tief drinnen weißt du das auch, und du hasst dich dafür und bestrafst dich, indem du dich auch noch anderweitig kaputtmachst.

Hör endlich auf damit. Bitte.

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Also sind alle Opfer, die sich nicht trauen, selbst Schuld oder wie?

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@Laury95

Wer sich nicht traut, muss mit den Konsequenzen leben. Genau wie Menschen, die sich nicht beherrschen können.

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