Ich bin seelisch am Boden, glaube aber, dass ich im Islam endlich den Sinn des Lebens gefunden habe. Wie kann ich nun zum Islam konvertieren?

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12 Antworten

Hallo Eisenherz,

zunächsteinmal tut es mir leid, dass du solche gesundheitlichen Beeinträchtigungen hast.

Natürlich brauchts du etwas, dass dich stützt, eine Gruppe von Menschen, die dir ein Zusammengehörigkeitsgefühl geben ist auch keine schlechte Idee. Außerdem aber auch eine ganz konkrete Begleitung dabei, wie du wieder ins Leben findest und auch berufliche Perspektiven bekommst.

Religion wird nicht die Lösung deiner Probleme werden. Das kann höchstens eine Stütze sein. Was ändert der Islam eigentlich konkret dabei, dass du nun zu Hause wohnst und nicht weißt, wie es weiter geht?

Ich halte für eine schlechte Idee jetzt zum Islam zu kovertieren. Das macht dich für radikales Gedankengut sehr anfällig und diejenigen, die das "Geschäft" betreiben wartenm nur so auf Personen wie dich.

Es ist wichtig für dich, mit Hilfe aus deiner eigener Kraft Selbstvertrauen und Lebensmut zu gewinnen. Ansonsten wirst du vom Islam  abhängig und nicht richtig gesund!

Basierend auf deiner anderen Frage, möchte ich dir Tipps geben.

Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten für dich, um zu genesen und ins Arbeitsleben eingegliedert zu werden.  ich gehe mal davon aus, dass du bei deinen Eltern versichert bist.

Du kannst als allererstes mehrere Psychologen abtelefonieren und dir Probetermine machen lassen. Bitte gebe nicht auf, wenn die erst weit hinten liegen.Warst du schon mal bei einem Sozialpsychiatrischen Dienst? Einfach googeln und deine Stadt dazu. Mache dir da einen Termin und rede über deine Situation.

Falls es dir sehr schlecht geht, gehe bitte zu deinem Hausarzt und erzähle das, in dem Fall würde ich fast vorschlagen, dass du in eine psychosomatische Klinik gehst. Das wäre ein erster Schritt für ein Paar Wochen, dort triffst du andere Menschen, die ein ähnliches Schicksal haben.

Nach einer Reha, hat man die Möglichkeit eine sogenannte Eingliederung ins Arbeitsleben zu bekommen. Da wird geschaut was du eventuell machen kannst, du machst Praktika und ggf. eine Umschulung oder . Es gibt aber auch ein Programm das heißt MUT (kannst du mal googeln). Dazu müsstest du

Eine weitere Möglichkeit sind auch selbsthilfe Gruppen für dich käme in Frage irgednwohon zu gehen, wo auch andere mit Bandscheibevorfällen waren oder für Depressionen.

Du bist jetzt verzweifelt und hast eine bestimmte Perspektive, aber glaube mir, ich kenne Leute im Rollstuhl und nach anderen Krankheiten die es geschafft haben ein glückliches und selbstbestimmtes Leben zu führen.

Das wirst bestimmt auch du schaffen!

ich wünsche dir viel Kraft und dass du die richtigen Ansprechpartent findest die dir eine Stütze sind.

LG

Gugu

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Kommentar von Gugu77
30.11.2015, 14:22

Da fehlen ein paar Wörter.  Da wird geschaut was du eventuell machen kannst, du machst Praktika und ggf. eine Umschulung oder du kannst dich erstmal in einem Praktikum ausprobieren . Es gibt aber auch ein Programm das heißt MUT (kannst du mal googeln). Dazu müsstest du ALG2 bekommen.

LG Gugu

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Überleg dir nochmal, welchem 'Verein' du beitreten willst. Erst solltest du doch mal die 'AGB' lesen, sprich eine Zusammenfassung vom Koran, der Grundlage des Islam. Oder auch geschichtlich: Wer war Mohammed, wann hat er gelebt, wie hat er gelebt, was hat er getan. Immerhin gründet der Islam auf dem Propheten Mohammed. Weiter solltest du dich informieren, was mit den Auslegungen des Koran geschah. Immerhin gibt es heute sehr viele unterschiedliche Interpretationen was sich in den verschiedenen Gruppen zeigt: Wahabiten, Shiiten, Suniten und viele andere. Zur Zeit behaupten die einen, den 'wahreren' Glauben zu haben als die anderen und bekämpfen sich intensiv. Ob dann der Sunit, der sich in die Luft gesprengt hat und viele Shiiten in den Tod mitgerissen hat, zu seinen 72 Jungfrauen kommt und zur Rechten Allahs sitzen darf oder der Shiit, der durch die Bombe einen Märtyrertod erlitt?
Bist du damit einverstanden, dass dir sämtliche Entscheidungen abgenommen werden (du also keine persönliche Freiheiten mehr hast) und wirklich alles bis ins wirklich kleinste (auch intimste) Detail vorgeschrieben ist?

Mach dich schlau, dann weisst du mehr.

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Kommentar von ChicagoBlues
30.11.2015, 23:24

Ich verneige mich, war schon bereit eine ähnliche Antwort zu verfassen, las aber dann Deinen Beitrag...Danke...ich sehe das ganz genauso...vor allem wird das Trauma des Fragestellers explodieren, wenn er dann herausfindet, wie sehr diese Ideologie den kompletten Tagesablauf/das komplette Leben, von morgens bis Abends bestimmt....dann noch herausfindet, dass der "Verein" keinen Austritt duldet und Austritt mit dem Tode bestraft wird....ich fürchte dann, ja dann ist der ganz große Zusammenbruch vorprogrammiert!

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Zunächst mein Bedauern zu deinen Gesundheitszustand und deiner seelischen Verfassung!

Lasse dich daher warnen. - Der Islam, die seit Beginn kriegerischste und diskriminierendste mir bekannte Religion der Welt, wird deinen Zustand nicht verbessern, sondern dich eher noch in ganz neue Seelennöte führen, wenn du "ein richtiger Muslim" sein willst.

Du erhältst auf deine Frage sicher viel oberflächlichen und naiven Zuspruch dem Islam beizutreten. Es ist ja so einfach, wie einem Fußballclub als Fan beizutreten. Aber dieser Zuspruch kommt von Menschen, welchen den Islam selbst in seiner grausamen Wahrheit selbst nicht kennen, oder bereits durch ihn geblendet sind.

Wenn du also Halt in der Religion suchst, dann suche diese besser in der deiner Kultur verwandten Religion. Der Islam ist nach meiner Feststellung nur eine billige und veränderte Kopie davon.

Leider kann ich mit meinem Wissen über Religionen nicht anders urteilen, auch wenn dies nicht schmeichelhaft für den Islam ausfällt. Aber es entspricht wenigstens der nachweisbaren Wahrheit.  Und du suchst ja ernsthaft Trost und Hilfe.

Alles Gute!

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Kommentar von youarewelcome
01.12.2015, 01:45

Was mir an dieser Frage mal wieder ins Auge sticht, ist die Tatsache, dass der "Fragesteller" sich "nicht die Bohne" für die gegebenen Antworten interessiert, ergo ich stark vermute, dass  gewisse "treibende Kräfte" diese Frage mal wieder als klare Aufmsichfrage hier eingestellt haben...sehr traurig aber ist so!

LG

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Soweit ich weiß, gibt es im Islam keine Mitgliedschaft wie in der (christlichen) Kirche

Damit liegst Du schon mal ganz verkehrt, wirklich ganz verkehrt und ich hoffe Du liest Dir alle Beiträge und Warnungen gut durch...nebst meiner Vermutung dass dies eine Aufmischfrage von einem "neuen" Account ist, muss ich Dir nämlich sagen, dass der Islam, der Beitritt zum Islam sogar viel verpflichtender ist, als der in einer christlichen Kirche.

Die Kirche erlaubt den Austritt....

Lese Dir mal meine Kommentare durch....der Islam lässt Austritt nämlich gar nicht zu....würdest Du Dich irgendwann nachdem Du "beigetreten" bist, besinnen und feststellen, dass es nicht der "Glaube" ist hinter dem Du stehst, wird man Dir unmissverständlich mitteilen, dass der Islam keinen Austritt duldet. Dafür wurden sogar schon Menschen getötet. Es ist eine Todsünde dem Islam den Rücken zuzukehren, ihn zu verlassen.

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Du solltest erst mal Deine Gesundheit wieder herstellen und Deine ganz pers. Probleme mit Hilfe von Fachleuten beseitigen, denn ein guter Moslem kann das ...  der Gesandte Allahs sagt: „ Niemand verdient reiner, als durch eigene Mühen.“, <- dazu gehört auch Deine Gesundung...„Niemand nimmt bessere Nahrung zu sich als das, das er durch seine eigene Arbeit erworben hat. Der Prophet David - Friede sie mit ihm - ernährte sich auch aus eigener Arbeit."

wenn Du Dich wieder eingekriegt hast , hast Du bei einem Übertritt zum Islam über 70 versch. Gruppen zur Auswahl .. Du kannst ja, bis dahin die Unterschiede betrachten, vergleichen  um Dich erst zu entscheiden wenn Du Dir über die Besonderheiten klar geworden bist und hinter einer bestimmten Religionsgruppe stehen willst.

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Generell muss man eigentlich nur die Shahada sprechen (und natürlich den Inhalt mit dem Herzen bezeugen) und zählt als Muslim. Natürlich sind mit dem dann auch Pflichten verbunden, wie das glauben an die 6 Glaubensgrundsätze und das einhalten der 5 Säulen des Islam.

Ich würde dir empfehlen, in eine Moschee zu gehen und dich genauer zu informieren, die werden dir sicherlich behilflich sein.

Und schrecke nicht von den Pflichten ab, der erste Schritt ist zu glauben.
Etwa 10 Jahre lang hat der Prophet in Mekka zuerst den Glauben der Muslime gefestigt und erst danach in Medina sind die meisten Pflichten und Verbote gekommen.

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Kommentar von hannadi01
30.11.2015, 22:03

DU bist ja echt überall

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Kommentar von hannadi01
30.11.2015, 22:14

Bei jeder Frage auf die ich gehe, sehe ich einen Kommentar von dir

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Ich empfehle Dir nicht zum Islam zu konvertieren und das gerade nicht in Deiner derzeitigen Lebenssituation. Das kann langfristig zu einer - von Dir sicher nicht gewollten - Vereinnahmung führen und Du vielleicht sogar zu fundamentalistisch gesinnten islamischen Gruppierungen antreffen könntest, die mit Aufklärung und Gleichstellung von Mann und Frau etc nicht viel gemein haben. Glücklicher wirst Du damit nicht. Ein guter Psychologe oder eine unverbindliche Seelsorge könnten daher eher ein Lösungsansatz sein.

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Kommentar von Isparta89
30.11.2015, 00:50

Ich würde mal gerne wissen, wieviel Ahnung du überhaupt vom Islam hast? Erzähl mal bitte. Das ist wie als würde man jemanden eine Extreme Diät anraten obwohl man keine Ahnung von den folgen hat.

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Kommentar von Literaturmensch
30.11.2015, 00:59

Im Islam gab es nie Aufklärung. Der Islam wurde nie reformiert bzw modernisiert - anders zum Beispiel in der katholischen Kirche (2. Vatikanisches Konzil).

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Was Du brauchst ist ein Psychologe.

Ich halte es für grundfalsch in Deiner seelischen Verfassung irgendwelchen Ideologien oder Religion zu folgen. Du solltest Dich erst selbst zentrieren.

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Wenn Du wegen Deiner Krankheiten Beistand suchst, dann ist der Islam nicht die Religion, die Dir bei der Gesundung hilft. Alles geschieht im Islam durch Allahs Willen. Deine Depression wird dadurch nicht verschwinden.

"Inshallah" 

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Hey gratuliere echt stark von dir, nicht jeder hat das zeug zum ISLAM zu konvertieren, vorallem in Deutschland. Mich würde es aber trotzdem interessieren, wie es dazu gekommen ist. Würde mich freuen wenn du es mit mir teilen würdest.

Zu der konvertierungssache, haben ja die muslimischen kollegen hier beantwortet, die shahada mit der absicht zu konvertieren aussprechen.

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Kommentar von earnest
30.11.2015, 10:40

JEDER Mensch hat grundsätzlich das Zeug, zu JEDER Religion zu konvertieren. Ob das immer eine gute Idee ist, ist aber die Frage. 

Ob das in einer solchen schwankenden Krisenzeit eine gute Idee ist, ist keine Frage mehr: Nein, das ist es nicht. Der Fragesteller ist zur Zeit offenbar zu keinem vernünftigem Urteil fähig. Er braucht professionelle Hilfe.

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Kommentar von oli66
02.12.2015, 12:29

Ich respektiere ihre meinung aber stehe trotzdem zu meiner meinung.

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Wenn Du Dein Seelenheil in der Religion suchst, dann versuche es doch erst einmal mit der Dir bekannten Religion. Was ist anders, ob Du die Bibel oder den Koran liest?

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Kommentar von hummel3
30.11.2015, 08:27

Was ist anders, ob Du die Bibel oder den Koran liest?

Eine ganze Menge und dazu noch Grundsätzliches! - Im Gegensatz zum Koran, einer zu Diskriminierung und Vernichtung Andersgläubiger aufrufenden Schrift, enthält die Bibel allein schon mit den 10 Geboten Gottes ein völlig anderes Gewicht. Bedenke hierzu noch, die Ursache des Christentums - Jesus Christus, fordert zur Nächstenliebe gegenüber allen Menschen auf unabhängig von ihrem Glauben - der Prophet Mohammed dagegen, die Gegner zu vernichten. 

Was für ein gewaltiger Unterschied! Von den vielen anderen Unterschieden noch gar nicht gesprochen. 

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Es gibt auch gute Gründe, um an das Christentum zu glauben. Die Gründe findest du auf meinem Profil, kannst ja mal vorbeischauen.

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