Schwungvollen Trab aussitzen?

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6 Antworten

Hallo,

Ich kenne dein Problem nur zu gut :D

Mein Tipp:

Man kann viel leichter absitzen, wenn der Rücken gesenkt ist, die Hinterhand untertritt und das Pferd sich rund macht. Da ich nicht weiß wie es läuft würde ich es vlld eine zeitlang mit Ausbildern, Dreieckszügeln, oder Martingal versuchen. Dadurch läuft das Pferd rund und es ist für dich einfacher. Oft galoppieren sie damit auch besser an. Natürlich kannst du nicht immer ausgebunden reiten (auf Turnieren geht es z.B nicht) solltest du das auf jeden Fall trainieren. Entweder Reitunterricht nehmen und auf jeden Fall die Besitzerin fragen sie kennt das Pferd schon länger ;)

Wenn dein Pferd schon rund läuft und nur das aussitzen ein Problem ist:

1. Singen! Geschichten erzählen! Das hilft da du dich ablenkst und entspannst.

2.Stell dir vor du würdest rückwärts tretend Fahrrad fahren, dabei gehen deine Popbacken und deine Hüfte unterschiedlich hoch. Beim Schritt gehen merkst du das, das Pferd eine ähnliche Bewegung hat. Geht das äußere Bein vor geht der Hintern außen ein wenig höher als Innen. Diese Bewegung musst du mitmachen. Dies kannst du erstmal im Schritt üben um ein Gefühl dafür zu kriegen. Dann im Trab. Am besten ist es wenn du ohne Sattel/ohne Steigbügel trabst und so tust als würdest du Fahrrad fahren und Rückwärts treten. Immer deine Äußere Pobacke/Hüfte anheben, wenn das Äußere Bein untertritt. Deine Innere Tobake/Hüfte anheben, wenn das Innere Bein untertritt.

3.Mach dich locker!

Für das angaloppieren:

Zügel aufnehmen, Paraden geben und das Äußere Bein leicht hinter den Sattelgurt legen, dann gleichzeitig drücken. Galoppier in den Ecken,oder auf dem Zirkel an damit das Pferd  nicht im  Außengalopp ist.

Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen :)

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Kommentar von LyciaKarma
01.04.2016, 09:36
 würde ich es vlld eine zeitlang mit Ausbildern, Dreieckszügeln, oder Martingal versuchen. 

Damit kann das Pferd nicht rund laufen, sie würde noch mehr hochgeschleudert werden. 

Und ein Martingal ist nicht dafür da, dass es einen Knick im Zügel macht und mit schöner Hebelwirkung den Kopf des Pferdes runterzieht, sondern damit das Pferd nicht in die Zügelschlaufe tritt, wenn der Reiter einen Abflug macht. 

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Sich öffnen , mit jedem Tritt die Knie tiefer fallen lassen, ja nicht hochziehen.

Immer nur paar Tritte, dann wieder Leichttraben, so dass man nicht ins verkrampfen gerät. Locker bleiben ist oberste Priorität.

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Steigbügel weg und sich tief in den Sattel setzen. Es braucht seine Zeit, bis man sich an den schwungvollen trab gewöhnt

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Versammeln, und du solltest dich ein bisschen zurück lehnen und locker mitschwingen

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Lass dich ein paar Stunden an die Longe nehmen und nimm Sitzunterricht. 

Der RL wird dir dann erklären, wie du am Besten sitzt, wo deine Probleme sind und wie du sie beheben kannst. 

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Mir wurde mal erklärt, dass wenn du nicht aussitzen kannst, bei einem schwungvollen Pferd, den Popo zusammenkneifen.. Keine Ahnung ob das was bringt :D 

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Kommentar von Urlewas
01.04.2016, 22:56

Nicht gut. Im Gegenteil - je tiefer man Platz nimmt im Sattel, um so besser. Oder aber Leichttraben.

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