Schwimmhäute bei der Olypiade?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hat ein Schwimmer auf Grund seiner Behinderung anderen behinderten Schwimmern gegenüber einen Vorteil, so bekommt er die Auflage sich an zu passen. Um behinderungsbedingte Benachteiligung zu vermeiden werden im behinderte Athleten im Wettkampf in Schadensklassen eingeteilt. Vergleichbar mit den Gewichtskassen bei Kampfsortarten. Trotzdem kann man es nicht immer so gestalten, daß alle Athleten einer Schadensklasse gleich stark eingeschränkt sind. Damit im Wettbewerb möglichst keiner einen Vorteil durch seine Behinderung hat, müssen z.B. Schwimmer die ihre Beine bewegen können und gegen Schwimmer starten die ihre Beine nicht bewegen können, ihre Bahnen ohne Beinschlag schwimmen.

Ich denke er wird bei beiden nicht zugelassen. Bei der Olympiade weil sein Körper nicht dem Maß an Normalität entspricht und er einen Vorteil hätte.

Bei den Paralympics, weil er im Grunde gesund ist. Das würde auch nicht wirklich als Behinderung gerechnet werden.

Präsenzfall: Hermaphrodite Sportlerin vor einigen Jahren. Wurde meines Wissens nach Disqualifiziert wegen erhöhter Testosterone-Werte, welche jedoch nciht gedopt waren sondern normal von ihrem Körper Synthetisiert wurden.

Das hat aber einen anderen Grund, es gibt nur Wettbewerbe für Männer und Frauen. Bei den Männern hätten diese Sportler keine Chance und bei den Frauen natürlich leichtes Spiel, weil männlicher Körper.

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@Viking85

Ja, passt doch dann, der Aqua-Man hat damit einen eindeutigen Vorteil gegenüber den normalen gleichgeschlechtlichen Kontrahenten. Eine Frau mit männlicherem Körper wäre da auch nur eine Mutation dieser Sorte.

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Die Auflagen für die Teilnahme an Wettbewerben für Athleten mit Behinderung ist immer mit Einschränkungen der Körperfunktionen betreffend verknüpft. Diese Schwimmhäutefehlbildung schränkt einen Schwimmer nicht ein. Deshalb wäre eine Teilnahme bei Wettkämpfen im Behindertenbereich eher unwahrscheinlich. Eine Starterlaubnis bei konventionellen Sportwettbewerben ist eher wahrscheinlich. Starten so jemand bei konventionellen Wettkämpfen, wird er die Auflage bekommen beim Schwimmen die Hände geschlossen zu halten. Hält er sich nicht daran, würde er disqualifiziert werden. Deshalb wird ihm sein angeblicher Vorteil wohl eher nichts nutzen.

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Wären Schwimmhäute zwischen den Fingern eine Behinderung? Ich denke nein! Der Teilnahme an normalen Olympischen Spielen sollte nichts im Wege stehen.

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