Schwierigkeiten beim molekularen Verwandschaftsnachweis?

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1 Antwort

Ich weiß nicht, wie weit du in der Materie drin steckst, also versuche ich es einfach zu machen.

Es wird bei diesem Verfahren ein Enzym benutzt, dass eine relativ hohe Fehlerrate hat. Das liegt daran, dass es ein bakterielles Enzym ohne Kontrollfunktion ist. Das entsprechende Enzym im Menschen kontrolliert nach jedem Schritt, ob es richtig gearbeitet hat.

Es kann zu Fehlern kommen, wenn die äußeren Bedingungen nicht stimmen, z.B. die verschiedenen Komponenten im falschen Verhältnis zusammenkommen, eine falsche Reaktionstemperatur eingestellt wird, Verunreinigungen enthalten sind etc. Dadurch kann das Enzym nicht mehr richtig oder zu stark binden.

Ja und dann gibt es da noch die Gelelektrophorese ist fehleranfällig ist. Einfach deshalb, weil sie z.B. schief laufen könnte, nicht die richtige Zeit eingehalten wird, zu stark oder zu schwach gefärbt wird ... da gibt es viele Fehler die der Mensch machen kann, dass ein Gel am Ende schwer auszuwerten ist.

In der Praxis macht sich das aber relativ selten bemerkbar. Was eher zum Problem führt ist Fremd-DNA, beispielsweise von denen, die den Test durchführen oder die DNA-Probe genommen haben.

Wenn man sich nicht blöd anstellt, ist dieses Verfahren aber doch sehr sicher und robust.

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