Schwester veruntreut Geld mit der anvertrauten Kreditkarte der Mutter. Handhabe?

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3 Antworten

Ich würde nen Anwalt befragen, weil s wie das klingt ist sie Spielsüchtig und damit kann man ihr diesen Auftrag per Gericht entziehen lassen und die Betreuung deiner Muter beantragen. Und wenn du kein Geld hast für den Anwalt es gibt Beratungshilfe und einige Anwälte machen dies auch noch auf Amenrecht. Ich drücke dir die Daumen.

Danke für die Antwort, der Auftrag ist entzogen.....sie äußert sich, immer zum Wohle der Mutter gehandelt zu haben! Leider sagen die Kontoauszüge etwas anderes.

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du musst zwischen straf und zivilrecht unterscheiden, strafrecht -> strafantrag kostenlos, zivilrecht (Geld zurückfordern) kostet dich erstmal Geld und die Frage ist ob die Schwester selbst bei einem urteil zu deinen Gunsten die Kosten bezahlen kann.

von Strafrecht hast du aber noch kein Geld zurück und die Betreuung hat er dann auch noch nicht

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@Thommy2801

Die Kontobetreuung haben wir ihr entzogen. Das erledigt nun mein Bruder in Absprache mit uns/mir. Sie will auch ausziehen aus dem elterlichen Haus. Leider wissen wir nicht, ob auch ihr Mann dahinter steckt, aber sie hatte die Karte.

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Wie habt Ihr denn die Betreuung geregelt? Über notariell beglaubigter Vorsorgevollmacht? Oder mit einem vom Gericht bestellten Betreuer (wäre dann ja die Schwester)? Oder ist da bisher gar nichts geregelt? Denn dann würde ich erst einmal sehen, daß Deine Schwester hier evtl. als offiziell bestellter Betreuer herausgenommen wird. Denn bereits in diesem Punkt sollte für die Zukunft eine klare Regelung getroffen werden - wer hier formal die Geschäfte regeln darf.

Erstmal schönen Dank für deine Antwort! Wie regelt man im Normalfall die Betreuung? Ich denke, meist, wie auch bei uns innerhalb der Familie und es bieten sich da diejenigen an, die im gleichen Haus wohnen, also meine Schwester. Nie hätten wir ihr das zugetraut, denn das ist unterste Schublade! Es ist bisher nichts gesetzliches Vereinbart, wollen wir auch nicht unbedingt haben.

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@Alfy1234

Meine Mutter hat auch Demenz (Pflegestufe 1). Unser Rechtsanwalt riet uns, die Betreuung mit einer notariell beglaubigten Vorsorgevollmacht zu regeln. Das hat den Vorteil, daß Deine Mutter (bzw. auch Ihr) den Betreuer selbst bestimmen könnt. Denn wenn es mal so weit sein sollte, daß ein Betreuer vom Amtsgericht ernannt wird / werden muß, kann es zu Problemen kommen, weil dann die Interessen der Mutter nicht immer vertreten werden. Und das ist hier ja wohl bereits auch schon geschehen, so wie ich die Sache sehe.

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