Wie kann ich Schwester und Eltern für einen Hund überreden?

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9 Antworten

Hast Du Dich mal über französische Bulldoggen informiert? Das ist keine gute Wahl, diese Hunde leiden unter verschiedenen Erbkrankheiten. Darunter auch Atemnot weil man ihre Schnauze zu kurz gezüchtet hat. Deshalb muß man beim Kauf damit rechnen das sehr hohe Tierarztkosten auf einem zukommen können da sind schnell mal ein paar 1000 Euro futsch. Du kannst natürlich Glück haben und einen Hund finden der nicht so stark betroffen ist aber das ist ein Lotteriespiel.

Außerdem sind Rassehunde in der Anschaffung auch sehr teuer.

Da Du und Dein Bruder nicht darüber informiert seid zeigt das Euer Interesse wohl doch nicht so groß ist. Lest mal ein paar Bücher über Hundehaltung, Hundeerziehung und über die verschiedenen Rassen damit Ihr ganz genau wisst was auf Euch zukommt. Wenn Ihr dann richtig gut informiert seid was alles zur Hundehaltung und Erziehung dazugehört könnt Ihr Eure Eltern mit Wissen überzeugen das zeigt nämlich auch das Ihr Verantwortungsbewusstsein habt und das der Wunsch nach einem Hund keine vorübergehenden Laune ist.

Wenn Ihr Eure Eltern dann rumgekriegt habt dann solltet Ihr Euch mal im Tierheim umsehen, die Pfleger dort können Euch auch beraten welcher Hund zu Euch passt. Auch im Internet gibt es zahlreiche Seiten von Tierschutzorganisationen wie z.B. Zergportal dort werden sehr viele Hunde vorgestellt von Welpen bis zu alten Hunden, dort ist auch jede Größe,Fellfarbe und Fellart vertreten. Diese Hunde suchen dringend ein Zuhause und sind nicht weniger liebenswert als Rassehunde.

Ich drücke Euch die Daumen das Euer Wunsch irgendwann in Erfüllung geht.

LG

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Gar nicht. Wenn nicht alle Familienmitglieder von sich aus einen Hund möchten, sollte man sich keinen anschaffen. 

Wer soll sich um den Hund kümmern? Jeder Hund muss min. 2-3 Stunden am Tag Gassi gehen. Dazu kommt noch die geistige Auslastung. Du darfst unter Umständen gar nicht alleine mit dem Hund raus, dein Bruder wird auch nicht immer Lust haben, deine Schwester wird wohl gar nichts mit dem Hund zu tun haben wollen, also bleibt die Arbeit an deinen Eltern, vermutlich deiner Mutter, hängen. 

Wer soll den Hund bezahlen? Ein Welpe von einem seriösen Züchter kostet 1.000 - 1.500, ein Hund aus dem Tierschutz ca. 200 - 350 Euro. Abgesehen davon kostet ein gesunder Hund, je nach Größe zwischen 75 und 150 Euro. Da war er noch nicht krank. Eine OP kann mehrere tausend Euro kosten, die eure Eltern zahlen müssen. Da ihr eine Qualzucht haben möchtet, kommt dazu wahrscheinlich noch die OP, damit der Hund überhaupt frei atmen kann. 

Habt ihr überhaupt Zeit für einen Hund? Ein erwachsener Hund, der das Alleinebleiben kennt, darf max. vier Stunden am Tag alleine bleiben, in Ausnahmefällen 5-6 Stunden. Ihr seid in der Schule und eure Eltern arbeiten vermutlich. 

Wem gehört der Hund?/Wer ist die Bezugsperson? Was soll mit dem Hund passieren, wenn z.B. dein Bruder auszieht? Der Hund muss von der ganzen Familie liebevoll und konsequent erzogen werden. Also darf er nicht z.B. von dir nur verhätschelt werden, damit er dich "lieber" mag. Vermutlich wird er sich am meisten an deiner Mutter orientieren. 

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es gibt Menschen, welche Hunde nicht mögen...manche hassen sie gerade zu. Dies wirst Du nicht ändern können...auch nicht mit einem Vortrag. Du müsstest sogar damit rechnen, dass der Kleine von Deiner Schwester schlecht behandelt wird... möchtest Du dies wirklich ?

Ich rate Dir zu warten, bis Du erwachsen bist, und eine eigene Wohnung hast...dann kannst Du Dir vielleicht den Wunsch von einem eigenen Hund erfüllen, aber nur, wenn genügend Zeit für ihn vorhanden wäre.

Über die Rasse selbst werde ich mich nicht äussern, dies haben schon genügend andere hier getan, und ich kann denen nur zustimmen.

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Anfangen könntet ihr damit, daß ihr euch mehr Gedanken um die Auswahl der Rasse macht und nicht nach einer Qualzucht bettelt, die Atemprobleme hat und mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit irgendwann eine teure OP braucht.

Davon abgesehen müßt ihr die Entscheidung der Eltern schlicht und ergreifend akzeptieren. Schließlich bleibt an denen die meiste Arbeit hängen. Von Fragen wie "wessen Hund ist es, wenn ihr in ein paar Jahren auszieht" mal ganz abgesehen.

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Gegen Hundehass kannst du nichts vortragen was die Ansicht deiner Schwester ändern würde. Denke mal an den Hund, wie der sich fühlen muss, wenn er bei Hundehassern wohnen muss oder wenn der arme Hund dann mit deiner Schwester mal alleine ist? Nicht auszudenken, vergiss es.

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Nenn nicht nur Vorteile sondern auch paar negative Sachen und finde schon vorher Lösungen dafür

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Also wenn einer schonmal Hunde hasst, ist das überhaupt keine gute Voraussetzung.

Ein Hund muss von allem gemocht und gewollt werden.

Was habt ihr dem Hund zu bieten? Wieviel Auslauf? Wie oft und wie lange muss er alleine sein? Jeder muss in der Familie mit anpacken das die Erziehung betrifft, wie macht man das wenn einer Hunde hasst?

Was wisst ihr über Körpersprache? Dann habt ihr euch über kurznasige Rassen informiert? Oder euch die nur ausgesucht , weil sie dem Kindchen-Schema entsprechen?

Diese Rassen haben oft Probleme, mit dem Gaumensegel und wenn es blöd läuft, kann eine kostenspielige OP auf deine Eltern zu kommen die viele 1000 € kosten kann.

Bevor ihr überhaupt die Eltern überreden müsst. Würde ich mir mal Grundkenntnisse zum Thema Hund aneignen.

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Nö. Ich will keinen Hund. Du willst den Hund. Also mach dir selber Gedanken.

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Gar nicht.

Ein Hund muss von der ganzen Familie gewollt sein, man kümmert sich auch als Familie um ihn.

Hundesteuern, Regeln und Kot (?) sind die kleinste Sorge beim Hund, wenn er krank wird, werdet ihr ganz andere Sorgen haben.

Man muss und soll den Hund als Familienmitglied sehen dem man hilft, egal was kommt.

Deine Familie möchte das nicht also sollte wirklich kein Hund bei euch einziehen.

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