Schwerkraft unter der Erde

5 Antworten

Um diese Frage zu beantworten, muss man ein wenig in den verstaubten Physikkenntnissen kramen. Normalerweise nimmt die Gravitation bei zunehmendem Abstand zum Mittelpunkt ab. Da die Masse der Erde aber über ein gewisses Volumen verteilt ist, wird der Teil, der 'unter' einem liegt, immer geringer, d.h. die Gravitation, die eben von der Masse abhängig ist, nimmt auch in Richtung des Erdmittelpunktes ab.

Die Schwerkraft wird weniger, je mehr man sich dem erdmittelpunkt naehert (Gauss)

Am Erdmittelpunkt wirkt keine Schwerkraft, es herrscht Schwerelosigkeit. Im Erdkern wächst die Schwerebeschleunigung mit dem Abstand vom Erdmittelpunkt monoton an. An der Wiechert-Gutenberg-Diskontinuität, der Grenze von Erdkern und Erdmantel (bei ca. 3480 km Entfernung vom Erdmittelpunkt, oder anders gesagt in ca. 2900 km Tiefe), erreicht sie ein Maximum von knapp 10,68 m/s². Dieser Effekt hat seine Ursache darin, dass der überwiegend metallische Erdkern mehr als doppelt so dicht wie der Erdmantel und die Erdkruste ist. Von dort bis zu ca. 4900 km nimmt sie zunächst wieder langsam bis auf 9,93 m/s² ab, steigt nochmals bei 5700 km auf 10,01 m/s² und sinkt dann monoton bis sie an der Erdoberfläche etwa 9,82 m/s² erreicht.

Bist du prall?
lol

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@quasselstripper

So ist es fast. Am Erdmittelpunkt hebt sich die Schwerkraft (sofern es sie überhaupt gibt) auf. Sie ist dort aber am größten (nur nicht spürbar - abgesehen vom Luftdruck, rein hypothetisch)).

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