Schwerkraft bzw. Anziehungskraft im All

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Das würde schon funktionieren, wobei die Größe der Schwerkraft von der Dichte des verwendeten Materials abhängt, ein rotierender Kern ist nicht erforderlich. Einfacher ist es jedoch, im Weltall Schwerkraft zu simulieren, indem man einen ringförmigen Hohlkörper rotieren lässt, in welchem alles, was sich darin befindet, durch die Zentrifugalkraft nach "außen" gezogen wird, so dass für Menschen ein "Oben" und "Unten" entsteht. Die Größe der Zentrifugalkraft ist dann von der Rotationsgeschwindigkeit (Drehzahl) des Gebildes abhängig.

Kann es sein das man das oft in Filmen mit Raumschiffen sieht? Also diese rotierenden Scheiben die sich um den Kern des Raumschiffes befinden.
 

Dieser Ringförmige Hohlkörper, durch die Zentrifugalkraft würde alles nach aussen gedrückt und somit wohl an der "Aussenseite" dieses Körpers haften, dann stehen die Personen die sich beispielsweise "unten" befinden aufrächt, wärend die auf der entgegenliegenden Seite auf dem Kopf stehen, richtig?

Müsste diese Scheibe dann nicht sehr schnell drehen um eine solche Kraft zu entwickeln? Oder ist die Wahrnehmung von der Geschwindigkeit im All sowieso komplett anders?

Ich weiss, viele Fragen, aber das Thema ist echt interessant :)

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@Kimon2000

Was im Weltall  und auf unserer Erde"Oben" und "Unten ist", ist allein durch die Kraftrichtung bestimmt. Es kann also niemand "auf dem Kopf" stehen. Die Empfindung von "Oben" und "Unten" würde genau unserem von der Erde gewohnten Empfinden entsprechen. Wie gesagt, die entsprechende "Gravitation" wird über die Rotationsgeschwindigkeit eingestellt. Eine Relativgeschwidigkeit (z.B. im Verhältnis zu einer Sonne) wird dabei nicht wahrgenommen, auf der Erde merken wir sie ja auch kaum, wir merken ja nur, wie die Jahre (langsam) verstreichen, obwohl sich die Erde ja mit enormer Geschwindigkeit um die Sonne bewegt.

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@syncopcgda

Und, je größer der Durchmesser des Ringes ist, desto kleiner kann seine Drehzahl sein, um die erforderliche Umfangsgeschwidigkeit und somit Zentrifugalkraft zu erzeugen. Um erdähnliche Verhältnisse zu schaffen, mit entsprechendem Tag- und Nachtwechsel, wäre ein Durchmesser des Ringes von ein paar Tausend Kilometern erforderlich.

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@syncopcgda

Danke für die Antworten, haben mir sehr geholfen. Wenn man es jedoch Bildlich darstellen würde wäre der eine "Kopfstehend" und der andere eben Aufrecht, also auf einer Skizze z.B. :) So meinte ich das eigentlich.

Aber es ist interessant zu wissen, den manchmal fragt man sich auch was geschieht wenn man beispielsweise durch die Erde graben würde (Mal ausgenommen das das rein Temperaturmässig unmöglich ist) ob man bemerkt das man am Mittelpunkt die Achse ändert und dann plötzlich in die andere Richtung gräbt wie der, mit der man angefangen hatte.

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@Kimon2000

Stellt man sich die Drehachse bildlich horizontal vor, so würden die "Unteren" natürlich auf dem Kopf stehen,  aber sie würden das nicht merken,

Vielen Dank auch für´s Sternchen :)

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Es ist nicht alleine die Gravitation, sondern die Luftmasse, Rotation, eigene Masse und die Masse des Körpers. Der Mond hat auch eine viel größere Masse, trotzdem hält er den Menschen nicht ganz auf dem Boden. Der "Todestern" ist hohl, hat also eine weitaus geringere Anziehungskraft, die Menschen würden fast schweben. Praktisch kann man die Gravitation zweier Körper mit einer Gravitationswaage messen. Die Gravitation gehört zu den vier Wechselwirkungen, da hat sich schon der Einstein Kopf zerbrochen.

Wäre dieser Todesstern also nicht hohl könnte er eine eigene Anziehungskraft entwickeln?

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LG cMonkey

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