Schwerhörige Nachbarin, Hausverwaltung stellt sich genauso taub

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Einen "Altersschutz" gibt es nicht.

Die Hausverwaltung scheint etwas unwillig, oder was schlimmer wäre, unwissend zu sein. Man kann die Hausverwaltung natürlich auch mit Mietminderung zu ihren Pflichten bewegen. Dies ist allerdings etwas langwierig.

Am einfachsten ist es immer das direkte Gespräch zu suchen, bei dem betreffenden Nachbarn zu klingeln und ihn zu bitten den Fernseher leiser zu stellen, oder aber eben Kopfhörer zu benutzen. Wenn dies keinen Erfolg hat, hat deine Tante einen Unterlassungsanspruch, den sie allerdings gerichtlich durchsetzen muss.

Somit muss deine Tante wohl in einen sauren Apfel beißen, nämlich entweder

  • den Lärm ertragen;
  • mit dem Nachbarn reden oder ihn zur Not zwingen;
  • die Hausverwaltung mittels Mietminderung zu zwingen ihrer Verpflichtung nachzukommen;

Hallo Immofachwirt,

dankeschön, dass Sie sich die Zeit genommen haben, meine Frage zu beantworten!

Der Tipp mit der Unterlassungsklage und der Gang zum Anwalt wird wohl die einzige Lösung sein, die jetzt noch bleibt, denn mit der Nachbarin ist nicht zu reden und die Hausverwaltung ignoriert ihre Verantwortlichkeiten. Da sie viele Wohnungen verwalten, gehe ich davon aus, dass sie einfach keine Lust haben, sich mit der Problematik auseinanderzusetzen.

Mietminderung wurde von meiner Tante zwar schon schriftlich angekündigt, um die Hausverwaltung endlich zum Handeln zu zwingen, brachte aber bisher nur einen unfreundlichen Antwortbrief, dass sie sich nicht so haben und gefälligst Verständnis für ihre Nachbarin zeigen soll.

Ich denke, sie hat gute Chancen, vor Gericht Recht zu erhalten, allerdings bin ich nicht sicher, ob sie die ganze Aufregung durchhält. Ein Gutachten der Hausärztin liegt vor, dass sie durch den Dauerlärm bereits gesundheitliche Schäden davongetragen hat.

Nochmals danke und einen schönen Sonntag! Eva

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@Eva19

Liebe Eva,

um den Prozess zu gewinnen, muss ein Lärmprotokoll geführt werden. Das bedeutet, dass Datum, Uhrzeit (von wann bis wann), welche Art des Geräusches (z. B. Fernsehgeräusch) und möglichst mindestens einen Zeugen aufgelistet werden muss.

Entscheidend dabei ist, dass es sich um regelmäßige Störungen handelt, die auf die vorgenannte Weise, nachgewiesen werden müssen. Der Grund warum dieser Aufwand betrieben werden muss, ist schlichtweg der, dass andernfalls der Ruhestörer einfach abstreiten könnte, dass es zu einer Ruhestörung gekommen ist und damit (ohne Zeugen) der Prozess dennoch verloren gehen kann.

LG Immofachwirt

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Kein Mensch kann etwas für seine Schwerhörigkeit und man kann keinen Menschen dazu zwingen, Hörgeräte zu tragen. Ich vermute, dass die betreffende Frau nicht darüber informiert ist, dass es auch schon Hörgeräte ohne Eigenanteil gibt und bei einer Verordnung kaum Kosten anfallen. Das ist auch günstiger, als wenn sie sich spezielle kabellose Kopfhörer besorgt, mit denen sie sich frei in der ganzen Wohnung bewegen kann. Auf jeden Fall wäre der Hausfrieden mit beiden Möglichkeiten wieder hergestellt.

Ich würde nochmals versuchen, mit ihr sachlich über diese Möglichkeiten zu sprechen und ihr auch anbieten, sie zu einem Hörgeräteakustiker zu begleiten. Evtl. muss da ein Termin für einen Hörtest vereinbart werden.

Ansonsten gilt die Lärmschutzverordnung: Ab bestimmte Zeiten muss Lautstärke so eingestellt sein, dass sich andere Mieter nicht mehr belästigt fühlen. Trotz Schwerhörigkeit muss sich auch die betreffende Mieterin daran halten.

Hallo Barbara,

dankeschön für Ihre Antwort. Natürlich kann kein Mensch etwas für Schwerhörigkeit, aber das gibt einem ja nicht automatisch das Recht, die Gesundheit seiner Nachbarn durch Dauerlärm zu schädigen und ihr Leben dadurch erheblich zu beeinträchtigen. Wer aus Eitelkeit oder anderen Gründen kein Hörgerät tragen will, sollte andere Möglichkeiten (z. B. einen Kopfhörer beim Fernsehen) in Erwägung ziehen.

Was diese Nachbarin veranstaltet, ist pure Egozentrik und Rücksichtslosigkeit. Sie besitzt sowohl ein Hörgerät als auch Kopfhörer, lässt aber weder mit sich reden, noch ist sie irgendeinem Lösungsvorschlag gegenüber aufgeschlossen, der alle zufriedenstellen würde. Psychisch belastend für meine Tante ist neben dem Dauerlärm auch die Tatsache, dass die Hausverwaltung derart asoziales Verhalten noch passiv unterstützt, indem sie nichts dagegen unternimmt.

Man kann kein normales Gespräch oder Telefonat mehr führen, keine Fernseh- oder Radiosendung mehr verfolgen, sobald nebenan der Fernseher angeschaltet ist. Der Lärm übertönt alles. Weder Lärmprotokoll, noch Zeugen, noch ein gesundheitliches Gutachten, noch angekündigte Mietminderung konnten die Hausverwaltung bisher zwingen, ihren Pflichten nachzukommen.

Ich hatte gehofft, mit einem rechtlich hieb- und stichfesten Schreiben die Hausverwaltung zum Handeln bewegen zu können, aber das beste wird wohl doch der Weg zum Anwalt sein, auch wenn ich das meiner Tante, die selbst auf die 80 zugeht, gern ersparen würde.

Danke, dass Sie sich Zeit genommen haben. Einen schönen Sonntag wünscht Eva

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Also da scheint ja schon viel probiert worden zu sein...

Vielleicht könnte man auch einmal das Gespräch mit den Angehörigen der alten Dame suchen und denen das Problem erläutern. Die haben ihrerseits vielleicht a. mehr Einsehen und b. einen besseren Zugriff auf die alte Dame, um sie zu überzeugen...

Ansosnten würde ich auf jeden Fall dringend zu einer Mietmindernung raten, um auch die Hausverwaltung dazu zu bewegen, ihrer vertraglichen Verpflichtung nachzukommen!

Vielen Dank für Ihre Antwort und die Tipps! Die Angehörigen sind leider nicht sehr hilfreich, aber die Hausverwaltung ist dank anwaltlicher Unterstützung agiler geworden...

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