Schwerer Reitunfall, was soll ich tun?

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16 Antworten

Wichtig ist, dir selbst Zeit zu geben, dass Ereignis zu verarbeiten. Du bist sicher bei dem Unfall gehörig erschrocken, evtl. hast du dich verletzt - ganz normal, dass deine innere Stimme gerade ein großes Stoppschild hoch hält. Lass erstmal alles, wie es grad ist. Zwing dich zu nichts. 

Wieder Vertrauen zum Pferd zu bekommen, kann eine ganze Weile dauern. Erstmal kleinschrittig anfangen, putzen, Spazieren, Bodenarbeit. Du musst nicht reiten, wenn dir nicht danach ist. Gut wäre auch, wenn du nicht alleine bist, sondern jemanden an deiner Seite hast - RL, Trainer, Stallkameraden,... 

Wenn du soweit bist kann es helfen, die Situation des Reitens erst einmal zu simulieren. Dh. dein Pferd wird gesattelt, du ziehst Reitklamotten an - und dann gehst du mit deinem Pferd in die Halle/Platz, raus. Alles ganz locker u. entspannt, ohne Druck. Wenn dir danach ist, steigst du auf - wenn nicht, dann nicht. Dann drehst du einfach am Boden ein paar Runden o. gehst ein paar m spazieren u. räumst das Pferd wieder auf. 

Wenn du aufsteigst, machst du immer nur soviel, wie es dir gut geht u. du entspannt bist. Und wenn es zuviel ist, dass das Pferd auch nur 1 Schritt macht, dann ist das so. Kein Problem. Absteigen u. ganz in Ruhe das nächste mal wieder versuchen. 

Vllt schaffst du es auch mit der Zeit, den Unfall differenzierter zu betrachten: was war tatsächlich der Auslöser? War wirklich das Pferd “schuld“? Welche Umstände haben zu dem Ereignis geführt - hätte man sie in irgendeiner Weise beeinflussen können? Das kann helfen, sich klar zu machen, dass eben uU niemand wirklich Schuld dran hat, sondern vllt “nur“ eins zum andern geführt hat (natürlich alles Mutmaßungen, du hast ja nicht geschrieben, was genau passiert ist).

Auch wenn man im Nachhinein nix mehr ändern kann, ist es meiner Erfahrung nach besser, sich mit dem was passiert ist auseinanderzusetzen, als die Geschehnisse einfach auszublenden. 

Und lass dich nicht beeinflussen, noch zu etwas drängen o. zwingen. Du machst, was du für richtig hältst und wann.

ich unterstelle mal, daß du NICHT von deinem eigenen Pferd gefallen bist; das ist von Vorteil!

laß soviel Zeit vergehen, wie du eben brauchst

und bis dir wieder mal danach ist, zu den Pferde zu gehen (NICHT reiten zu gehen...)

gehe zwischen den Weiden spazieren, schau den fremden Pferd zu, streichel sie übern Zaun, wenn du darfst/magst.

dann suche dir einen guten einfühlsamen Pferdehalter/Trainer, der sich die Zeit nehmen mag, dir wieder den Weg zum Pferd zu ermögloichen , und zwar i n deinem gaaaanz eigenen Tempo.

ich lasse meine traumatisierten Pferdefreude immer erst mal mit der reinen Beobachtung der herde beginnen: sie sollen die Pferde einchätzen lernen;

ert wenn sie es geschafft haben, den Herdenchef und den Paria aufindig zu machen, dürfen siem ich ein Pferd aussuchen,mit dem sie näheren Kontakt wünchen: also Putzen, TTOUCHES, Führübungen und Freiarbeit; manche braucht 2 Wochen, manche 2 Monate manmche noch länger, bis der Wunsch zum Aufsitzen wieder kommt... Und wenn die ersten Schritte nur mal eben einige Meter geführt werden und du dann wieder runter willst - auch kein Problem.

Du bezahlst den Trainer(wenn dir das wirklich wieder wichtig ist!), DU sprichst vorher mit ihm die "Spielregeln" ab, alles ist gut!

Das beste ist, daß du dann selbst annoncierts, wer bei euch in der Gegend so etwas macht/ anbietet.

DU schaffst das auch wieder - aber hab Geduld mit dir selbst...

überfordere dich nicht so daß du wieder angst bekommst, denn DIE spürt das Pferd und wird auch unsicher.

Mehr Infos kannst du auch bekommen über die Kontakseite von

http://Tipps-fuer-pferdefan.jimdo.com

Tja... wenn du wirklich wieder reiten willst, ist das Verkehrteste, was du tun kannst, nicht zu reiten.

Ich selbst hatte vor drei Wochen einen bösen Sturz vom Pferd hinter mir. Meine Araberstute scheut leider wie eine Stichflamme. Wie aus dem Nichts heraus, lodert sie auf, um sofort danach wieder völlig entspannt zu sein. Das ist leider typisch für Araber. Meine Stute warnt nicht vor.

Jedenfalls erschrak sie sich ganz furchtbar vor einem durchgehenden Pony eines benachbarten Ponyhofs, warf sich herum und ich landete auf dem steinharten Feldweg. Minutenlang konnte ich nichts machen, da ich kaum noch Luft bekam, aber immerhin bemerkte ich,dass ich nichts gebrochen hatte. Allerdings wäre ich ohne Helm vermutlich tot.  Ich rappelte mich dann nach ein paar Minuten auf und brachte mein Pferd zu Fuß nach Hause. Es ist netterweise stehen geblieben.

Ich wusste, dass ich etwas traumatisiert war, ich wusste aber auch, dass ich gegen dieses Trauma sofort angehen musste. Ich habe mich also gezwungen, jeden Tag auszureiten. Obwohl ich mich eigentlich wegen der Prellungen kaum bewegen konnte. Und zwar über die knochenharten Feldwege, denn andere gab es bei der Trockenheit bei uns nicht.

Ich kann allerdings meine inneren Filme - Pferd scheut wieder, ich stürze, breche mir das Genick. Tot - sehr gut in Schach halten. Und habe mich auf das innere Kino bewusst nicht eingelassen.

Ich bin also jeden Tag geritten, und wenn es nur 30 Minuten waren. Ich habe der Versuchung nicht nachgegeben, in die Halle oder auf den Platz zu gehen. Ich bin ausgeritten.

Jetzt nach den drei Wochen, wo auch meine körperlichen Probleme -Prellungen- weg sind, reite ich wieder normal.

Vertrauen zum Pferd bekommst du NUR durch Reiten wieder. Du kannst Bodenarbeit machen bis Ostern und Weihnachten auf einen Tag fallen, das nützt nichts. Bodenarbeit ist kein Reiten. 

Wenn es ganz schlimm ist, kannst du erst mal das Pferd mit dir oben drauf am langen Leitseil führen lassen, aber um das Reiten - wenn du es willst - kommst du nicht drum rum.

Lass dich nicht von anderen beeinflussen - weder dafür noch dagegen. 

Denn jeder Mensch verarbeitet so ein Ereignis anders. Manche haben kein Problem damit, sich gleich wieder aufs Pferd zu setzen und fassen schnell wieder vertrauen, bei anderen sitzt die Angst tiefer und sie müssen erstmal wieder lernen, dem Tier zu vertrauen. 

Deshalb würde ich mich an deiner Stelle von niemanden bequatschen lassen, was er oder sie in dieser Situation tun würde, sondern würde auf mein eigenes Bauchgefühl hören. Jedem hilft etwas anderes, jeder entscheidet sich auch anders. 

Wenn du das Gefühl hast, du möchtest gar nicht mehr reiten, dann lass es doch einfach. Kann dich im Endeffekt keiner dazu zwingen und mit Angst oder Vorbehalten im Sattel zu sitzen, geht nicht gut, also müsste auch jeder einsehen, wenn du nach diesem Vorfall jetzt eben nicht mehr reiten möchtest. Vielleicht kommt das ja eines Tages wieder. Aber dann wirst du merken, wenn es soweit ist und dann halt "einfach" wieder anfangen "wollen". 

Zieht es dich doch irgendwie zum Pferd: dann geh hin. Musst ja zunächst mal noch gar nichts mit dem Pferd machen, mit dem der Unfall passiert ist. Beschäftige dich mit was oder wem (pferdemäßig) im Stall, wo du dich gut dabei fühlst. Und dann kommt eventuell langsam auch das Vertrauen in "dein" Pferd wieder. Lass dich nicht von irgendwelchen Sprüchen anderer Menschen beeinflussen oder von Zeitvorgaben oder sonstwie unter Druck setzen. 

(ich bin jetzt davon ausgegangen, dass es sich beim dem Pferd, mit dem du den Unfall hattest, nicht um dein Pferd gehandelt hat und falls doch, scheint es in der Zwischenzeit ja auch versorgt zu werden). 

Ich hatte auch einen kleinen Unfall mit einem unserer Pferde - vom Boden aus. Danach hat es auch ne Zeitlang gedauert, bis ich ihr wieder vertraut habe. Sie war dann krank, hat wieder eine Augenentzündung bekommen, und wir mussten ihr täglich mehrfach Salbe in die Augen geben. Das hat mir mein Vertrauen wieder gebracht. Weil sie dabei so ruhig war, dass ich mich wieder getraut habe, den Umgang mit ihr wieder aufzunehmen. War jetzt zwar nicht ganz so drastisch wie ein Reitunfall, aber trotzdem, ich weiß, dass das Vertrauen dann erstmal weg ist und dass man das erstmal wieder finden muss. Aber wie man es eben erneut findet, dafür wird wohl jeder selber seinen Weg suchen müssen. Wichtig ist es halt nur, sich nicht beeinflussen oder unter Druck setzen zu lassen. 

Hör auf Dein Herz!

Es bringt nichts, wenn man sich quasi aus einem "ich-muss-Gefühl" raus wieder auf's Pferd setzt. Die Pferde quittieren das mit "was stimmt hier nicht, der Mensch ist total verunsichert" - und die nehmen den Kern der eigenen Ausstrahlung auf, da hilft auch kein sich Vorsagen "mir geht es gut, ich möchte das jetzt" oder sowas.

Wenn Du Sehnsucht nach Deinem Pferd (oder war es ein fremdes?) hast, dann schau ihm beim Herdenleben zu. Stell Dir einen bequemen Campingsessel an die Weide und beobachte. Irgendwann wird Dein Herz möglicherweise mehr wollen und dann bist Du auch bereit, den entsprechenden Schritt in aller Gelassenheit zu machen und das ist wichtig, damit das Pferd nicht alleine schon wegen Deiner Angespanntheit in Fluchtbereitschaft ist und dann komische Dinge passieren.

wie ist es denn passiert?  hat es sich erschrocken? hast du was falsch gemacht?

irgend einen grund wird es geben. und wenn du verstehst warum das pferd so reagiert hat, und warum du somit verletzt wurdest, dann kannst du ihm auch wieder vertrauen.

wenn dir das reiten viel bedeutet solltest du auf jedenfall wieder aufsteigen.

leute die sagen "lass dir das eine lehre sein" haben doch keine ahnung und interessieren sich offensichtlich nicht dafür, was dir persönlich wichtig ist. unfälle passieren bei jeder sportart.

Dogsforlive 04.07.2017, 07:30

Das ist es ja... Ich war mit ihr in der Halle und sie hat aus nicht ersichtlichen Gründen angefangen zu buckeln... 

Habe mit meinem Trainer darüber geredet was da hätte sein können... Aber wir können es uns nicht erklären.... 

Sie ist sonst auch total unerschrocken.... Planen, flatterbänder, Traktoren usw kennt sie und bleibt total ruhig..... Selbst als an Silvester mal ein Böller explodiert ist, hat sie nur einen Satz gemacht und sich dann umgedreht um zu schaun, was da denn ist..... 

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implying 04.07.2017, 07:41
@Dogsforlive

hm naja dann taste dich einfach langsam wieder an sie heran um zu sehen wie euer verhältnis ist. und dann mach einfach das beste draus. und wenns nicht geht, dann musst du vielleicht auf ein anderes pferd umsatteln.

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Rockingrabit 04.07.2017, 07:31

genau das selbe ist es auch beim Fahrrad fahren wenn du vom Fahrrad fällst schmeißt du es ja auch nicht in die Ecke und fährst nicht mehr.

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Urlewas 06.07.2017, 21:56
@Rockingrabit

Der unterschied ist, dass man das mit einem Fahrrad ohne weiteres fur eine Weile machen kann - und manche tun das auch.

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Guten Morgen, Du solltest wieder anfangen zu reiten. Das Unfälle im Reitsport passieren kommt vor. Ich hatte mir einen Beckenbruch  zu gezogen und bin danach auch wieder geritten.

Überleg mal was Du verkehrt gemacht hast oder ob dein Pferd vor etwas Angst hatte oder sich erschreckt. 

Bedenke dass das Pferd ein Lebewesen ist und genauso Gefühle und vieles andere hat wie Du, lieben Gruß

Hi :-)

Was hältst du denn davon, erstmal eine längere Pause  (1-3 Monate) zu machen, und dann wieder ganz langsam einzusteigen?

Während der Pause kannst du dir das ganze durch den Kopf gehen lassen: Es wäre doch schade, das ganze aufzugeben, nur weil ein Unfall passiert ist, oder? 

Nach der Reitpause kannst du ja wieder gaaaaaanz langsam anfangen. Vielleicht machst du einfach in der ersten Zeit ein paar Einzelstunden. Da dein Vertrauen zum Pferd ja komplett weg ist, ist es auch okay, wenn Du in der ersten Stunde nur Schritt reitest und dich ein wenig im Trab führen lässt.

Auch langes Putzen, Bodenarbeit, ect. können dir wieder Vertrauen und Nähe zum Pferd geben. 

In der zweiten Stunde kannst dann ja mal langsam versuchen, frei Schritt und Trab zu reiten und ein paar Wendungen zu üben... Mache aber nur das, wobei du nicht extreme Angst hast, denn das wirkt sich auch auf das Pferd aus...

In der dritten Reitstunde steigerst du die Anforderungen nochmal ein bisschen, aber nur so, dass es dir Sicherheit gibt. Nutze die dritte Reitsunde aus, um dich komplett auf diene Stärken zu konzentrieren.

In der 4./5. Reitstunde kannst du ja mal ganz langsam Galopp versuchen. In den hoffentlich folgenden Stunden steigerst du dann die Anforderungen, bis du wieder so weit im Können und Vertrauen bist, wie kurz vorm Unfall.

Falls du dich aber total unwohl fühlst, musst du nicht weitermachen. Vielleicht hast du ja nach 1-4 Jahren mal wieder Lust, langsam zu beginnen?

LG CupcakeSky

Dahika 04.07.2017, 13:48

Was hältst du denn davon, erstmal eine längere Pause  (1-3 Monate) zu machen, und dann wieder ganz langsam einzusteigen?

Das ist die beste Methode, um die Angst nicht zu verlieren.

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Ciao :-)

Mein Mann hatte vor einen Jahr einen sehr schweren Unfall und wäre fast gestorben.  Sein Pferd ist leider gestorben :-(

Doch er hat sich nach 3 Monaten mit dem Pferd meiner Tochter beschäftigt, geputzt, Bodenarbeit und ist langsam auf den Platz geritten. Er bisher nicht über den Tod seines Pferdes weg. Irgendwann kauft er sich ein neues, aber momentan reitet er lieber nur unsere Stute.

Da siehst du mal wie tief so ein Unfall sitzt. Du solltest nichts erzwingen. Versuche es mit dem Pferd nochmal und wenns nicht geht, dann lasse es.

Vertrauen kann man aufbauen und Angst kann man abbauen, aber nur, wenn du dir sicher bist und nicht immerzu den Unfall vor Augen hast.

Meine Schwägerin hatte vor 20 Jahren einen leichten Unfall mit ihren Motorroller (stand an der Ampel und ein Autofahrer ist zu nah an sie hingefahren und sie ist umgekippt. Sie ist seitdem weder Roller noch mit dem Auto gefahren.

Also lass dich nicht von deinen Ängsten regieren. Du schreibst ja selbst, dass das Pferd zuverlässig war und an diesen Tag irgendwas nicht gestimmt hat. Hat es keine zweite Chance verdient?

LG

Erstmal wieder Vertrauen aufbauen. Langsam wieder ans Reiten gewöhnen. Du kannst nichts erzwingen. Warte, bis du dich sicher fühlst. Reite evtl. erstmal auf einem sehr ruhigen, ausgeglichenem Pferd. Ich an deiner Stelle würde weitermachen, ich hab es so gelernt. Wenn man runterfallt, immer wieder aufsteigen ! Man reitet, weil es Spaß macht und man muss sich von Anfang an sicher und bewusst sein, das man dabei auch ein relativ großes Risiko eingeht.

Viel Glück !! :)
Jade

Ich würde an deiner Stelle erstmal gar nicht ans reiten denken. Mach andere Sachen. Spazieren gehen, bodenarbeit, einfach mal einen langen putztag oder laufen lassen. Wenn dir was an dem Pferd bzw am Reiten liegt, wirst du von dir aus irgendwann wieder drauf wollen. Erzwingen, weil andere sagen man muss wieder aufsteigen ist Blödsinn. Du musst es wollen, dann wenn du soweit bist. Jeder Sport birgt Risiken. ☺️ das wird bestimmt wieder und wenn nicht, dann halt erstmal nicht. Vielleicht vermisst du es in ein paar Monaten oder Jahren. Dann such dir einen guten reitlehrer und fang neu an. Viel Erfolg 😀

Ich hatte vor Jahren auch einen sehr schweren Reitunfall mit anschließendem Koma. Zuerst bekam ich schon Panikattacken bei den Fotos von meinen Pferden, aber irgendwann musste ich ja wieder in den Stall. Ich arbeitete viel vom Boden aus mit ihnen, dann wurde ich von meinem Trainer nochmal an die Longe genommen und eines Tages konnte ich wieder frei reiten. Dann war alles wieder beim Alten :) Inzwischen kann ich zwar nicht mehr reiten, aber trotzdem beschäftige ich mich nach wie vor mit meinen Sportlern, das ist genauso schön wie reiten <3

Ob die wieder etwas mit Pferden machen willst liegt ganz an dir. Ich rate dir, wenn du wirklich wieder reiten willst, fang mit Bodenarbeit an.

Vielleicht habt ihr ja ein Fallabella oder Shetty am Stall.  Shettys, Fallabellas und American Miniatur horses sind ja relativ klein und da könnte ich mir vorstellen, dass das die Angst etwas linderen könnte. Nachdem du mit einem kleinen Pferd Bodenarbeit gemacht hast, kannst du dann immer mit einem größeren Pferd Bodenarbeit machen.

Wenn du dann Bodenarbeit mit Pferden aller Größe machen kannst, kannst du auch wieder anfangen zureiten. Fang am besten mit einem kleinerem Pferd an und auch nur Schritt, wieder hohle dass am  besten wieder mit Pferden aller Größe, aber nur welche die dich auch tragen können. Du kannst dass dann mit allen Gangarten so machen.

Nimm am besten eine Person, der du Vertraust, mit an den Stall. Und reiten solltest du mit der Longe anfangen und erst nach der Longe Frei reiten.

LG und viel Glück

Dahika 04.07.2017, 13:51

Ich rate dir, wenn du wirklich wieder reiten willst, fang mit Bodenarbeit an.

Das bringt nichts. Bodenarbeit ist Bodenarbeit und Reiten ist Reiten. Du kannst dem Pferd am Boden beibringen, auf Kommando Purzelbäume zu schlagen und die Lateinhausaufgaben zu machen. Dadurch ändert sich aber die Angst beim Reiten NULL:

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Milly4 06.07.2017, 15:20
@Dahika

Sie schreibt aber, dass ihr das Vertrauen zum Pferd fehlt, klar ist Bodenarbeit Bodenarbeit und Reiten Reiten, aber Bodenarbeit hilft, wieder vertrauen zum Pferd aufzubauen. 

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Da müssen viele Faktoren berücksichtigt werden.

Niemand hier kennt Deine finanziellen Möglichkeiten, das Verhältnis zu Deinem Pferd, dein ( reiterliches) soziales Umfeld.

Ich würde das Pferd, wenn es Chancen hat, einen guten Platz zu bekommen, verkaufen um Druck raus zu nehmen. Es sei denn, Du bist sehr reich, so dass es Dir nichts ausmacht, das Pferd so lange ( und womöglich für immer) ordentlich von anderen reiten und versorgen zu lassen, bis Du ( eventuell) wieder darauf reiten möchtest.

Aber ich schätze, es würde besser sein, sich erst mal körperlich wie mental auszukurieren, ohne sich weiter mit diedennFragen auseinandersetzen zu müssen. Und solltest Du dann spater wieder reiten wollen, an einem anderen Ort mit einem anderen Pferd zu starten, um die Erinnerungen an den Unfall nicht zu unnötig beleben. 

Dogsforlive 06.07.2017, 15:02

Ich denke niemand, aber wirklich NIEMAND würde sein Tier verkaufen, nur weil was passiert ist. Das hat auch nichts mit arm oder reich zu tun.

Ich bin den Ratschlägen der anderen gefolgt, und hab mit einer Freundin aus dem Stall ein kleines Picknick an der Koppel gemacht.

Dann zu sehen, dass mein Pferd als es mich gesehen hat, auf uns zu getrabt ist, hat mir sehr weitergeholfen. Das gibt eine Menge Vertrauen zurück. Angst vorm reiten habe ich zwar dennoch. Aber jetzt bin ich wenigstens wieder soweit, dass ich zum Stall kann, um sie zu streicheln.

Auch wenn ich nach neusten Erkenntnissen des Arztes noch mehrmals operiert werden muss und ca. 1 Jahr lang gar nicht reiten darf, wird mich nichts auf der Welt dazu bewegen mein Pferd zu verkaufen um "Druck rauszunehmen"

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Urlewas 06.07.2017, 21:53
@Dogsforlive

Da irrst du dich...

Aber statt Dir von Beispiele zu erzählen , fur die sicher so ziemlich jeder vollstes Verständnis hätte, sag ich einfach: dann freu ich mich fur Dich ( auch wenn ich mich jetzt frage, warum du denn die Frageüberhaupt gestellt hast 😉)

Gute Besserung und in Zukunft noch ganz viel Freude mit Deinem Pferd wünsche ich Dir! 😊

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Was heißt denn schwerer Reitunfall?

Was die anderen so sagen ist auf jeden Fall vollkommen egal. Du musst wissen was DU willst.

Ja, das ist eben das Problem, "was sagen die Leute?".

Gibt auch schwere Autounfälle und fährt man dann künftig mit dem Fahrrad?

Suche Dir einen bodenständigen Trainer der Dir zurückbringt was Du verloren hast.

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