Schwerer Asthmaanfall und Spo2 gut, geht das?

2 Antworten

Hallo muggelchen, ich habe dieses Elend auch über viele Jahre durchgemacht und mich genauf wie du gefühlt!  Dein Text könnte also von mir stammen. Jetzt habe ich einen Lufa der mich und mein Asthma das nicht allergisch ist, ernst nimmt.  Es gibt ein Medikament namens nucala, dass bekomme ich einmal monatlich gespritzt!, es ist aber nur durch eine Blutuntersuchung zu analysieren ob man für dieses Medikament infrage kommt! Versuche es mal bei deinem Lufa, es kann dir diese fürchterlichen Erstickungsanfälle nehmen. Du kannst über ,, nucala " auch einiges im Internet finden und nachießen. Lg.cosi

Lieben Dank für Deine Antwort,

ich hatte einen Termin beim LFA und er hat aus diesem Grund (und anderen Gründen) Blut abgenommen. Doch es kommt bei mir wohl nicht in Frage. Alles bissi schwierig.

Ich habe ihn jedoch ganz speziell gefragt, ob bei einem schweren Asthmaanfall auch die SpO2 Sättigung relativ normal sein kann. Da meinte er ganz klar "JA". Ich erzählte ihm, wie die Ärzte, bzw auch Assistenzärzte mit mir umgegangen sind, weil diese eben normal war und sie meinten, das es ja nicht so schlimm sei.

Da sagte er, dass diese Ärzte und ja auch Schwestern eben nichts von Lungenfachkunde verstehen würden (normale Internistische Station) und sich das leider noch nicht rumgesprochen hätte. In einer Lungenfachklinik wüsste man das und würde auch diese Anfälle sehr ernst nehmen.

Diese Antwort half mir sehr weiter, vielleicht kann ich das den Ärzten dort ja auch mal erklären... Damit die mich nicht wieder mehrere Stunden unbehandelt lassen, nur weil die SpO2 Sättigung gut war.

Bis jetzt war ich nicht wieder in der Klinik seit Ende Mai, hoffe es bleibt mal so. Aber Probleme hab ich jeden Tag. Hab nun Spiriva Respimat zusätzlich seit Juni, aber das bringt auch nicht wirklich was.

LG vom Muggelchen

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Um es auf den Punkt zu bringen, Deine Symptomatik läuft für die behandelnden MedizinerInnen auf Simulantin hinaus. Behandlungsleitlinien kommen an ihre Grenzen und die Vorbefunde signalisierem jedem Mediziner "Vorsicht, Abstand".

Ob ein Lungenfacharzt die richtige Anlaufstelle ist, kann ich genauso wenig beurteilen wie Deine psychische "Disposition".

Wenn ich allerdings den Eindruck hätte, dass man mich für austherapiert hält, würde ich bei entsprechendem Leidensdruck die psychomatische Abteilung einer großen Uni-Klinik wählen, also eines der Krankenhäuser, die noch nicht komplett vor dem Hintergrund von Fallpauschalen agiert, sondern sich noch einen gewissen Qualitätsstandard erhalten hat.

Persönlich kann ich die Psychosomatik des Uniklinikums Hamburg-Eppendorf wärmstens empfehlen,

http://www.uke.de/kliniken-institute/institute/institut-und-poliklinik-f%C3%BCr-psychosomatische-medizin-und-psychotherapie/index.html

aber jede andere Uniklinik dürfte den Vorteil von Konsilen bieten, die es Dir ermöglichen, aus der Psychomatik heraus z.B. in der Pneumologie und/oder der Thoraxchirurgie "vorbeizuschauen" ohne Terminstress...

Vielen Dank für Ihre Antwort. Hamburg ist doch leider etwas zu weit weg. Da ich diese Heftigkeit der Anfälle in der Art vorher noch nicht hatte, auch in den Intervallen, hatte ich mich noch nicht bemüht. Es gibt hier in der Nähe eine gute Lungenfachklinik, allerdings ohne Ambulanz, d.h. nur stationäre Aufnahme. Da bin ich momentan gerade dran, dann muss ich erst mal abwarten was mein Lungenfacharzt dazu sagt, aber eben auch erst Mitte Juni. Dieser meinte nach dem vorherigem KH Aufenthalt schon, dass wir nun alle Medis mehfach umgestellt haben und es da wohl nichts mehr gibt. IG E wurde auch abgenommen, aber eben unter Kortison und Antiallergika, so war der Wert normal. Nun soll nochmal geschaut werden, wenn ich diese beiden Sachen nicht nehme. Was aber momentan nicht möglch ist. Leider reagiert mein Körper nicht auf alle Medikamente so wie es sein soll. Es gibt oft paradoxe Wirkungen, wie zB. auf Benzos, da gibt es keine Beruhigung, sondern sie wirken aufpuschend und machen sehr unruhig. Sämtliche Schlafmittel machen sehr wach und munter. Einige Schmerzmittel haben keinerlei Wirkung, wie auch Dolantin. Leider hat mir noch nie jemand erklären können, warum das so ist.

Irgendwas scheint ja nicht in Ordnung zu sein, die Lufu in der Klinik und beim LFA zeigen eindeutig Obstuktionen an und die Werte sind absolut nicht im Normbereich. Hier in der Gegend gibt es so gut wie keine Fachkliniken und die Wege sind sehr weit. Evtl lässt es sich ja einrichten bei dem nächstem Notfall mit RTW in die Lungenfachklinik (40 km) einliefern zu lassen, doch kann ich mir das nur wenig vorstellen. Der NA hatte ziemlich auf Zeit gedrängt und die Fahrt ins KH war mit Signal. Entfernung war (8 km). Bei der Übergabe hieß es, er hätte seit Jahren keinen so ausgeprägten Anfall mehr erlebt... Doc war Anästhesist.

Es schmerzt sehr, wenn man nicht ernst genommen wird. Ich hasse diese Zustände, bin sonst ein sehr aktiver Mensch, liebe es mich draussen aufzuhalten und bin immerunterwegs. Habe keinen Grund mich in irgendeine Krankheit zu flüchten. Mit Asthma habe ich mich ziemlich auseinandergesetzt und hatte Asthmaschulungen. Probiere alles ganz normal zu machen und gebe diesem Thema eigendlich recht wenig Raum, doch momentan (da die Anfälle sehr häuftig sind) muss ich mich irgendwie mehr damit beschäftigen.

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@Muggelchen71

Nur um Missverständnissen vorzubeugen, ich nehme Dich und "das" ernst. Als Kunstherzpatient mit 3 Jahren auf der Transplantationsliste würde ich mich durchaus als "Profi-Patient" bezeichnen, der trotzdem beeindruckt ist von Deiner vor Detailliebe nur so strotzenden inneren Visite.

Du giltst als austherapiert, weil die Fallpauschale Deinen Fall nicht mehr abdeckt. Für einen sauberen ICD-10 Code wie J.44 (chronische obstruktive Lungenkrankheit o.ä.) bekommt das Krankenhaus bei unterer Verweildauer des Patienten  z.B. € 2352,-- nach Fallpauschalen-Katalog

(http://www.g-drg.de/cms/inek_site_de/layout/set/einspaltig/G-DRG-System_2015/Fallpauschalen-Katalog/Fallpauschalen-Katalog_2015), ob Du nun 3 Tage oder 3 Monate in der Klinik bist.

Daher noch einmal: such Dir eine hübsche psychosomatische Abteilung in einer Uni-Klinik, zieh unter Umständen die Karte "mittelschwere Depression" oder andere unspezifische Symptome.

Pass auf Dich auf...

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@toomuchtrouble

Puh, dann haste aber auch einiges zu tragen... Tja, wenn ich das mal von dieser Seite betrachte, dann haste evtl recht. Ich bin eigendlich exam. Krankenschwester und habe somit auch Fachwissen, doch krankheitsbedingt kann ich meinen Beruf nicht mehr ausüben. Ich könnte über den letzten KH Aufenthalt ein Buch schreiben. Von einer Schwester, die nicht wusste, wie der Inhalierer funktionierte (der an der Wand im Zimmer), nicht verstanden hatte, wie sie 1 Amp Morphin auf insg. 10 ml mit NaCl aufziehen soll, Adrenalin als Kurzinfussion anhängen wollte, statt den Inhalierer damit zu befüllen und dann noch meinte, ich könne ja den Inhalierer selber in Gang setzen. Das war der Punkt, wo dem Doc der Krangen platzte und er dann doch ziemlich ungemütlich wurde.

Auf Psychokliniken hab ich so gar kein Bock, vor allem, weil man sich da ja dann doch recht lange aufhält. Ich liebe meine Freiheit und mein Leben und halte mich in der Regel meist den ganzen Tag draussen auf. Ich hasse Kliniken und bin froh so schnell wie möglich da wieder raus zu kommen.

Verstehe das halt alles nicht so wirklich.

Ich danke Dir, pass Du auch gut auf Dich auf!

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@Muggelchen71

weil man sich da ja dann doch recht lange aufhält.

Das zählt natürlich als Argument. Mit jedem Tag steigt die Wahrscheinlichkeit, dass man sich den Aureus einfängt. Hier in der Med. Hochschule Hannover geht jede Woche mindestens einer über die Wupper.

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@toomuchtrouble

Ja, auch daran sollte man denken.... Ich halte es da lieber so, schnell rein, reparieren und schnell wieder raus ;-) Aber leider kam es ja anders.

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