schwerer Alkoholiker, hilfe?

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9 Antworten

Wie lange glaubt ihr, dass er noch lebt, als raucher und trinker?

Das weiß leider niemand.

Wenn Dein Vater keinen Entzug will, könnt Ihr überhaupt nichts machen.

Du solltest ihn so leben lassen, wie er will. Manche Menschen ntscheiden sich lieber für den Tod.

Tut mir leid für Dich, dass Du sowas erlben musst.

Gibt es die Möglichkeit der Zwangseinweisung, kannst du vielleicht mit seinem Arzt darüber sprechen? Ich finde auch, dass du Hilfe brauchst mit dieser Situation und nicht alles auf dir lastet.

Heutzutage ist auch gar nichts dabei mit einem Psychologen regelmässig zu sprechen um mit deiner Familiensituation umzugehen. Du hast es schwer und musst auch an dich denken!

Kann es sein, dass er demnächst daran auch stirbt?

Das ist durchaus möglich, wobei "demnächst" ein relativer Begriff ist

Er schläft auch nur den ganzen Tag, wisst ihr vielleicht, was das sein kann? Ist es schon soweit, dass er Leberzirrhose hat?

Es kann(!) zumindest schon auf eine (schwere) Leberschädigung hindeuten, ja.

Wie lange glaubt ihr, dass er noch lebt, als raucher und trinker?

Sowas läßt sich unmöglich vorhersagen ohne eine ärzliche Untersuchung. Und selbst mit nur sehr sehr schwer.

Könnt ihr mir vielleicht einen Tipp geben, wie ich am besten mit all dem umgehen kann?

Es gibt Selbsthilfegruppen für Angehörige von Alkoholikern

Schau mal hier:

http://www.al-anon.de/

Wenn Dein Vater nicht von selbst abspringen will,nützen Entgiftungen und Therapie gar nichts. Er wird immer wieder trinken.Du musst als erstes was für Dich tun.Du bist Co- Abhängig. Besuche doch mal die Angehörigen Gruppe der Anonymen Alkoholiker..Dort sind Leute die genau in gleicher Situation sind oder es waren. Du lernst dort mit Alkoholikern umzugehen. Nicht selten bekommt der Betroffene dann den Anschub und lässt sich helfen. Alkoholismus ist eine Krankheit,erst wenn Dein Vater das begreift und sagen kann, ja ich bin Alkoholiker dann ist die Zeit da.Dann wird er Hilfe annehmen . Alles gute für Dich und Deinen Vater...Wenn Fragen offen sind darfst Du Dich gern bei mir melden,,Ich helfe gern weiter,

Oh jeh, das tut mir sehr leid. Dass muss eine besonders schwierige Situation sein. Wenn ich deine Worte über deinen Vater so lese kommt in mir die Frage auf, ob er überhaupt noch leben will. Wie möchtest du damit umgehen können? Bestimmt macht dich das sehr traurig. Wahrscheinlich auch wütend. Ich finde, das darfst du auch sein. Wichtig ist, dass du dich selbst nicht vergisst und dich selbst immer wider fragst, welche Gefühle in dir vorhanden sind. Denn, du weisst es ja selber, um das Leben deines Vaters sieht es nicht gut aus. Dein Vater braucht stationäre Hilfe. Und langzeitige Therapie und Begleitung. Diese Arbeit kann nicht von der Familie übernommen werden. Kannst du mit deinem Vater reden? Kannst du herausfinden, was er will? Ob er leben will? Kann er verstehen, wie die Familie leidet?

Dein Vater ist, wie du es richtig gesagt hast, anscheinend schon in einem ziemlich weiten Stadium. Wenn er keinen Entzug will, wirst du ihn auch nicht dazu überredet bekommen. Bei einem Alkoholiker, der keinen Entzug will, hilft auch keiner. Du kannst nur versuchen ihm zu zeigen, was er alles noch hat. Er hat dich und deine Schwester, auch wenn er wahrscheinlich sehr am Verlust seines Vaters und der Trennung knabbert. Du kannst nur versuchen deine Schwester und alle Leute, die ihm etwas bedeuten, zusammen zu bringen und ihm aufzeigen, was er sich alles verspielt und das er sich in den sicheren Tod trinkt. Dräng ihn nicht, aber versuch ihm klar zu machen, dass er nicht alles verloren hat und das ihr unter der Situation leidet. Das könnte vielleicht noch helfen, aber mehr kannst du nicht machen.

Viel Glück und alles Gute

weißt du was du machen kannst! du musst an dich denken..versuche du für dich damit kla zu kommen und auf abstand in deien gedanken zu gehen..du kannst nichts ändern ! du kannst ihm vllt helfen indem du ihm dinge zeigst und sagst für was es sich lohnen würde sich auf zurappeln und zu kämpgen...zeig ihm einen sinn im leben !...wenn er wieder in irgendwas sinn sieht dann schafft er es vllt auch sich wieder aufzurappeln..aber am ende kann nur er selber sich helfen

So lang wird es aufjedenfall nicht mehr sein, aber trotzdem kann man keine genauen Zahlen herausfinden..

Das Problem ist, dass er nicht zum Entzug gezwungen werden kann...Leider vergisst dein Vater diese Zeiten, in denen es ihm nach dem Entzug besser ging, denn er kennt ja auch die unangenehmen Anzeichen im Umgang mit Alkohol... Am Anfang ist alles ok und man hat plötzlich keine Probleme mehr aber mit zunehmenden Pegel, fällt man in ein tiefes Loch und die Probleme, die erst Dank des Alkoholes gar nicht mehr so schlimm waren, fressen einen dann auf und man versucht zu betäuben und zu betäuben aber der Körper verträgt das natürlich nicht und meldet seine Not an... Viele gesundheitliche Probleme könnte dein Vater schon haben...Miese Leberwerte, Herz-Kreislauf Probleme...Nerven sowie so...aber so lange er das nicht selber ändern will, könnt ihr nicht viel machen..

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