Schwere Sprachstörungen lange vor einem epileptischen Anfall?

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Wie epieltern schon sagten, kann es, wenn, dann der Arzt sagen.

Jedes Anfallsbild ist individuell. Und könnte so ablaufen. Nur als Beispiel:

wenn das Sprachzentrum bei einem Anfall der Fokus(d.h. die Ursprungsregion im Hirn) ist, können alle möglichen Laute erzeugt werden. Weniger Ächzen, oder Stöhnen, die haben anscheinend anderen Ursprung,aber Brummtöne, Lallen, "Dadaistische Laute" und auch ganze Sätze, werden im fokalen Anfall von sich gegeben. Mit dem GrandMal darauf, wäre ein sekundär generalisierter (also NACH dem punktuellen Anfall auf das GANZE Gehirn ausgebreitete Chaos) durchaus denkbar. Mit Unterzucker als Anfallsauslöser, sogar durchaus gut nachvollziehbar.

Wer so etwas nicht gewohnt ist, braucht Stunden, bei einem älteren Menschen kann es Tage dauern, bis man wieder voll auf den Beinen ist. Wenn...

Aber wie gesagt, dies ist nur eine Möglichkeit, die durch Epilepsie begründet werden könnte.

Das kann Dir für diesen Fall nur der behandelnde Arzt beantworten.

Es gibt aber Anfälle, bei denen die Menschen nicht mehr richtig antworten können, sei es, dass das Sprachzentrum betroffen ist oder das Bewusstein nur eingeschränkt, aber nicht ganz verloren, sog, komplex-fokale Anfälle. Diese Anfälle können dann generalisieren, d.h. es entsteht ein großer Anfall, so wie Lieschen Müller sich Epilepsie vorstellt..

Ein Unterzucker kann aber meines Wissens auch solche Symptome hervorrufen....

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