Schwere psychische Probleme ,können mir Medikamente helfen die kein Psychopharmaka sind ,da ich solche nur über meine leiche nehmen will?

...komplette Frage anzeigen

9 Antworten

Dass du keine Psychopharmaka nehmen möchtest, kann ich gut verstehen. Tatsächlich sollte aber erst einmal abgeklärt werden was für psychische Probleme du hast und welche Optionen dir offen stehen. Eins kann ich dir sagen, es gibt nicht die Wunderpille, mit der auf einen Schlag deine Probleme weg sind. DAS schaffen nicht mal diese geheimnisumwitterten Psychopharmaka. Die Bandbreite derer ist auch größer als wir Laien uns vorstellen können. Aber wenn du z.B. an einer Zwangsstörung leiden würdest, würde sie sich nicht davon kurieren. Die körperlichen Beschwerden können abgemildert werden, damit du langsam lernst mit deinem eigentlich Problem umzugehen. Hier kommen dann Therapeuten ins Spiel. Viele Therapeuten möchten sich selbst das Leben leichter machen und empfehlen sich beim Psychiater was verschreiben zu lassen und der Psychiater will einen meistens nicht ausschließlich mit de. Medikament auf die Welt loslassen. 

Da du dich nicht näher geäußert hast, was genau deine Probleme sind (Zwänge, Ängste, Trauma durch Gewalt oder Unfall, Selbstwertgefühl Mobbingopfer, ... die Liste ist beliebt weiterführbar und hat unendliche Ursachen) ist es schwierig da etwas konkretes zu antworten.

Meine beste Freundin hat am eigenen Leib erfahren, dass selbst die Ernährung sich krass auf das seelische Wohlbefinden auswirken kann. Sie ist glutenintolerant, allergisch gegen Milcheiweiß (also auch keine Ziegen oder Schafsmilchprodukte), sie verträgt kein Hühnerei, kein dunkles Fleisch und einige Obst und Gemüse Sorten. Außerdem kann sie wegen des hohen Östrogengehalts kaum Sojaprodukte zu sich nehmen. Nachdem sie sich hat testen lassen auf Lebensmittelunverträglichkeiten kam all das raus. Neben den ganzen verdauungsbezogenen Problemen die mit der Ernährungsumstellung verschwunden sind, sind auch viele andere Probleme verschwunden, ihre depressiven Verstimmungen u.a. 

Es können u.U. auch kleine Dinge sein, möchte ich damit sagen, die nicht zwangsweise damit in Verbindung gebracht werden. Für Menschen mit Depression gilt daher “Das Problem ist nicht das Problem. Deine Einstellung zum Problem ist das Problem'. Selbst bei wiederkehrenden Selbstmordgedanken sind Tabletten nicht die Lösung, sondern auch nur ein Hilfsmittel. Stattdessen sollte man die Ursache dafür lokalisieren und den Blick wieder auf das Leben richten statt mit den eigenen Gedanken allein zu sein.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Honah
06.02.2017, 09:59

Ich gehe gottseidank nicht von einem himmlischen Vater aus. Von meinem leiblichen schon, wenns recht ist

0

Das wird dir dein Arzt beantworten, der ist für Medikamentenverordnung zuständig..

Vielleicht helfen dir auch alternative Medikamente, aber das sollte auch dein Arzt entscheiden. Nicht jedes psychische Problem ist gleich und wenn du schwere Probleme hast, ist hier der Arzt gefragt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Honah
06.02.2017, 10:00

Wieso ich? Ausser meinem leiblichen Vater, gibt es für mich keinen

0

Außer Johanniskraut, dessen Wirkung etwas umstritten ist und auch nur bei leichten Verstimmungen helfen soll, sind alle Medikamente, welche die Psyche betreffen, im weitesten Sinne Psychopharmaka.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

alle medikamente die dich psychisch beeinflussen sind Psychopharmaka

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn du Diabetes hast, hilft Insulin auch besser als einen Kopfschmerztablette.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Welche Medikamente willst du denn stattdessen nehmen? Und wieso sind das dann keine Psychopharmaka?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Da wirst du dann auch bald sein - wenn du dir nicht helfen lassen willst.

Es wird von den Ärzten so ein Zeug nicht leichtfertig verschrieben - such dir also einen Arzt deines Vertrauens und wenn der dir sowas verschreibt, dann nimms auch sonst bist du bald da wo du nicht hinwillst.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Besser wäre es, die Ursachen für die psychischen Probleme herauszufinden und dort anzusetzen, anstatt sich auf die Symptome zu konzentrieren.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Lieber nicht, das hilft dir nicht richtig.

Das ist eine Kopf-Sache.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?