schwerbeschädigung Widerspruch

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11 Antworten

Wenn möglich, noch einmal Widerspruch einlegen und mit möglichst vielen ärztlichen Gutachten begründen. Wie viel % GdB ihr zusteht, liegt dann im Ermessen der Behörde. Als Dialysepatientin habe ich 100% GdB.

Wendet Euch bitte an den VDK. Das kostet nen kleinen Beitrag, dafür helfen sie Euch aber bis ins Klitzekleinste, kennen die passenden Begründungen etc.

Ich kenne sehr viele, die sagen, die waren ihnen eine Riesenhilfe, grad wegen der prozente (also eigentlich heisst das Grad) usw

http://www.vdk.de/deutschland/

Sie sollte sich in fachkundige Behandlung begeben - ich kann jetzt nicht erkennen, ob sie "trocken" ist oder noch trinkt, aber im zweiten Fall wäre dringend zu einer Langzeittherapie zu raten, wo man sich sehr gut um solche Dinge kümmern kann... Auch sonst findet ihr in psychosozialen Beratungsstellen oder bei vielen Selbsthilfegruppen gute Ansprechpartner, die ihr zumindest weitere Anlaufstellen in eurer Nähe empfehlen können. Allerdings kannst du so einen Bescheid nicht einfach ohne Widerspruch umschreiben lassen - sorry. Wie viel % realistisch sind, kann von hier aus keiner sagen, und wenn sie die "Anfälle" selbst verhindern oder vermindern könnte (durch Abstinenz oder Einnahme von Medikamenten), wird das auch nicht zwangsläufig anerkannt! Sucht euch bei den o.g. Stellen Unterstützung - die meisten Anträge scheitern, weil sie falsch gestellt werden, Gutachten, Untersuchungsergebnisse usw. fehlen oder nicht "richtig" auf bestehende Einschränkungen hingewiesen wird...

Solltet sie dagegen vorgehen wollen habt ihr so gut wie keine Chance denn bei 20%, die nach neuen Gutachten auch aberkannt wurden wird kaum ein Arzt, der auch noch Gutachter ist Euch etwas anderes bescheinigen,. zudem alle Gutachter müßt ihr privat bezahlen

wegen ihrem Alkohol-Problem sollte sie in eine" Entzugsklinik" und dann an einer beruflichen Arbeits-Eingliederungsmaßnahme teilnehmen

Am besten ist es deine Mutter geht zu einem Fachanwalt fuer Sozialrrecht oder zum VDK. Der VDK ist ein Verband der kuemmert sich um solche Faelle und ist ein gemeinnuetziger Verband. Dort kann man fuer wenig Geld Mitglied werden und dann bekommt man die notwendige Hilfe.

Das Amt entscheidet nach Aktenlage und es kommt darauf an wie die einzelnen aerztlichen Gutachten, die deine Mutter bei ihrem Antrag mitschickt formuliert sind.

Ferner muss deine Mutter alle Aerzte angeben bei dem sie in Behandlung war und noch ist. Dann werden die einzelnen Aerzte von dem Amt aufgefordert werden ein aerztliches Gutachten zu erstellen.

Da der Widerspruch nicht abgeholfen wurde bleibt nur der Klageweg uebrig beim Sozialgericht und dies kann unter Umstaenden Jahre dauern.

Deshalb waere es vernuenftig noch eine Weile abzuwarten und dann einen neuen Antrag zu stellen mit Hilfe eines Fachanwaltes oder eben dem VDK.

Diese Widerspruchsverfahren ziehen sich leider erfahrungsgemäß endlos... Wir haben den Hinweis bekommen, lieber neu zu beantrgen als in Widerspruch zu gehen.

Wartet ein viertel Jahr ab und stellt einen neuen Antrag. 20 Prozent scheint mir viel zu wenig.

Wenn sie nicht in der Lage ist, kleinste Arbeiten zu verrichten, woher bekommt sie dann den Alkohol?

Schwer zu sagen so pauschal, und dann schon gar nicht aus der Ferne. Wende Dich mal an das für Dich zuständige Sozialamt, dort wird man Dir bestimmt schnell weiterhelfen!

ich würde mich an eurer stelle an den vdk wenden

Soweit ich weiß,werdet Ihr jetzt nur vor einem Sozialgericht klagen können. Der Sozialverband VdK ist hier sicher eine gute Anlaufstelle,um sich beraten und unterstützen zu lassen

mamaundkind 30.07.2014, 10:10

Genau das hab ich auch gedacht.

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Als erstes sollte Deine Mutter zusehen, daß Sie Ihr Alkoholproblem in den Griff bekommt.

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