Schwer erziehbares Kind...

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11 Antworten

dafür gibts die erziehungsberatungsstelle. da könnt ihr systematisch das problem durchsprechen. z.b. was ist mit vertrauen missbrauchen gemeint - eure tochter sieht es vielleicht so, dass ihr keine andere möglichkeit blieb, denn zum erwachsen werden von kindern gehört dazu, dass die eltern mit erwachsen werden und den kindern mehr zutrauen/ rechte einräumen. oder wenn die tochter euch anschreit: was ist so schlimm daran? hast du noch nie jemand angeschrien? es wäre auch gut, wenn die tochter ihre meinung dazu sagen dürfte. denn jede seite stellt ihre sicht dar und da ist es schwer für einen aussenstehenden passenden rat zu geben. daher also mein rat: erziehungsberatungsstelle.

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Nach meiner Erfahrung ist es enorm hilfreich für die Eltern mit einem Psychiater Rücksprache zu halten. So kommt man ziemlich schnell auf den Punkt und seine Unterstützung ist für Eltern ein Segen.

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Nun.... Ihr braucht Hilfe: Kann sein, dass ihr es mit Eurer Tochter zu gut gemeint habt: Viel Freiraum und Liebe... viel Verständnis...

Das alles klappt eine Zeitlang vielleicht ganz gut. Oftmals hat man eher Konflikte mit anderen Müttern und Vätern am sandkasten, im Kindergarten, in der Schule.... weil die einfach wenig Verständnis für ihre eigenen Kinder haben, für die Verhaltenskreativität der jetzt 15- jahrigen sowieso....

Kinder brauchen nicht nur Verständnis, sondern auch Grenzen... und Grenzen sind manchmal eben nicht in Kooperation und Einsicht zu vermitteln sondern nur mit genau abgesteckten Konsequenzen. Und wahrscheinlich kriegt man da nicht immer die Kurve... und kann deutlich übers Ziel hinausschießen.

Andererseits: Konsequenzen bedeuten auch eine Begrenzung oder Wegnahme von Privilegien und liebgewonnenen Gewohnheiten: Die lässt sich niemand gerne wegnehmen... auch nicht wenn er ein Einsehen hat.

Kinder nun haben meist kein Einsehen... man kann sie auch nicht nur über den Kopf und/oder auf der Gesprächsebene erreichen. Grenzen geben Sicherheit... auch wenn sie den raum enger machen. Manchmal gerade deswegen.

Und Grenzen zu vermitteln ist harte Arbeit.

Wer das nicht lernt... aus welchem Grund auch immer... der geht unangenehmen Situationen aus dem Weg. Schwänzt Schule, wird ziemlich widerborstig, sagt "Leck mich" und meint es auch so... geht über Nacht weg.... gerät zu einem "schwer erziehbaren Kind"

Wie auch immer die Gründe Eurer Tochter sind: Das oben beschriebene Wohlmeinen... die Überfürsorglichkeit und das "Kind als gleichberechtigten Partner" zu sehen.... oder auch schlimmere Gründe.... das liegt zu einem großen Teil in Eurer Erziehung mitbegründet.

Geht zum Jugendamt... und begreift diese Mitarbeiter dort als Partner: Sie wollen helfen, einen guten Kontakt zwischen Euch allen zu begleiten. Sie wolllen Euch nichts Böses, aber es wird naturgemäß unaangenehm.... denn Euer Konzept ist nicht gut gelauifen... und wenn ihr noch was reißen wollt, müsst Ihr Euch ändern... Ihr Eltern zuerst!!

Und Eure Tochter müsst ihr ein Stück loslassen... sie wird ihre Ziele verfolgen... und das ist jetzt mit 15 mehr als o.k..... Und sie ist nicht da Eure Lebensinhalte zu erfüllen oder Eure Fehler abzuarbeiten.

Ihr braucht Hilfe... oder Eure Tochter gerät in Gefahr!

Und Ihr würdet auch mit vor die Hunde gehen... in welcher Form auch immer.

Ohne professionelle Hilfe geht hier gar nichts mehr... die Kommentare anderer Teilnehmer hier sind wohl sehr deutlich. Nehmt das nicht als Einzelmeinungen ab... auch wenn es hart klingt. Arbeitet mit dem Jugendamt zusammen-... lasst Euch was sagen.... es liegt harte Arbeit vor Euch!

Und einen anderen Weg gibt es nicht

Norbert

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Hallo Hardy 45,

die erste Anlaufstelle wäre eine Erziehungsberatung - z.B. über das Jugendamt oder beim Kinderschutzbund.

Als nächstes würde ich Euch zu einer Systemischen Famlientherapie raten. Listen von Therapeuten gibt es im Internet. Da könnte man mal alle Konflikte in der Famlie (von Vergangenheit bis Konflikte zwischen den Famlienmitgliedern) aufdecken und im besten Falle auflösen.

LG und alles Gute! Hourriyah

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Probiert einmal mit ihr zu reden... das ist eine schwere Zeit, wahrscheinlich will sie wie eine Erwachsene behandelt werden. Es könnte ja sein, dass sie es so findet.

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es gibt spezielle einrichtungen für schwer erziehbare kinder. dort wird den respekt und vieles mehr beigebracht. viele bemerken da, wie wichtig ihre eltern ihnen eigentlich sind und wie gut es ihnen zuhause geht. aber man sollte sich selber fragen, warum das kind/ der jugendliche sich so verhält, bevor man es da reinsteckt. denn alles hat einen grund, sei es probleme mit den freunden, in der schule, etc... ein klärendes gespräch (notfalls mit einer familienhilfe o.ä.) würde ich persönlich aber vorziehen.

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entschuldigung, aber haben sie vielleicht auch schon einmal überlegt, wie es ihrer Tochter geht? Sie ist ein Ganz normales pupertierendes Mädchen, dass langsam Erwachsen wird....ausserdem bräuchten sie, wenn sie diese Situation wirklich so schlimm finden einen ausgebildeten und speziallierten Berater....zb. von Profamillia, oder sie stecken ihre Tochter in ein Heim für schwer erziehbare...oder suchen sie eine Pflegefamillie.....ich kann ihnen das Buch " wenn erziehung nicht mehr geht" von Jesper Juul emphelen...Sie haben leider ihre Situation nicht genau geschildert, so dass ich ihnen ausreichend helfen kann.!

Übriegens, Jeder dritter Jugentlicher in diesem alter Verhällt sich so ...

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ich würde klartext werden. schule ist IHRE pflicht. und EURE pflicht ist es, für sie zu sorgen. erfüllt sie ihre pflicht nicht, erfüllt ihr eure auch nicht. kocht nicht mehr für sie mit, streicht das taschengeld, wascht und bügelt ihre wäsche nicht, fahrt sie nirgendwo hin usw. wenn sie euer vertrauen missbraucht, euch zb anlügt, wenn es mit weggehen zu tun hat, lasst sie erst mal nicht mehr raus. hat es mit pc zu tun, pc-verbot. ganz einfach. der würde ich was husten. und wenn sie euch anschreit, lasst sie zuende brüllen und macht ihr dann unmissverständlich klar dass ihr sie an dem tag in EUREM wohnzimmer nicht mehr sehen wollt und dass da auch KEINER brüllen darf - ihr aber dann auch nicht.

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Ist genau das gleich wie bei bissigen Hunden. Der Schuldige hängt am oberen Teil der Leine.

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Ihr solltet reflektieren, welche Erziehungsdefizite ausschlagebend sind. Denn der Fisch stinkt immer vom Kopf her! Ihr könnt euch an das JA wenden, dort werden euch Hilfsangebote unterbreitet.

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Was ist euer Teil an dieser Entwicklung Eurer Tochter. Entweder es ist nur die Pubertät oder Ihr müßt Euch einmal über Eure Erziehung in der Vergangenheit Gedanken machen.

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