Schwer Demenzkranke Mutter aus Heim nach Haus geholt, Ich suche Gedankenaustausch und Rat

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7 Antworten

was du da machst ist zwar im ersten moment sehr ehrenrührig, aber im zweiten moment bezahlen andere die zeche. deine kinder sind selbst durch die tatsache das sie einen elternteil nicht bei sich haben(vater) schon emotional im minus. jetzt kommt deine mutter noch dazu und es potenziert sich.

ich weiß nciht welchen pokal du hier gewinnen möchtest. aber das ist letztlich deine entscheidung. was super wichtig ist udn wäre,ist das du eine familienhilfe bekommst und die auch annimmst, sonst wirst du in spätestens 1-2 jahren von einem kräftigen burn-out in deine grenzen gewiesen bekommen.

das das altenheim nicht optimal sorgt, warum kann sie in kein anderes? ich habe schlimme altenheime gesehen. ich habe aber auch sehr anstrengende verwandte gesehen, die einfach an allem der abläufe etwas zu meckern hatten. aber niemand konnte die eltern aufnehmen.

nun, du hast dir das aufgebürdet..wie gesagt, du triffst eine entscheidung die ALLE im haus lebenden personen mittragen müssen, ob sie wollen oder nicht.. das leben ist kurz. wir alle haben es uns sicher manchmal anders vorgestellt als es ist.

ich denke aber, das es grenzen in der fürsorge gibt und die sind immer dann erreicht,wenn eigene kräfte oder die unschuldiger auf dauer überstrapaziert werden. also, altruimus udn aufopferung sind nicht immer die beste lösung. ich empfehle dir dich bei deiner gemeinde und bei deiner krankenkasse auszutauschen. und dafür zu sorgen, das du regelmässig entspannungszyklen einbaust. besonders wegen deiner kinder..

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Kommentar von xTracyChapmanx
03.10.2011, 18:08

Guten Abend, ein nettes Hallo unbekannter Weise, Herzlichen Dank für die Antwort. Ich habe diesbezüglich schon im Internet recherschiert. In unserer Statd gibt es einen Verein. Dort werde ich Hilfe suchen. Aber, es ist doch gut, wenn man nicht ganz unverstanden mit der schwierigen Sache da steht und neutrale Menschen ihre Erfahrungen, Rat geben. bei uns ist es so, dass ein weiteres Heim eigentlich auch der Plan war, nur die Mutter überrumpelte uns mit allem und vereinnahmte unser Leben. Ich habe mit meinen Kindern vorher lange drüber gesprochen, alles abgewogen. Sie wollten es auch so. Der Erzeuger hatte nie Kontakt, selbst in der Familie nicht, als wir alle zusammen wohnten. Daher fehlt ihnen kein Vater. Der, den sie kannten, war unsozial und hatte nie Interesse an seinen Kindern. Ich hole von einer Beratungsstelle Hilfe, Ich habe nicht das Geld oder die Möglichkeiten, in einem normalen Alltag zu leben. Daher kann ich auch die nächsten Jahre, ob mit oder ohne zu pflegende Person, wenig verbessern. Man muss ebend vorher schauen, mit wem man eine Familie gründet (Altlasten habe ich zu bereinigen vom Erzeuger). Nur leider sieht man selten den wahren Menschen gleich. Daher sind unsere derzeitigen Verhältnisse bescheiden. Heime gibs hier auch. Aber, ich gebe nie sofort auf, sondern versuche erst mein Möglichstes. Wünsch Dir noch angenehme Menschen, gute Erfahrungen und viel Glück.

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Du musst Hilfe einfordern. Mach Dir bitte Gedanken für bezahlte stundenweise Betreuung Deiner Mama oder stundenweise Betreuung über Lebenshilfe. Es gibt viele liebe Menschen, die Dir ohne kommerzionelle Gedanken helfen. Du musst aber um Hilfe bitten. Des Weiteren brauchst Du Freiräume. Deine Kinder brauchen auch Freiräume.


Ich bete heute für Dich. Deine Zeilen lassen viel eigene Probleme erahnen.


Google mal nach Selbsthilfegruppen betroffener Angehöriger von derartigen Problemen, insbesondere Demenz. Du musst Dir Hilfe suchen. Hilfe anzunehmen ist natürlich auch unendlich schwer.

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Kommentar von xTracyChapmanx
03.10.2011, 18:22

Unbekannter Weise, ein nettes Hallo und Dankeschön für die Antwort. Ich habe durch das Internet und der näheren Region bereits Hilfsadressen heraus gesucht. Was mir noch fehlt, ist der Austausch von betroffenen Angehörigen, um meinen, unseren Weg besser zu gestalten. Und, oder Kontakt mit Menschen, die sich wie ich dem Leben mit seinen nicht immer vorplanbaren Irrwegen stellen müssen und es auch bewältigen, Zudem versuche ich via Netz auch Menschen in der Umgebung zu finden, die sich real, wie virtuell mit einem Menschen kontaktieren wollen. Wenn Menschen Zeit ihres Lebens wohl behütet an einem Ort wohnen und stetig Hilfe erfahren konnten von Bekannten, Freunden etc. , Die können sich meist nur schwer in die Leben der Randgruppenmenschen hinein versetzen. Das ist nicht auf Sie gemünzt!!!, jetzt nicht falsch verstehen!!! Erfahrungswerte, die wir machen mussten. Man wird mit wenig Geld, schnell ins Aus manövriert, und kämpft mit Zuversicht und eiserenn Willen sich täglich neu heraus. Alles kann man einem nehmen, kann auf vieles verzichten, aber den Stolz gibt man so schnell nicht weg. Den Glauben an seine eigene Kraft und das Gute. LG

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Hallo, bei allen Fragen zu Anträgen von Pflegegeld über Behindertenstatus bis hin zu Betreuungsgeld und Alzheimer- Gesellschaft darfst Du mich gern fragen, ich bin Demenzfachkraft und Sozialberaterin in HH. Dir ganz viel Kraft, aber stemm das nicht allein! Das musst Du nicht und das brauchst Du nicht! Wichtig ist "schöne Zeit" mit Dir/Euch für Deine Mutter, nicht eine total überforderte Tochter mit Burn out- Symptomatik (denn so wird es früher oder später kommen). Alles Gute für Euch alle! Hand in Hand Hamburg ra.be(at)kielnet.net

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Hallo,

eventuell bist du immer noch auf der Suche nach einer Unterstützung. Wir hatten eine ähnliche Situation in der Familie. Meine Oma war in einem vergleichbaren Zustand und wir haben uns eine Seniorenpflegerin geholt. Als seriös empfanden wir www.sunacare.de und du erhältst dort viele weitere Informationen bezüglich der Pflege und Pflegerin. Bei uns ging die Auswahl und Anreise der Pflegekraft sehr schnell. SunaCare ist aus eigener Erfahrung sehr zu empfehlen.

MfG

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Hallo liebe Tracy Würde gerne Dir in Kontakt treten. Ich möchte meine Mutter auch aus dem Pflegeheim holen. Hier meine email Leider weiss ich hier nicht wie ich mit Dir Kontakt bekommen kann. exclusivetextilien@live.de Auf Deine Antwort freue ich mich Marina Brühl-Martens

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Dein Einsatz und deine liebevolle Art in allen Ehren,aber ich würde dir wünschen schon sehr bald einen geeigneten Platz für deine Mutter zu finden,denn so ist es für euch alle ziemlich unerträglich.Mein Mann ist in einem Katholischen Pflegeheim tätig als Betreuer und sagt bei täglich vier Stunden Arbeit das es total schwer ist,für diese kranken Menschen da zu sein und er geht mit ihnen liebevoll um,obwohl es fremde Leute sind-sein Hauptproblem sind die wechselnden Launen der alten Menschen sowie die Unberechenbarkeit.Dafür muß man echt geboren sein,denn es ist unendlich schwer bei der Belastung noch seinen eigenen Kram zu regeln.Ich gebe ehrlich zu,daß wäre mir nervlich zu viel.Ich würde gerne mit dir in Kontakt bleiben,du kannst mir jederzeit schreiben. Wenn du dich vieleicht mal an die Caritas wendest und dir dort Ratschläge holst,um diese schwere Belastung abzugeben oder an deinen Hausarzt.Denn wenn du jetzt auch noch ausfällst ist niemandem damit geholfen.

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Ich bin zwar nicht "betroffen" aber schreibe auch gern, und wenn es dich nicht stört, mit einem 14 jährigen zu schreiben, bin ich für dich da :) Ich höre gern zu und habe oft Zeit.

lg, Max

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Kommentar von bankchef
03.10.2011, 00:24

super !..und da schimpfen immer alle auf die jugend..bravo!

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Kommentar von xTracyChapmanx
03.10.2011, 18:13

Hallo Max, einen lieben Dank für deine Antwort, Ich bin nun doch etwas älter und habe ein sehr intensives, teils anstrengendes Leben gehabt. Da sind Erlebnisse, Menschen, usw. die man mit einem 14jährigen nur schwer besprechen kann. Obwohl ich sogar glaube, Du scheinst ein sehr reifer Mensch zu sein, in Deinem Wesen bestimmt vielseitig und erwachsen wirkend. Ich möchte Dir für deine Zukunft mehr gute Erfahrungen wünschen, wenig Ärger, viele Glücksmomente. LG

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