Schweinefleisch auch bei den Christen verboten?

27 Antworten

Im Judentum mag es vielleicht sein, dass Schweinefleisch als verboten gilt, wobei ich mir selbst da nicht sicher bin. Einiges ist da allerdings strenger als bei den Christen.

Christen haben allerdings in Bezug auf die Ernährung mittels Fleisch keine wirklichen Einschränkungen. So dürfen diese beispielsweise durchaus auch Schweinefleisch essen. Beispielsweise am Karfreitag essen die Christen, die mir bekannt sind, zumindest am Karfreitag allerdings kein Schweinefleisch, sondern wenn schon Fleisch, dann vom Fisch.

Bei Mormonen, die nach meinem Erachten auch Christen sind (und zwar weit eher Christen sind, als es katholische oder evangelische Christen wären, wenn man nach der Bibeltreue geht), ist es so, dass sie neben den zehn Geboten noch einer weiteren Gruppe von Geboten folgen, welche das Wort der Weisheit genannt werden. Dieses Wort der Weisheit ist keine Gruppe von Geboten, wie die ursprünglichen zehn Gebote, die immer mit Du sollst oder Du sollst nicht beginnen, sondern sie sind Empfehlungen bzw. Ratschläge, an welche sich die Mormonen freiwillig halten. Dieses Wort der Weisheit bezieht sich auch nicht auf zwischenmenschliches Miteinander, so wie es bei den zehn Geboten der Fall ist, sondern es sind Ratschläge, mit deren Hilfe es einem leichter fällt, die Gesundheit besser zu schützen, indem man beispielsweise auf Koffein, Tabak, Alkohol und andere gesundheitsgefährdende Genuss- und Suchtstoffe verzichtet. Schweinefleisch wird aber dadurch auch nicht verboten oder davon abgeraten. Es steht nur im Allgemeinen zur Nahrung durch Fleisch darin, dass es mit Weisheit und Danksagung zu gebrauchen sei und nicht übermäßig verzehrt werden sollte.

Ähm,

und zwar weit eher Christen sind, als es katholische oder evangelische Christen wären, wenn man nach der Bibeltreue geht)

Die haben ein Buch Mormon nachdem sie gehen ... das gabs zu Bibelzeiten nicht und wirds auch bei anderen nicht geben. Es gibt mir zu denken, das du diese in der Bibeltreue höher stellst ...

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@lugsciath

Es gibt mir zu denken, das du diese in der Bibeltreue höher stellst ...

Wenn man sich nach dem richtet, was in der Bibel steht (und nicht erst ruminterpretiert, damit durch Interpretation etwas dabei herauskommt, das einem in den Kram passt) dann nenne ich das Bibeltreue.

Unabhängig von dem, was im Buch Mormon steht, steht auch genug in der Bibel, was im Buch Mormon Bestätigung findet und umgekehrt. Manches wird in dem einen Buch leichter verständlich ausgedrückt, anderes in dem anderen Buch. Dadurch dass es voneinander unabhängige Zeugen derselben Botschaft sind, bestätigen sie auch einander, was der grundlegende Zweck des Buches Mormon ist. Wenn Du dieses Buch Mormon kennst, dann bist Du Dir hoffentlich auch dieser simplen Wahrheit bewusst.

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@JTKirk2000

Unabhängig von dem, was im Buch Mormon steht, steht auch genug in der Bibel, was im Buch Mormon Bestätigung findet und umgekehrt.

Genug ist es nur, wenn es der Bibel nicht widerspricht. Nur wenn im NT steht, dass Jesus bei seinem Vater im Himmel ist, und in Mormon berichtet wird, dass er da noch auf der Erde (in Amerika) ist - dann kann nicht beides stimmen.

Oder wenn die Bibel sagt, dass ein falscher Prophet daran erkannt wird, dass seine Vorhersage nicht eintrifft, und dass Buch Mormon vorhersagt, dass sich die Sklaven in den USA durch einen aufstand befreien - dann weiß ich, was Bibeltreue Menschen da für Schlüsse daraus ziehen. Darauf wurde ich übrigens durch zwei Mormonenmissionare aufmerksam, die davon sprachen, dass das Buch Mormon die Sklavenbefreiung in den USA vorhergesagt habe - nur hab ich die Stelle mir zeigen lasse, sie gelesen und gemerkt, dass die Details nicht stimmen.

Auf einen anderen Widerspruch hast du mich aufmerksam gemacht, als du meintest, ein Argument gegen christliche Kirchen zu haben ...

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@helmutwk

Nur wenn im NT steht, dass Jesus bei seinem Vater im Himmel ist, und in Mormon berichtet wird, dass er da noch auf der Erde (in Amerika) ist - dann kann nicht beides stimmen.

Da bringst Du jetzt was durcheinander. Im Buch Mormon steht nur, dass er für eine gewisse Zeit in Amerika erschienen ist. Damit erfüllt sich lediglich, was Christus laut Johannes 10:16 sagte: "Ich habe noch andere Schafe, die nicht von diesem Stall sind; auch sie muss ich führen und sie werden auf meine Stimme hören; dann wird es nur einen Hirten geben und eine Herde."

Oder wenn die Bibel sagt, dass ein falscher Prophet daran erkannt wird, dass seine Vorhersage nicht eintrifft, und dass Buch Mormon vorhersagt, dass sich die Sklaven in den USA durch einen aufstand befreien - dann weiß ich, was Bibeltreue Menschen da für Schlüsse daraus ziehen. Darauf wurde ich übrigens durch zwei Mormonenmissionare aufmerksam, die davon sprachen, dass das Buch Mormon die Sklavenbefreiung in den USA vorhergesagt habe - nur hab ich die Stelle mir zeigen lasse, sie gelesen und gemerkt, dass die Details nicht stimmen.

Wo steht denn bitte im Buch Mormon, dass die Sklaven sich durch einen Aufstand befreien? Da hast Du Dir aber ganz gewaltig was zurecht gebogen.

Im Übrigen wird in der Bibel zwar vor falschen Propheten gewarnt, aber auch nur in dem Sinne, dass man sie an ihren Werken erkennt. Wenn also jemand zu etwas schlechtem verleitet, kann er kein Prophet Gottes sein. Es gibt keinen, der sich in der Kirche Jesu Christi als Prophet ausgibt und etwas anderes im Sinn hat oder etwas anderes bewirkt hat, als das was mit dem Plan des himmlischen Vaters im Einklang ist.

Auf einen anderen Widerspruch hast du mich aufmerksam gemacht, als du meintest, ein Argument gegen christliche Kirchen zu haben ...

Mein Argument gegen andere christliche Kirchen ist hauptsächlich darauf begründet, dass diese ewige Bündnisse ausschließen, obwohl die Bibel das Gegenteil aussagt (siehe Matthäus 16:19 und 18:18) und dass diese anderen christlichen Kirchen, ebenfalls entgegen der Bibel, die Kleinkindtaufe durchführen.

Es gibt noch weitere Beispiele, aber das sind wohl die maßgeblichsten meiner Ansicht nach. Also erzähle mir bitte nicht, dass diese christlichen Kirchen christlicher sein, als die Kirche, die sich an das hält, was in der Bibel steht.

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@JTKirk2000

Da bringst Du jetzt was durcheinander. Im Buch Mormon steht nur, dass er für eine gewisse Zeit in Amerika erschienen ist.

Wie lange dauerte die "gewisse Zeit" denn?

Damit erfüllt sich lediglich, was Christus laut Johannes 10:16 sagte

Nein, denn gerade laut dem Buch Mormon sind die Leute, denen er erschien, auch aus dem "Stall" der Juden. Und gewöhn dir bitte den angelsächsischen Zitierstil ab.

Wo steht denn bitte im Buch Mormon, dass die Sklaven sich durch einen Aufstand befreien?

Ich hab mir die Stelle, die mir die Mormonenmissionare damals gezeigt haben, nicht behalten.

Mein Argument gegen andere christliche Kirchen ist hauptsächlich darauf begründet, dass diese ewige Bündnisse ausschließen, obwohl die Bibel das Gegenteil aussagt

In Mt 167,18 und 18,18 geht es darum, was verbindlich erlaubt und verboten wird, mit "Bündnissen" hat das nichts zu tun. Du biegst dir da gerade was zurecht. Im Mt 18 erkennst du das übrigens auch am Zusammenhang, Mt 18,15-18 gehören zusammen. Außerdem habe ich dich schon darauf hingewiesen, dass Ehebündnisse in der nächsten Welt nicht gelten (Mt 22,27-32). Ihr Mormonen macht da den gleichen Fehler wie die Sadduzäer.

und dass diese anderen christlichen Kirchen, ebenfalls entgegen der Bibel, die Kleinkindtaufe durchführen.

Meine Kirche nicht.

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@helmutwk

Wie lange dauerte die "gewisse Zeit" denn?

Laut der Zeittafel im Buch Mormon geschah dies im Jahr 33 seiner Kreuzigung oder in deren Folgejahr. In der Zeittafel des Buches Mormon sind das Jahr 33 oder 34 angegeben mit der Bemerkung "Der auferstandene Christus erscheint in Amerika". Genauere Daten habe ich nicht zur Verfügung. Aber da die Zeittafel in diesem Buch die Ereignisse der christlichen Geschichte nach der Bibel und nach dem Buch Mormon miteinander vergleicht, ist es dasselbe Jahr und irgendwann zwischen der Kreuzigung Christi im Jahre 33 und der Bekehrung von Paulus im Jahre 35.

Nein, denn gerade laut dem Buch Mormon sind die Leute, denen er erschien, auch aus dem "Stall" der Juden. Und gewöhn dir bitte den angelsächsischen Zitierstil ab.

Sicher waren sie auch aus dem Stall der Juden, aber seit Jahrhunderten nicht mehr im Stall der Region, die damals Israel hieß. Was den angelsächsischen Zitierstil angeht, ich zitiere in den Worten, wie die verwendete Quelle ist, denn anderenfalls wäre es kein Zitat. Wenn Du weißt, was ein Zitat ist, dann würdest Du nicht meine Zitierweise vorwerfen sondern allenfalls die zitierte Quelle und für die Quelle bin nicht ich verantwortlich, sondern nur für meine Wahl der Quelle. Bevor Du also dahingehend das nächste Mal herum meckerst, überlege mal, was Du da herauslässt.

Ich hab mir die Stelle, die mir die Mormonenmissionare damals gezeigt haben, nicht behalten.

Das kann ich mir vorstellen, denn sie existiert nicht in der Form, wie Du sie ausgelegt hast.

In Mt 167,18 und 18,18 geht es darum, was verbindlich erlaubt und verboten wird, mit "Bündnissen" hat das nichts zu tun. Du biegst dir da gerade was zurecht. Im Mt 18 erkennst du das übrigens auch am Zusammenhang, Mt 18,15-18 gehören zusammen. Außerdem habe ich dich schon darauf hingewiesen, dass Ehebündnisse in der nächsten Welt nicht gelten (Mt 22,27-32). Ihr Mormonen macht da den gleichen Fehler wie die Sadduzäer.

In der Bibel steht wörtlich in Matthäus 16:19: "Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreiches geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein." Wenn das nichts mit Bündnissen zu tun hat, wieso werden dann entsprechende Adjektive verwendet, die in klarem Zusammenhang zu den Eigenschaften von Bündnissen stehen?

Außerdem habe ich dich schon darauf hingewiesen, dass Ehebündnisse in der nächsten Welt nicht gelten (Mt 22,27-32). Ihr Mormonen macht da den gleichen Fehler wie die Sadduzäer.

Lieber verstehe ich das nach Deiner Ansicht falsch, und lebe in der Hoffnung darauf, dass ich die Liebe des Lebens nicht nur im irdischen Dasein haben darf und dann in der Erinnerung an dieses Glück die Ewigkeit allein verbringen muss, als dass ich mein Leben lang tatsächlich mit dieser Aussicht konfrontiert bin, denn alles, was ich geistig bin (und das gilt nicht erst, seitdem ich der Kirche Jesu Christi - Der Heiligen der letzten Tage beigetreten bin, sondern seit der Zeit, seit ich ein Kind war und nur noch nicht wusste, was die evangelische Kirche in Bezug auf ewige Bündnisse lehrt), sagt mir, dass die Liebe, sofern sie beiderseitig dauerhaft glücklich ist, tatsächlich ewig ist, und ein Beispiel himmlischer Vollkommenheit, Herrlichkeit und Ewigkeit.

Meine Kirche nicht.

Dann herzlichen Glückwunsch, denn ist sie offenbar eine der Ausnahmen. Die römisch-katholische und die evangelische Kirche sind aber blendende Beispiele dafür, dass sie die Kleinkindtaufe nicht nur durchführen, sondern als wichtig erachten.

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@JTKirk2000

Laut der Zeittafel im Buch Mormon geschah dies im Jahr 33 seiner Kreuzigung oder in deren Folgejahr.

Also nach der Himmelfahrt?

und irgendwann zwischen der Kreuzigung Christi im Jahre 33 und der Bekehrung von Paulus im Jahre 35.

Nach anderer Rechnung geschah die Berufung von Paulus im Jahr 32, aber das nur nebenbei.

Was den angelsächsischen Zitierstil angeht, ich zitiere in den Worten, wie die verwendete Quelle ist, denn anderenfalls wäre es kein Zitat.

Ich meine die Quellenangabe, nicht den zitierten Wortlaut. Also korrekt ist Mt 16,19 und nicht Mt 16:19. In den USA natürlich umgekehrt.

Sicher waren sie auch aus dem Stall der Juden, aber seit Jahrhunderten nicht mehr im Stall der Region

Es geht aber nicht um die Region, sondern um Juden und Heiden.

Das kann ich mir vorstellen, denn sie existiert nicht in der Form, wie Du sie ausgelegt hast.

In welcher Form existiert sie dann?

Wenn das nichts mit Bündnissen zu tun hat, wieso werden dann entsprechende Adjektive verwendet, die in klarem Zusammenhang zu den Eigenschaften von Bündnissen stehen?

Wenn du die jüpische Literatur zum Thema kennen würdest, würdest du diese Frage nicht stellen. Diese Adjektive werden nicht in Zusammenhang mit Bünden und deren Eigenschaften benutzt, ein Bund wird nicht gebunden oder gelöst, sondern geschlossen oder gebrochen bzw. aufgehoben. Aber eine Vorschrift bindet, und eine Erlaubnis löst von einer Vorschrift. ich wüsste jetzt auch keine Bibelstelle, an der der von dir behauptete Sprachgebrauch zu finden wäre.

dass ich die Liebe des Lebens nicht nur im irdischen Dasein haben darf und dann in der Erinnerung an dieses Glück die Ewigkeit allein verbringen muss

Wenn du deine Ehepartner mehr liebst als Gott, so dass du es als Mangel empfinden würdest, wenn ihr zwei zwar gemeinsam, aber ehelos in der Ewigkeit seid, dann wär die Frage, ob du Gott nicht zu wenig liebst.

Außerdem widersprichst du Mt 22,27-32.

Dann herzlichen Glückwunsch, denn ist sie offenbar eine der Ausnahmen.

Solche Ausnahmen sind häufiger als du denkst.

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@helmutwk

Also nach der Himmelfahrt?

Das habe ich so nicht behauptet. Ich schrieb 33 oder das Folgejahr, denn in der Zeittafel steht es nicht genauer. Es steht aber darin, dass Christus im Jahr 33 gekreuzigt wurde und dass Paulus im Jahr 35 bekehrt wurde. Etwas also dazu zu interpretieren, so wie Du es offensichtlich getan hast, bedeutet, eventuell den Sinn zu verfälschen, was in Deiner bisherigen Haltungsweise offensichtlich dazu dienen soll, einen neuen Angriffspunkt zur Diskriminierung meines Glaubens zu suchen.

Nach anderer Rechnung geschah die Berufung von Paulus im Jahr 32, aber das nur nebenbei.

Christus war 30 der Bibel nach, als er mit seinem Wirken begann, zumindest soll es das Jahr 30 gewesen sein. Ferner hat er, ebenfalls der Bibel nach 3 Jahre gepredigt und Wunder gewirkt, bevor er gekreuzigt wurde und erst ein paar Jahre nach der Kreuzigung wurde Paulus bekehrt. Soviel also dazu.

Ich meine die Quellenangabe, nicht den zitierten Wortlaut. Also korrekt ist Mt 16,19 und nicht Mt 16:19. In den USA natürlich umgekehrt.

Ach so, trotzdem finde ich letzteres übersichtlicher, vor allem wenn man mehrere Verse zitiert und als Quelle heranzieht, zum Beispiel wenn ich schreiben würde Matthäus 21:21,22 wäre das eher verständlich als Matthäus 21,21,22. Siehst Du das anders?

Es geht aber nicht um die Region, sondern um Juden und Heiden.

Wie Du meinst...

In welcher Form existiert sie dann?

Ich wüsste nichts in Bezug auf die Aussage, dass sich Sklaven einen Weg zur Befreiung erst erkämpfen müssten. Im Buch Mormon steht nichts, darüber, dass sich das Volk, welches dieses Buch zumindest augenscheinlich als Chronik geführt hat, Sklaven gehalten hätten. Auch nicht dass sie durch Aufstand oder Krieg aus Sklaverei befreit wurden, auch wenn diese von ihren Feinden von Zeit zu Zeit bekämpft, gefangen genommen und sogar versklavt wurden, wenn sie in ihrem Glauben untreu wurden. Allerdings wenn sie zu ihrem Gott zurückfanden, erinnerte er sich wieder an sie, erleichterte ihre Last und befreite sie sogar aus der Knechtschaft.

Wenn du die jüpische Literatur zum Thema kennen würdest, würdest du diese Frage nicht stellen. Diese Adjektive werden nicht in Zusammenhang mit Bünden und deren Eigenschaften benutzt, ein Bund wird nicht gebunden oder gelöst, sondern geschlossen oder gebrochen bzw. aufgehoben. Aber eine Vorschrift bindet, und eine Erlaubnis löst von einer Vorschrift. ich wüsste jetzt auch keine Bibelstelle, an der der von dir behauptete Sprachgebrauch zu finden wäre.

In der Tat kenne ich keine jüpische Literatur, aber vielleicht bist Du da besser bewandert. Im Übrigen geht es beim Neuen Testament nicht direkt um jüdische Lehren, sondern darum das Evangelium weiter voran zu bringen. Lies mal die Bergpredigt. Da lehrte Christus vieles, was das Gesetz des Mose in einem anderen Licht erscheinen lässt. Diese Bergpredigt findet offensichtlich lange vor der Weitergabe der Schlüssel des Himmelreiches statt.

Wenn du deine Ehepartner mehr liebst als Gott, so dass du es als Mangel empfinden würdest, wenn ihr zwei zwar gemeinsam, aber ehelos in der Ewigkeit seid, dann wär die Frage, ob du Gott nicht zu wenig liebst.

Ich liebe meinen Ehepartner nicht unbedingt mehr als Gott, aber auf eine andere Weise, als ich meinen Gott oder meinen Nächsten liebe. Bei meinem Ehepartner kommt beispielsweise noch der romantische Aspekt der Liebe hinzu, während meine Liebe gegenüber Gott und meinen Nächsten sich eher auf die Eigenschaften begrenzt, die im 1. Korintherbrief, die Verse 4 bis 7 im Kapitel 13 enthalten sind. Und ja ich kann keinen Gott lieben, der erwartet, dass man im irdischen Dasein das größte Glück überhaupt finden kann, aber einen dazu verurteilt, die Ewigkeit ohne dieses Glück zu verbringen. Ich glaube aber an einen Gott (und einen solchen liebe ich auch) der einem gestattet, dass man mit dem Menschen, den man im irdischen Dasein am meisten geliebt hat, sofern der andere dies auch möchte, die Ewigkeit weiter gemeinsam verbringen kann.

Außerdem widersprichst du Mt 22,27-32.

Sehe ich nicht so, denn in Bezug auf Matthäus 16,19 (was ich nur so schreibe, um Dir dieses eine Mal einen Gefallen zu tun) und dahingehend dass damit Bündnisse gemeint sind, ergibt der Vers 30 im Kapitel 22 des Matthäusevangeliums einen ganz anderen Sinn. Nicht mehr dass die Menschen in der Ewigkeit allein sein sollen, sondern dass das irdische Leben die Zeit ist, den Partner für irdische Zeit und himmlische Ewigkeit zu finden. Das Buch Mormon ist an dieser Stelle wesentlich eindeutiger, aber das könntest Du ja selbst lesen wenn Du nur wolltest. Allein der darin enthaltene Schriftenführer ist da sehr hilfreich und der bezieht sich sowohl auf das Buch Mormon als auch auf die Bibel.

Solche Ausnahmen sind häufiger als du denkst.

Das mag vielleicht sein, aber ganz offensichtlich nicht in der römisch-katholischen und der evangelischen Kirche.

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@JTKirk2000

Nanu, wo ist mein Kommentar geblieben?

Das habe ich so nicht behauptet.

Deshalb frag ich ja. aus dem Buch Mormon müsste sich doch etwas über den Zeitraum ergeben ...

Christus war 30 der Bibel nach, als er mit seinem Wirken begann, zumindest soll es das Jahr 30 gewesen sein.

Christus ist zur Zeit von Herodes d.Gr. geboren, der 4 v.Chr. starb.Johannes d. Täufer trat im 15. Jahr des Kaisers Tiberius auf, also um Jahr 27/27 n.Chr. 46 nach beginn der von Herodes angefangenen Renovierung des Tempels (die nie fertig wurde, da der Tempel im Jahr 70 zerstört wurde), also nach meinen Informationen im Frühjahr 28 n.Chr., hat Jesus den Tempel gereinigt (Jh 2,20).

Ferner hat er, ebenfalls der Bibel nach 3 Jahre gepredigt und Wunder gewirkt

ist nicht ganz wasserdicht, da das nirgends ausdrücklich gesagt wird - aber 21 wär ein mögliches Datum, d.h. den 3 Jahren will ich nicht widersprechen.

zum Beispiel wenn ich schreiben würde Matthäus 21:21,22 wäre das eher verständlich als Matthäus 21,21,22. Siehst Du das anders?

In Deutschland üblich ist Mt 21,21.22; 22,29; Lk 3-5. Du sollst den in Deutschland üblichen Zitierstil benutzen und keinen US-deutsch Mix.

Im Buch Mormon steht nichts, darüber

Auch nicht in der Abteilung kehre und Bündnisse oder was es da so alles gibt?

Da lehrte Christus vieles, was das Gesetz des Mose in einem anderen Licht erscheinen lässt.

Sehe ich anders. Jesus baut einen Zaun um die Thora, der nur eben anders aussieht als der im Talmud.

Und ja ich kann keinen Gott lieben, der erwartet, dass man im irdischen Dasein das größte Glück überhaupt finden kann, aber einen dazu verurteilt, die Ewigkeit ohne dieses Glück zu verbringen.

So wie ich die Bibel verstehe, wirst du dort noch größeres Glück erhalten.

die Ewigkeit weiter gemeinsam verbringen kann.

Nicht verheiratet muss ja nicht heißen, dass ihr euch gar nicht mehr seht. Aber im Vergleich zur ungetrübte Gemeinschaft mit Gott ist das nichts, auch nicht das, was du im Ehebett erlebst.

und dahingehend dass damit Bündnisse gemeint sind

Nur sind sie das eben nicht. Bündnis wär im Griechischen das gleiche Wort wie Testament (diatheke), das stammt von tithemi, also "Stellen, Setzen, legen" und hat mit Binden nichts zu tun.

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Es gibt keinen logischen Grund, heutzutage auf Schweinefleisch zu verzichten. Religiöse Gründe waren auch nur zu der Zeit entscheidend, als es noch keine Kühlschränke gab.

könntest du das auch bitte begründen warum es keine logische gründe gibt..ich hab mal gegooglt und mehrere gründe gefunden warum man auf den verzehr verzichten sollte..ich denke die ernährungswissenschaften haben auch eine andere meinung als du ..hier ein link : http://www.agenki.de/gesundheits-ratgeber/ernaehrung-schweinefleisch.php

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@pakoss

Bei vielen Berichten, in denen aufgedeckt wird, wie die Tiere gehalten werden, was sie essen, und wie das Fleisch dann letztlich im Supermarkt landet, da könnte einem fast der Gedanke aufkommen, es gäbe überhaupt keinen Grund noch wirklich viel Fleisch zu essen - egal welches.

Gleiches gilt für Milchprodukte, Zucker- und Chemie-Bomben, Getreide.

Bleibt nicht mehr viel übrig ... :/ ... Man suche mal auf Youtube nach Lebensmittelinfo und staune.

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@kimbra87

Es ging doch jetzt aber um Religion und Schweinefleisch - und nicht um Massentierhaltung, oder? Und für "Lebensmittelinfos" braucht man weder youtube noch google - da kann man bei Interesse auch schon so ausreichend Infos finden...

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@ErsterSchnee

Mein Kommentar bezog sich auch nicht auf deine Antwort, sondern die darunter.

Und Ich sagte nicht, dass man Youtube braucht - oder liest du das irgendwo? ;-)

Man braucht relativ wenig Dinge im Leben ;)

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@ErsterSchnee

Der Grund für das Schweinefleischverbot waren in erster Linie Trichinen. Die sind aber in Deutschland mittlerweile zu 99% ausgerottet und wenn sich doch jemand infiziert ist die Genesung unproblematisch. Trichinen werden auch bei ausreichendem Erhitzen abgetötet. Insofern ist die Regel obsolet. Außer du willst in Afrika Mettbrötchen mit wochenaltem Mett essen.

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Nein, den Christen ist es nicht verboten Schweinefleisch zu essen. Lediglich achten strenge Katholiken auch heute noch darauf, an Freitagen überhaupt kein Fleisch zu essen. Vielleicht hast du das gehört und verwechselt.

Vielleicht hast du das gehört und verwechselt.

er hat das ganz bestimmt von Muslimen gehört! Denn sonst hätte er auch noch eine Vielzahl anderer Tiere erwähnen müssen, die im Mosaischen Gesetz in den Essensvorschriften aufgelistet sind. Muslime haben da keine ellenlangen Verbote. Sie haben lediglich das Schweinefleischverbot aus der Thora übernommen, warum auch immer.

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@Kungfukuh

Sie haben lediglich das Schweinefleischverbot aus der Thora übernommen, warum auch immer.

Obwohl die erste Muslime offenbar auch das verbot des Schweinefleischs noch nicht kannten. jedenfalls weiß Sebeos, der davon berichtet, wie die Araber seine armenische Heimat teilweise erobern, nichts davon, als er kurz was über Muhammad und die von ihm gegründete Religion der Ismaeliten schreibt.

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