Schweigepflicht Rechtsanwalt

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4 Antworten

Wenn er die Kenntnis aus dem Mandatsverhältnis hat, ist er solange zur Verschwiegenheit verpflichtet, solange der Mandant ihn nicht hiervon entbunden hat. Die Schweigepflicht besteht aber nur zugunsten des Mandanten, sodass der Mandant es bestimmen kann, wenn der RA die neu gewonnene Kenntnis offenbaren und eine Tat anzeigen soll. Z.B. darf der RA für einen Steuerstraftäter in dessen Auftrag eine "Selbstanzeige" (aus Sicht des Mandanten) erstatten, um Straffreiheit dadurch zu erlangen. Oder der RA kann, um seinen Mandanten vor Racheakten zu schützen, in dessen Auftrag und unter Verschweigen seiner Informationsquelle einen Dritten anzeigen und Details zur Tat offenbaren, die zur Überführung des Täters führen.

Einerseits hat er eine Schweigepflicht und andererseits darf er keine Strafvereitelung begehen, was in der Praxis zu manchen Eiertänzen führt.

DH

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ich glaube auch das was pacole sagt

aber ich denke selbst wenn er die schweigepflicht aht ist es vernünftig einen zugegebenen mord zur anzeige zu bringen. ein rechtsanwalt ist schließlich keine vertrauensperson

beichten kann man in der kirche

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