Schweigepflicht in Lottoannahmestelle auch bei kleinen Beträgen?

2 Antworten

Lottogewinne sind Einkommen.Sind sind der Arge zu melden. Abzuziehen von den Gewinnen sind die Kosten für die Lose ( nicht nur für die die gewonnen haben) und eine Versicherungspauschale von 30€/ Monat ( sofern nicht schon bei anderen Einkommen berücksichtigt.) .

Also wenn man alles mal zusammen zählt habe ich bereits mehr ausgegeben als jemals gewonnen. Kaufe mir öfters so ein rubbellos und habe in einem jahr grad mal 100 euro gewonnen (kaufe mind. 3-4 mal die woche eins) werde den laden wechseln und immer mal woanders hingehen.

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Wenn sie in der Lottoannahmestelle deinen Namen nicht kennen, woher wollen sie wissen, dass du Hartz-IV-Empfänger bist (dann dürftest du von Rechts wegen gar nicht spielen)? Wohnst du in einem kleinen Ort, wo jeder jeden kennt? Ansonsten ist es dem Ladeninhaber völlig egal, was du ausgibst und gelegentlich gewinnst, da du dort schließlich nicht die einzige bist. Da bei der Gewinnauszahlung keine Namen notiert werden, gibt es auch keinen Nachweis für das JobCenter mehr. Bist du in deinem Lottoladen zu gut bekannt bzw. gewinnst du öfters mal, dann würde ich ab und zu zu einer anderen Annahmestelle gehen.

"dann dürftest du von Rechts wegen gar nicht spielen", da war letztes Jahr im Mai der verfrühte Karnevalauftakt vom Oberlandesgericht Köln.

Aber bereits im August 2011 wurde dem widerrufen.

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@helmutgerke

Ach, das habe ich dann gar nicht mitbekommen, das stand wohl nicht medienwirksam in der Zeitung. Ja, das war wirklich ein Witz, denn wie sollte so etwas kontrolliert werden?

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