Schwefelwasserstoff und Eisen(II) chlorid

5 Antworten

Bei deiner Frage ist unklar, was du willst. Verhindern kannst du es nicht. HCl ist auch stärker sauer als H2S, so dass du in jedem Fall stinkendes H2S bekommst, so lange du HCl hast. Natürlich kannst du NaOH dazugeben, dann ist der Spuk zu Ende.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Gelernt ist gelernt

Das kannst du nicht verhindern. Wenn du Eisen(II)chlorid auf Schwefelwasserstoff einwirken lässt, stellt sich ein Gleichgewicht ein, das wohl ziemlich auf der Seite des Schwefelwasserstoff liegt. Nur bei Abwesenheit von Wasser dürfte mehr Eisensulfid entstehen, wobei der entstehende Chlorwasserstoff gasförmig entweicht. Ob und wie (Reaktionsbedingungen) eine solche Reaktion abläuft, weiss ich nicht.

Wie einige schon sagten, bildet sich ein Gleichgewicht, das temperatur- und in diesem Fall auch druckabhängig ist. Eine Rückreaktion lässt sich zumindest minimieren, wenn man eins der Produkte (in diesem Fall HCl) aus dem Gleichgewicht entfernt.

Theoretisch ginge das durch Fällung mit Silbernitrat, evtl. auch durch schwache Basen wie NH4OH oder organische Amine, die dann Ammoniumchlorid bilden. Die Aminkonzentration kann aber im ungünstigen Fall dazu beitragen, dass Eisenhydroxid ausfällt, wie JackFou richtig bemerkte.

Kationentrennungsgang

Hallo :)

Ich hoffe mir kann jemand helfen zu meinem Problem bezüglich des Trennungsganges der Kationen. Ich hab eine Analyse aus der HCl-, H2S-, Urotropin- und (NH4)2S- Gruppe. In dieser sind max 4 Kationen enthalten, die Hälfte oder mehr als die Hälfte aus der Urotropin- und (NH4)2S- Gruppe.

Das Aussehen der Analyse ist gelb-orange, schwarz und dann war noch so ein weißer Klumpen dabei. Bis auf die weißen Partikel hat sich alles gut gelöst ( in Wasser und HCl gelbe Lösung.....in HNO3 milchige Lösung). Nur dieses verdammte weiße Pukver hat sich einfach in nichts lösen wollen.

Der Trennungsgang hat mehr oder weniger funktioniert....in der H2S- Gruppe ist nichts ausgefallen beim einleiten des H2S- Gases. Bei der Urotropin-Gruppe kam ein rotbrauner NS, was auf Eisen hindeutet und durch Einzelnachweis auch funktioniert hat.

Bei der (NH4)2S- Gruppe kam ein milchig schwarzer NS raus. Beim weiteren vorgehen kam am Ende leider nichts raus.

Da hab ich dann die Einzelnachweise auf Mangan und Nickel aus der Ursubstanz gemacht.

Mangan: - Analyse + Ammoniak = braune Färbung - Analyse + konz. HNO3 + Bleidioxid = violette Färbung

Nickel: - Analyse+ Wasser + NaOH = schwarze Färbung Dazu stand im Jander/Blasius das durch starke Oxidationsmittel wie z.B. Cl2 oder Br2 der NS schwarz werden kann

Bei meiner ersten Ansage habe ich also Eisen, Mangan und Nickel angegeben. Das Ergebnis 1 raus und 1 rein......jetzt hab ich noch eine Ansage ansonsten bekomme ich eine neue Analyse :(

Ich hoffe jemand von Euch kann mir da helfen.

Danke schonmal!

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