Schwarzfahren: wie soll ich den Äußerungsbogen der Polizei zu meinem Vorteil ausfüllen?

8 Antworten

Als Strafe sieht der Straftatbestand des Erschleichens von Leistungen Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr vor. Eine Geldstrafe (deutlich unter der Eintragungsgrenze in das Führungszeugnis von 90 Tagessätzen) ist wahrscheinlich.

Eine Verpflichtung, den Anhörungsbogen auszufüllen und zurückzusenden, besteht nicht. Sie sind lediglich dazu verpflichtet, Ihre Personalien (Vorname, Nachname, Adresse, Geburtsdatum und Geburtsort) anzugeben. Ihre Personalien sind aber bereits bekannt.

Sie müssen weder Angaben zur Sache, noch zu Ihren wirtschaftlichen Verhältnissen (Beruf und Einkommen) tätigen!

Mit dem Begleichen des erhöhten Beförderungsentgeltes ist es, ist diesem Fall, also nicht getan. An Ihrer Stelle würde ich derzeit keine Angaben zur Sache machen und mich anwaltlich beraten lassen. Ein Anwalt kann dann Akteneinsicht nehmen und entsprechend argumentieren.


Beim ersten mal passiert noch nicht viel, man sollte eben auch eine gute Geschichte dazu haben. Da die meisten Ticketautomaten und Entwerter oft gestört sind sollte dass eigentlich kein Problem sein. Fällt man öfters auf wirds allerdings  problematisch, die von Gerichten verhängten Strafen sind grade in den letzten Jahren ganz schön heftig geworden.

Ich vermute mal, dass du noch nicht einschlägig in Erscheinung getreten bist. Bezahlt hast du auch schon. Gestehe deinen Fehler ein und geh von einer verfahrenseinstellung aus.

Trunkenheit am Steuer zugelassen -> Straftat § 316 StGB

..bin neu hier, also erstmal Hallo!!!

Meine Frage ist folgende, bzw erstmal die Darstellung des Sachverhalts: Vor zwei Wochen habe ich einen Bekannten (Auto-Mechaniker) gebeten, mit mir eine Runde mit meinem Auto zu fahren, um mit ihm herauszufinden, welche Macke mein Wagen seit einiger Zeit hat. Vor Fahrtbeginn hat er def. nur ein Bier getrunken, während ich die ganze Zeit dabei war - aus Verzweiflung - mir eine Flasche Wein reinzuziehen, hatte auch vorher schon angefangen damit. Zwischenzeitlich fand noch ein Kurzbesuch bei Freunden meines Bekannten statt. Im Verlaufe der Rückfahrt gerieten wir in eine Polizeikontrolle, nachdem wir einen am Straßenrand brennenden PKW gesehen und der Polizei gemeldet hatten. (kein Kommentar, dazu, blöder geht's nicht....) Wir wurden als Zeugen vernommen und mußten "pusten". Ich hatte 2,2 Promille Atemalkohol, mein Bekannter noch mehr. Er mußte zur Blutabnahme, Ergebnis weiß ich jetzt nicht. Seinen Schein mußte er abgeben, dabei stellte sich scheint's heraus, das dieser nicht gültig ist,. woher sollte ich das wissen? Da vertraut ma doch einfach....

Heute bekam ich Post von der Polizei; jetzt werden mir die Straftaten "Trunkenheit im Verkehr - § 316 StgB (weil -> ich habe es zugelassen, ohne es zu merken))" und "Fahren ohne Fahrerlaubnis - § 21StVg (weil -> zugelassen)" vorgeworfen. Das Ganze, da ich als Halter meines Wagens im guten Glauben diesen Bekannten habe fahren, lassen, und es nicht gemerkt habe, das er evt zwischendurch noch mehr getrunken hat, was ich aber nicht mitgekriegt habe...war zu breit. Am Fahrverhalten war diesem Bekannten nicht anzumerken, das er angetrunken war. Mein einziger Fehler war, das ich am Ende - alkoholbedingt, als Beifahrer - vielleicht nicht mehr ganz in der Lage war, die Situation ausreichend zu checken.

*Kennt sich hier jemand mit so einem Fall aus? *Welche Konsequenzen hat das Ganze für mich?? *Strafmaß?? ...ich war auf jeden Fall nur eingeschränkt zurechnungsfähig!! Kann ich das so der Polizei gegenüber darstellen, oder macht das alles noch schlimmer? Ist ja die Wahrheit! Jetzt soll ich mich zu dem Sachverhalt äußern innerhalb einer recht kurzen Frist.. Bin aber eh schon eine Weile lang mit den Nerven am Ende.

Ich würde mich sehr über einen Rat oder sogar eine "Rechtsauskunft" freuen, vielleicht sich ja jemand damit aus!! Würde mich über Rat sehr freuen!!!

GlG erstmal, NettiShag

...zur Frage

Ermittlungsverfahren wegen Erschleichen von Leistungen (Schwarzfahren)

Hallo! heute bekam ich die Post der Polizei wegen Erschleichen von Leistungen (Schwarzfahren). Die Sache ist folgendes: Am 20.04.13 bin ich mit dem Zug mit einer Freundin gefahren. Leider habe ich vergessen das Ticket abzustempeln (hab zum ersten Mal ein RVV-Ticket gekauft und bin davon ausgegangen das das Ticket im Zug abgestempelt wird - ich fahre sehr selten Zug). Tja, wir wurden dann ''erwischt'' als ich ihr mein Ticket gab, weil ich halt dachte sie wird es abstempeln. Aber so war es natürlich nicht und ich musste mein Personalausweis geben und die Frau sagte mir ich kriege Post nächste Woche. Die Post kam nicht aber dafür diese ''Anzeige'' - ist das eine Anzeige überhaupt? Es ist nämlich ein Äußerungsbogen (Beschuldigtenvernehmung). Ich weiß nicht was ich tuen soll und hab auch ehrlich gesagt Angst. Bin 18 Jahre alt, noch nie Schwarzgefahren davor und bin noch Schülerin.

Bitte helft mir!

...zur Frage

Schwarzfahren und Aufkleber

Neulich, als die Lokführer gerade gestreikt haben, war ich an der S-Bahn. Und neben den ganzen Werbe- und Propaganda-Aufklebern und den Schmierereien klebte da ein kleiner Aufkleber mit der Aufschrift "Fahrt schwarz!". Nun, die Aussage ist klar. Und ich weiß auch, dass sowohl Schwarzfahren, als auch Aufkleber irgendwohin Kleben strafbar ist. Aber das ist ja auch irgendwie eine Aufforderung zu einer Straftat, oder? Wie sieht es denn da aus, wenn der Typ erwischt wird, der das gemacht hat?

Ich frage das nur aus Interesse. Ich klebe nirgends Aufkleber hin, und ich fahre auch nicht schwarz.

...zur Frage

Post von Polizei wegen Beförderungserschleichung?

Bin letztes Jahr öfters beim schwarz fahren erwischt wurden (so um die 4-5 mal ) und habe keine einzige Strafe bezahlt. Heute kam ein Brief von der Polizei zu einer Einladung deswegen .. Welche Strafe erwartet mich ?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?