Schwangerschaftsabbruch? [Frauen]

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15 Antworten

Im Deutschen Grundgesetz ist ein Schwangerschaftsabbruch im Grundsatz verboten. Es wurde aber ein Kompromiss geschlossen, dass ein Abbruch nach einer Beratung möglich ist. Also ist ohne ein Nachweis einer Beratung ein Abbruch nicht erlaubt.

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Kommentar von kuhnel
06.08.2011, 17:42

Im Grundgesetz steht kein Wort von Schwangerschaftsabbruch. Da wurde bloss in einem politischen Kompromissentscheid durch des Bundesverfassungsgericht etwas Verwirrliches hinein interpretiert...

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Das war mal so bis 1992 da war er Strafbar aber jetzt mit der sog. Frinstenlösung ist er innerhalb eine gewissen Frist Strafffrei wenn vorher ein Beratunggespräch absolviert wurde.

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Wie kann man sich darüber Gedanken machen? Ein Kind ist, menschlich gesehen, das größte Geschenk, das unser Leben zu bieten hat. Selbst 10 Mrd. Euro auf deinem Konto können das Loch in deinem Herzen nicht stopfen, wenn du alleine leben und sterben wirst.

Es ist in sehr vielen Fällen rechtlich gesehen in Deutschland straffrei, aber solange der Geist nicht komplett durch die Medien verseucht wurde, sollten sich die Frauen die Frage stellen, ob sie mit dieser Last auf dem Gewissen glücklich weiter leben können, immerhin haben sie ein Leben beendet, das einer Mutter sehr viel Glück und Stolz bescheren kann. Traurig, wie viele hier sich das schön reden, indem sie denken und behaupten, es wäre kein Mensch oder Leben. Ich kann mir nicht vorstellen das eine normale Mutter ihr Kind ohne Weiteres "töten" kann. Biologisch gesehen sollten das sogar die "Mutterinstinkte" ,die so gut wie jedes Säugetier hat, verhindern.

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Kommentar von kuhnel
06.08.2011, 17:37

Ein Kind, auf das sich die Frau freut, ist sicher das schönste Geschenk. Für manche Frau ist hingegen eine ungewollte Schwangerschaft alles andere als ein Gescheink... Und wenn sie sich in diesem Fall zum Abbruch entscheidet, heisst das ja überhaupt nicht, dass sie "alleine leben" wird - die meisten Frauen, die abtreiben, haben bereits Kinder oder werden später, in einer besseren Situation welche bekommen.

Eine normale Mutter wird ihr Kind in den seltensten Fällen töten, da hast du Recht. Es gibt ja auch nur sehr wenige Kindstötungen. Hat aber nichts mit Schwangerschaftsabbruch zu tun.

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rein gesetzlich darf ein ungeborenenes kind bis zum ich glaube ende der 12. ssw abgetrieben werden. ob es moralisch vertretbar ist muss jeder für sich selber entscheiden. ich glaube zwar nicht an gott. aber meiner meinung nach sollte man der natur seinen lauf lassen. was empfangen wurde soll ausgetragen werden so ist nunmal der lauf der dinge. wer geboren wird muss irgenwann sterben

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Ich werde Menschen wohl nie verstehen, die ihr eigenes Kind umbringen, ob geboren oder ungeboren. Wir sind alle nur Zellhaufen nur wir sind ein bisschen weiterentwickelt. Hat der Zellhaufen seinen Wert nur mit seinem Entwicklungsstand? Welche kognitiven Leistungen erbringen kann? Ist mein Kindheits-Ich weniger Wert gewesen als das Ich von heute? Der Mensch kurz nach der Befruchtung mag zwar noch nicht wie ein Mensch aussehen, aber es wird einer. Und zwar definitiv. Das wird ein Mensch mit Träumen, Wünschen und einem Recht auf Leben, wenn man ihn nicht tötet, anders als bei Spermien oder unbefruchtete Eizellen, die allein sterben. Die Unannehmlichkeiten der Schwnagerschaft? Nun der wirkliche Stress geht erst mit der Geburt los. Sein Kind zu töten, nur weil es einen nervt, würde auch niemand vertreten, selbst wenn es noch nicht sprechen oder laufen kann (man mag argumentieren, dass das erst die Fähigkeiten sind die einen Menschen ausmachen) Welchen Unterschied macht es also wo sich das Kind befindet? Innerhalb des Mutterleibs darf man es bedenkenlos töten, aber sobald es an der Luft ist, ist sein Leben unantastbar? Welche Logik steckt dahinter? Menschen die kein Kind haben wollen, sollen sich das bewusst machen, bevor sie Sex haben. Die Leute müssen die Verantwortung für ihr Handeln tragen. Die einzige Situation in der Schwangerschaftsabbruch diskutiert und akzeptiert werden sollte, ist im Falle einer Vergewaltigung.

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Kommentar von kuhnel
06.08.2011, 17:32

Befruchtete Eizellen sterben auch massenweise von allein ab, vor und nach der Einnistung in der Gebärmutter.

Und was erst wird IST NOCH NICHT. Oder nennst du ein Hühnerei ein Huhn, einen Apfelkern einen Baum, eine Raupe einen Schmetterling???

Und da sind wir wieder beim Argument "Vergewaltigung". In diesem Fall findest offenbar sogar du, der Embryo sei kein (vollwertiger) Mensch, dass man ihn in diesem Fall abtreiben darf. Wo bleibt die Logik?

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Schwangerschaftsabbruch ist ein Deutschland nicht erlaubt. Nur in vielen (zu vielen!) Fällen ist er straffrei. Diese Regelung stößt zu Recht oft auf Widerstand, weil es scheinheilig ist. Zum Bsp. übernimmt das Sozialamt bei Zahlungsunfähigketi u.U. Kosten für einen Schwangerschaftsabbruch, obwohl er nicht erlaubt ist. D.h. straffrei wird mit erlaubt in solchen Fällen einfach gleichgesetzt. Der gefährlichste Ort für einen Menschen ist in der westlichen Gesellschaft der Mutterschoß.

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Kommentar von SuperChiller
15.07.2011, 01:44

Ich würde dir den Stern geben, weil ich dich am besten verstehe. Vielen in Deutschland ist nicht klar, was für ein Wunder und Geschenk ein Baby sein kann und das meine ich aus biologischer und menschlicher Sicht.

Da sollte man sein Baby dann lieber einem Paar geben, das keine Kinder bekommen kann, ich bin mir sicher die würden dieses Geschenk des Lebens besser verstehen und respektieren.

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Kommentar von kuhnel
06.08.2011, 17:19

Die niedrigsten Schwangerschaftsabbruchzahlen gibt es in der westlichen Welt, ganz besonders niedrig in Deutschland - weil hier gute Verhütungsmittel zur Verfügung stehen und auch angewendet werden. Aber - wie oben gesagt, - jedes Verhütungsmittel hat leider eine Versagerquote.

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Laut Urteil des Bundesverfassungsgerichts ist Abtreibung in Deutschland grundgesetzwidrig, bleibt lediglich unter bestimmten Voraussetzungen straffrei. Das verstehe, wer kann. Legal ist das nicht.

In der Praxis kann in Deutschland bis zur Geburt straffrei abgetrieben werden, wenn die entsprechenden Voraussetzungen als gegeben erscheinen. 2009 wurde diese Regelung zu Spätabtreibungen vom Gesetzgeber geringfügig eingeschränkt, indem auch hier eine Bedenkzeit oder eine Beratungsangebot verpflichtend eingeführt wurden.

Ursprünglich war eine eugenische Indikation (Kind behindert) vorgesehen. Aufgrund der Proteste von Behindertenverbänden (Eugenik hatten wir in Deutschland doch schon mal...) hat der Gesetzgeber darauf verzichtet und an Stelle dessen die medizinische Indikation weiter gefasst: Wenn der Mutter ein Leben mit einem behinderten Kind unzumutbar erscheint, dann darf sie straffrei bis zur Geburt abtreiben lassen.

Die derzeitige Gesetzeslage beruht auf einem parteiübergreifenden Kompromiss. Nach der deutschen Wiedervereinigung gab es in den beiden Teilen unterschiedliche Rechtslagen. Diese mussten vereinheitlicht werden. Herausgekommen ist die Fristenregelung (12 Wochen) mit Beratungspflicht.

Wobei die 12-Wochen-Frist rein willkürlich gesetzt worden ist, ein Kompromiss eben. Es gibt keinerlei biologische Begründung für genau diesen Termin.

Es gab mal einen Fall, der durch die Presse ging, da hat eine Frau ihr Trisomie21-Kind spät-"abgetrieben", aber das Kind hat überlebt. Dieses Kind heißt Tim und wurde als das Oldenburger Baby bekannt. Die Mutter war übrigens den Rest ihres kurzen Lebens danach in psychiatrischer Behandlung. Infos dazu unter http://www.tim-lebt.de/

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Kommentar von kuhnel
02.08.2011, 12:08

Ja, dieses Urteil verstehe wer kann. Auch das war ein politischer Kompromiss, getränkt mit Moralin und Religion. Es gab übrigens ein Minderheitenvotum, das die ganze Sache anders sah. Sogar der Europäische Menschenrechtsgerichtshof befand in seiner Entscheidung vom 30. März 2010 (Klaus Günter ANNEN against Germany), die Formulierung des Bundesverfassungsgerichts („rechtswidrig aber straffrei“) sei „ziemlich sonderbar“ und „für vernünftige Menschen mit normalem Empfinden“ kaum nachvollziehbar.

Für Normalbürger heisst "straffrei" = legal, zulässig, erlaubt.

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Kommentar von kuhnel
06.08.2011, 16:34

Hallo Netania

diesen Text hatten wir doch schon mal - offenbar machst du Seelenwanderungen mit: von Avuva zu Aviana zu Netania...

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In Gottes Augen ist jedes Leben was empfangen wurde ein leben das von den Menschen vernichtet wird.Das Problem ist ja auch das nur verheiratette Menschen Sex haben sollten damit so etwas nicht passiert und ein Leben ausgeloscht wird.Das Kind was gezeugt wird sollte die Sicherheit haben das es auf die Welt kommen kann.Wenn du das aus nicht Biblischer Sicht siehst ist man trozdem ein Moerder denn man traegt nicht die Verantwortung dafuer das auch das neue leben ein recht hat geboren zu werden.Ich war auch 17 als ich mein erstes Kind bekam,man sollte fuer die Folgen schon gerade stehen denke ich.Der P218 erlaubt ja den Abbruch ,also Mord am laufenedem Band.Dabei gibt es die Babiepille schon so lange das jeder sie nehmen kann.Warum passieren dann heute noch ungewollte Schwangerschaften?

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Kommentar von kuhnel
06.08.2011, 17:17

Die Hälfte der Schwangerschaftsabbrüche betreffen verheiratete Frauen.

"Das Kind was gezeugt wird sollte die Sicherheit haben das es auf die Welt kommen kann." - Na ja, Dein Gott "mordet" mindestens die Hälfte dieser gezeugten "Kinder" in den ersten paar Tagen und Wochen... ganz ohne Zutun von uns Menschen.

Hast noch nie was davon gehört, dass JEDES Verhütungsmittel eine Versagerquote hat?

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In Deutschland werden Ärzte, die in den ersten 14 Wochen (nach der letzten Regelblutung) und nach einer Beratung der Schwangeren Schwangerschaftsabbrüche ausführen, nicht bestraft (Fristenlösung). Danach sind Abbrüche noch bei erheblicher Gesundheitsgefährdung erlaubt, aber etwa 98 % der Abbrüche werden in Deutschland in den ersten 14 Wochen vorgenommen. In Österreich und der Schweiz bestehen ähnliche Regelungen mit etwas abweichenden Fristen.

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Kommentar von Goodnight
15.07.2011, 01:59

Irrtum, Ärzte in Deutschland dürfen keinen Schwangerschaftsabbruch ausführen ohne ein Nachweis, dass ein Beratungsgespräch stattgefunden hat. Die Schweiz kennt die Fristenlösung jede Frau entscheidet selber bis zur 12. Woche.

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Ein Schwangerschaftsabbruch ist immer illegal. In Deutschland gibt es aber die Regelung, dass man in bestimmten Fällen trotzdem nicht bestraft wird.

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Kommentar von kuhnel
06.08.2011, 17:21

Was straffrei ist, ist nicht illegal.

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Steht eigentlich unter Strafe (§218 StGB), aber §218a regelt es, wann es straffrei ist bzw. nicht verfolgt wird.

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Hast du auch den 218 a gelesen ?

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Vieles ist nicht wirklich legal, aber deshalb nicht unbedingt falsch!

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Jede Frau in DL kann selbst entscheiden, ob sie ein Kind austragen will oder nicht. Das ist auch richtig so und sollte so bleiben.

Das ist auch gesetzlich geregelt. Es finden täglich in ganz DL zig dieser Schwangerschaftsabbrüche statt.

In besonderen Fällen ist das bis kurz vor der Geburt gesetzlich erlaubt.

So sollte es auch bleiben.

Gegner von Schwangerschaftsabbrüchen können dagegen vorgehen und Demos schieben, das Leben des Kindes steht an erster Stelle.

Wenn eine Frau sich für eine Abtreibung entscheidet, hat sie einen Grund. Diesen sollte man respektieren.

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Kommentar von sensual
15.07.2011, 01:17

Ganz Recht. Die Mutter hat zu entscheiden, aus welchem Grund auch immer sie gegen die Schwangerschaft ist - und diesen Entschluss hat man zu respektieren.

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Kommentar von Kmklassiko
15.07.2011, 01:18

Für eine Tötung kann man in allen Fällen viele Gründe vorschieben. Wenn die Alten die Pflegeversicherung zu sehr belasten, dann kann man sie auch früher sterben lassen. Wie gesagt man könnte, aber durch was ein aller Welt wird das gerechtfertigt? Dieses angebliche Recht auf freie Kindestötung ist vorgestrig. Menschenrecht ade.

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ich finde es auch sehr schlimm, daß das ungeborene kein recht auf leben hat

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Kommentar von norelig
15.07.2011, 01:32

Ich weiß nicht , ob du weiblich bist , aber wenn ja , jede deiner Regelblutungen ist das Abstoßen einer unbefruchteten Eizelle . Wäre diese Eizelle befruchtet wurden ,so wäre daraus ein Mensch entstanden . Du lässt es aber nicht zu das diese Eizelle befruchtet wird und gibst somit einem ungeborenen kein Recht auf Leben .

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