Schwangerschaft streit mit dem Arbeitgeber. Wie sollten wir uns verhalten?

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5 Antworten

Ein individuelles Beschäftigungsverbot spricht der behandelnde Facharzt ganz oder teilweise per Attest aus und ist auf den persönlichen Gesundheitszustand der werdenden Mutter bezogen (§ 3 Abs. 1 MuSchG). Dabei muss noch kein krankhafter Zustand vorliegen, es genügt alleine die Möglichkeit eines Schadenseintrittes infolge der weiteren Beschäftigung. Dies trifft z.B. auch für psychische Belastungen am Arbeitsplatz zu.

Wird ein Beschäftigungsverbot ausgesprochen, hat die werdende Mutter gegen ihren Arbeitgeber Anspruch auf zeitlich unbegrenzte Zahlung des vollen Arbeitsentgelts (Mutterschutzlohn) nach § 11 Absatz 1 Satz 1 MuSchG. Dieses bekommt der Arbeitgeber auf Antrag über das Umlageverfahren 2 (U2-Verfahren) von der Krankenkasse der werdenden Mutter erstattet.

Alles Gute für dich und eine gesunde und tolle Schwangerschaft und Geburt!

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Am Sichersten wäre es, wenn Ihr Euch von einem Fachanwalt für Arbeitsrecht beraten lasst!

Diesen Weg würde ich in der aktuellen Situation durchaus gehen!

Und ich denke auch, dass jeder vernünftige Frauenarzt, diesem Stress nicht zustimmt und ein entsprechendes Attest ausstellt. Immerhin geht es um die Gesundheit von 2 Menschen!

Ich wünsche Euch alles Gute ;-)

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Weder ein Anwalt noch der Frauenarzt werden in dieser Situation sofort helfen können.

Sie wird ihre Arbeit wieder antreten müssen. Was dann auf Arbeit passiert ist im Moment nur ein Schattenboxen, es muß halt erst passieren.

Vielleicht würde ein vorheriges Gespräch mit dem Arbeitgeber weiterhelfen. Wenn sie dabei hinten runter fällt kann sie den FA schon mal konsultieren und ev absprechen wie weit das Ganze gehen muß.

Da von Euch ein Mobbing befürchtet wird bitte alles aufschreiben was irgendwie in dieser Richtung passiert. Den einen oder anderen Zeugen dazu vermerken.

Axo: Wenn der Doc ein Beschäftigungsverbot verhängt hätte das keine Auswirkungen auf die künftigen Bezüge. Krankschreibungen im Zusammenhang mit der Schwangerschaft auch nicht.

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die beste die sich da auskennen sind die gewerkschaften?

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