Schwangerschaft Arzt verklagen?

20 Antworten

Moin,

Nein, eine Klage wird da nicht möglich sein.

Das hat einerseits damit zu tun, dass sowohl der verschreibende Arzt als auch der Medikamentenhersteller durch die Vermerke auf der Patienteninformation des Medikaments schonmal rechtlich abgedeckt sind (da dort sehr sicher die Wechselwirkung eingetragen ist), andererseits daran, dass ihr nicht genau nachweisen könnt, dass das Johanniskraut wirklich der Verursacher des Ganzen war.

Es gibt in der Tat Hinweise darauf, dass Johanniskraut die Wirkung einschränkt - aber das an sich ist noch kein Beweis dafür, dass es der Auslöser war.

Ihr habt für den Schwangerschaftsabbruch ja vermutlich nichts bezahlen müssen - daher ist erstmal schonmal kein finanzieller Schaden entstanden; die Schwangerschaft an sich wäre vermutlich sowieso nicht als Schaden klagefähig (wie hier schon mehrfach beschrieben wurde, https://de.wikipedia.org/wiki/Kind_als_Schaden), da ihr sowieso einen Schwangerschaftsabbruch habt vornehmen lassen.

Schwangerschaftsabbrüche sind üblicherweise psychisch kein Problem - psychische Probleme rühren meist daher, dass auf die Schwangere (vor oder auch nach dem Abbruch) psychischer Druck von außen ausgeübt wird (im Sinne von "Abtreibung ist Mord!" oder Ähnlichem)

Es ist wichtig, dass du für sie da bist und sie unterstützst - dann werden die psychischen Folgen nach einer Abtreibung kaum ins Gewicht fallen. (http://www.svss-uspda.ch/de/facts/mythen.htm)

Viel Erfolg!

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PS: Was ich nicht verstehe ist die Tatsache, dass der Arzt überhaupt Johanniskraut gegen Magenprobleme verschrieben hat - da es ja gar nicht so wirkt (?)

Kann es vielleicht sein, dass deine Freundin an psychischen Problemen leidet und deswegen das Johanniskraut als natürliches Antidepressivum verschrieben bekommen hat?

Hast du darüber mal mit ihr gesprochen?

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@CalicoSkies

Er schreibt: Johannisbeerkraut  (Ribis nigrum ) findet bei Durchfall  /Gicht und Anwendung /Reuma ,Kopfweh  etc..Anwendung .

Es ist nicht identisch mit Johanniskraut. (Hypericum perforatum)

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Ich gehe nicht davon aus, dass der Arzt deiner Freundin Johanniskraut (hat nichts mit Johannisbeeren zu tun) gegen Magenschmerzen verschreiben hat. Das ist ein Medikament gegen leichte bis mittelschwere Depressionen.

Und sebstverständlich musst du als Patient/in deinem Hausarzt sagen, dass du andere Medikamente (wie die Pille) nimmst, und nach eventuellen Wechselwirkungen fragen. Die Pille wurde ja vermutlich von der Frauenärztin verschrieben, das kann der Hausarzt nicht wissen.

Außerdem ist es allen Patienten zuzumuten (und dringend angeraten) vor Beginn einer Medikamenteneinnahme den Beipackzettel sorgfältig zu lesen. Spätestens da hätte deine Freundin hellhörig werden und den Hausarzt deswegen nochmal anrufen müssen.

Mit anderen Worten: Eine Klage könnt ihr vergessen. Deine Freundin hat sowieso keinen Schaden erlitten, da eine Schwangerschaft kein Schaden ist, und der Abbruch ist ihre eigene Entscheidung.

Johanniskraut ist normalerweise nicht zur Therapie von Magenschmerzen indiziert. Ich kenne das nur bei leichten bis mittelschweren depressiven Verstimmungen. 

Was ihr da rechtlich erreichen könnt wüsste ich allerdings nicht. 

Theoretisch steht ja über Wechselwirkungen auch alles im Beipackzettel. 

Würde mich da vll mal an eine geeignete Stelle wenden und nachfragen, was sich machen lässt. Bei nem Rechtsanwalt kann man ja mal nach den Kosten einer entsprechenden Rechtsberatung fragen und dann weiterschauen.

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