Schwanger werden mit Psychofarmaka,geht das überhaupt?

12 Antworten

Wahrscheinlich macht sich jede Frau bei einer geplanten Schwangerschaft Gedanken, die bisher zwar hilfreichen, aber jetzt ggf. riskanten Medikamente auch ohne Rücksprache mit dem behandelnden Arzt abzusetzen.

Ob aber das vorübergehende Absetzen des Psychopharmakons möglich und sinnvoll ist, muss individuell entschieden werden. Meist ist aber eine niedrig dosierte Behandlung mit einem einzelnen, bisher bewährten Psychopharmakon sinnvoller als das scheinbar sichere Absetzen des Medikamentes.

Denn man muss nicht nur das "Vorher" und "Während", sondern auch das "Danach" bedenken. Wenn also eine Mutter nach der Entbindung plötzlich ohne medikamentösen Schutz erkrankt, was ohnehin eine heikle Phase darstellt, dann muss man sich einmal die möglichen Konsequenzen vorstellen, die hier für das Kind drohen.

Alles ist auf die "bösen Medikamente" fixiert. Doch was diese zu verhindern in der Lage sind, denn das Leben geht ja über Schwangerschaft und Entbindung hinaus, steht den wenigsten klar vor Augen, zumal es ja auch noch meist verheimlicht wird: Die Folgen beispielsweise von Depressionen, manischer Hochstimmung, schizophrener Psychose, Suchterkrankung u.a. nach der Geburt schädigen möglicherweise das Kind mehr als die niedrigst-mögliche Dosis der fortlaufenden Erhaltungstherapie unter der Schwangerschaft - und natürlich darüber hinaus.

Wenn Kinderwunsch besteht, solltet ihr euch als Paar rechtzeitig informieren. Hier können Ärzte oder Beratungsstellen behilflich sein, beispielsweise die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Oft gibt es zu einer Medikation Alternativen, die eingenommen werden können, ohne die Fruchtbarkeit zu beeinflussen.

Arbeite auf jeden Fall (schon vor Eintritt einer Schwangerschaft) mit deinem Hausarzt, Psychologen/Psychiater und Gynäkologen zusammen.

Ich wünsche dir alles Gute!



Stell dir lieber mal die Frage:

Wie soll das funktionieren, wenn beide Eltern auf Dauermedikation eingestellt sind, Psychopharmaka schlucken müssen um relativ "normal" und gleichmäßig zu funktionieren?

Als Eltern hat man rund um die Uhr Verantwortung, man muss funktionieren - egal wie es einem grade geht. Ob man müde oder krank oder traurig oder grade motzig ist.

Was, wenn einer von euch dann denkt "ich lass das Zeug weg, mir gehts doch gut" ... und am Ende das Kind das Leidtragende ist?

Abgesehen davon, ich weiß nicht ob deine Medikamente so gut sind während einer Schwangerschaft. Das Ungeborene bekommt ja auch was davon ab.

Also ich bin grad schwanger und ich weiß das man zu der Zeit wirklich aufpassen muss was man für Medikamente einnimmt, nicht ohne Grund greifen Ärzte zu homöopathischen Mitteln zu. 

Auch wenn du merkst das du schwanger bist und die Medikamente absetzt, hast du doch während der Schwangerschaft ein Riesen medikamentencocktail zu dir genommen. Normalerweise bemerkt man eine Schwangerschaft frühestens  ab der 3-4 Woche, und da hast du schon Medikamente eingenommen. Bitte verhütet und sprecht mit euren Ärzten bevor du schwanger wirst, es kann zu fehlbildung deines Babys kommen oder Fehlgeburt.

Können Menschen gezwungen werden bestimmte Medikamente einzunehmen?

Ich musste selbst mal eine Zeit lang Psychopharmaka nehmen und alle meine Symptome sind besser geworden als ich sie NICHT mehr genommen habe.... jetzt sagt ein bekannter von mir der schon länger welche nimmt er müsse sie nehmen es würde kontrolliert werden regelmäßig aber eigentlich würde er Sie lieber weg lassen weil es ihm ohne auch besser geht..... kann so was überhaupt sein? Ich habe ehrlich gesagt noch nie davon gehört dass man zu so was quasi gezwungen werden kann... Und wenn mit was für einer Begründung dürften die das?

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