Wer erteilt das Berufsverbot bei einer Schwangerschaft?

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7 Antworten

Deine Chefin hat richtig gehandelt und dich an die Rezeption gesetzt. Dass es dort auch mal stressig sein kann etc. ist erstmal keine Gefahr für dich und/oder dein Kind. 

Ein BV gibt es vom Arzt nur, wenn Gefahr für dich und/oder dein Baby besteht, sofern du weiter arbeitest. 

Deine Chefin kann/darf dir nur dann ein BV ausstellen, wenn sie dich nicht weiter im Sinne des MuSchG weiter beschäftigen kann. Kann sie aber offenbar - du bist ja bereits an der Rezeption. 

Mal eben so gibt es kein BV. Da müssen schon triftige Gründe vorliegen. 

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Stress ist doch kein Grund das der Gynäkologe Dir ein Berufsverbot zu erteilen. Schwangerschaft ist keine Krankheit und da sollte man sich mit solchen Dingen schon umgehen können. Daher hat der Gynäkologe richtig gehandelt. Wenn Du so empfindlich bist, dann dürftest Du auch kein Auto fahren, Einkaufen gehen, Shoppen gehen usw. das kann auch stressig werden.

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Kommentar von Pilotflying
12.02.2016, 19:21

Das ist so nicht richtig. Natürlich ist eine Schwangerschaft keine Krankheit. 

Negativer Stress kann sich aber sehr negativ auf die Schwangerschaft auswirken und negative Folgen für den weiteren Verlauf und die Entwicklung des ungeborenen Kindes haben. Eine Schwangere ist nicht mehr so belastbar.  Ein Beschäftigungsverbot kann sehr wohl auch bei psychischer Arbeitsbelastung erteilt werden.

Die Entscheidung sollte man dem behandelnden Frauenarzt überlassen. Kein vernünftiger Frauenarzt wird hier irgendein Risiko eingehen. Manche Frauen werden von ihren Chefs insbesondere in der SS terrorisiert - und das darf nicht sein.

Wir kennen die Arbeitssituation der Fragestellerin und den Verlauf der SS nicht. Von daher können wir es nicht beurteilen. 

Eine schwangere Frau ist im Berufsleben absolut schützenswert -auch wenn eine Schwangerschaft keine Krankheit ist! 

Wenn der Frauenarzt das nicht kann,  ist das der falsche Frauenarzt!

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Die Frauenärztin könnte schon, aber sie macht das offenbar nicht, weil es nicht nötig ist.

Versuch, Dich durchzubeissen. Wenn Du mal mehr als 1 Kind hast, musst Du das auch aushalten.

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Kommentar von blackforestlady
12.02.2016, 19:17

Vermute mal, dass sind nur die Hormone der Fragestellerin und sie ist wohl ein wenig empfindlich geworden.

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Dein Frauenarzt kann mit sofortiger Wirkung ein sog. Beschäftigungsverbot erteilen. Das heißt,  Du darfst nicht mehr arbeiten, bekommst aber weiterhin Deine vollen Bezüge. 

Das Beschäftigungsverbot hat nichts mit der Schutzfrist vor der Entbindung zu tun, wie hier schon fälschlicherweise gesagt wurde.

Eine Arbeitsunfähigkeit hat den Nachteil, dass Du im Prinzip krank geschrieben bist. Das heißt,  Deine Gehaltsfortzahlung läuft 42 Tage lang und dann bekommst Du Krankengeld  (das ist weniger als Dein Gehalt) bis zum Beginn des Mutterschutzes.

Daher empfehle ich Dir, Deinen Frauenarzt auf das Beschäftigungsverbot anzusprechen. 

Alles Gute für Dich und Dein Baby. 

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Kommentar von Tschuschi
12.02.2016, 19:12

Vielen Dank für die Antwort ! Ich denke auch das es das beste ist, sie einfach nochmal darauf anzusprechen

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Kommentar von blackforestlady
12.02.2016, 19:16

Fragestellerin ist doch nur schwanger und nicht krank, solch eine Situation wie sie es jetzt auf der Arbeitsstelle hat, da muss man mit klar kommen. Fragestellerin scheint nur durch die Hormone ein wenig empfindlich geworden zu sein und da sie erst am Anfang der Schwangerschaft ist, wird sich das noch ändern.

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Naja das ist gesetzlich geregelt ab wann du den Schwangerschaftsurlaub nehmen kannst.

https://de.wikipedia.org/wiki/Mutterschaftsurlaub

"In Deutschland besteht während 14 Wochen Anspruch auf einen
Mutterschaftsurlaub (6 Wochen vor dem voraussichtlichen
Entbindungstermin und 8 Wochen nach der Entbindung, bei Früh- und
Mehrlingsgeburten 12 Wochen, § 6), bei dem 100 % des bisherigen Einkommens bezahlt wird."

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Kommentar von Tschuschi
12.02.2016, 19:06

Danke schon mal für die antwort, aber ist Berufsverbot nicht etwas anderes als dieser Urlaub ?

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Kommentar von Pilotflying
12.02.2016, 19:13

Das was Du schreibst, ist der gesetzliche Mutterschutz. Der hat aber nichts mit einem Beschäftigungsverbot zu tun, wenn vom Arbeitsplatz eine Gefährdung für Mutter und /oder Kind zu tun. Das Beschäftigungsverbot wird unabhängig vom Mutterschutz erteilt. Die Gefährdung kann ganz unterschiedlich sein -auch psychischer Natur!

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doch sie kann schon aber sie sieht wohl keinen grund

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Kommentar von Tschuschi
12.02.2016, 19:08

Sie sagte zu mir, das sie kein Berufsverbot aussprechen kann & ich arbeite natürlich so lang ich kann weiter, möchte nur nicht mein Kind dieser Gefahr aussetzten

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Wenn die Schwangerschaft normal verläuft kannst du deinen Beruf auch weiter ausüben. Du bist nur schwanger nicht krank. 

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