Schwanger vor Dienstantritt?

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3 Antworten

Grundsätzlich musst du deine Schwangerschaft gar nicht bekannt geben. Dein Arbeitgeber kann dann aber auch nicht die besonderen Schutzvorschriften einhalten.

Ein Beschäftigungsverbot ist nichts, was du dir aussuchen kannst. Es wird ausgesprochen, wenn Gefahr für Mutter und Kind besteht. Üblicherweise wird es durch einen Arzt bzw den Arbeitgeber selbst ausgestellt. Ob nun jede Arbeit im Labor gefährdend ist, kann ich nicht beurteilen.

Im Beschäftigungsverbot bekommst du weiter dein Gehalt bezahlt.

Kündigung durch Arbeitgeber ist unmöglich.

Kommentar von isebise50
21.04.2016, 17:27

Im Prinzip alles richtig, ich möchte nur deine Aussage

Kündigung durch Arbeitgeber ist unmöglich.

etwas einschränken (auch wenn das nur selten der Fall ist):

Ab dem Zeitpunkt, an dem die Arbeitnehmerin schwanger ist, besteht für den Arbeitgeber ein Kündigungsverbot, wenn die Arbeitnehmerin dem Arbeitgeber die Schwangerschaft bis spätestens zwei Wochen nach einer Kündigung oder generell mitteilt.
Liegen allerdings (betriebs- oder verhaltensbedingte) Gründe vor, die
nichts mit der Schwangerschaft zu tun haben, kann die zuständige oberste Landesbehörde eine Kündigung ausnahmsweise für zulässig erklären.

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Man muss eine Schwangerschaft im Prinzip nicht melden, sollte man aber zur eigenen Sicherheit schon tun. Das Problem wird allerdings sein das sich dein neuer Arbeitgeber eventuell betrogen fühlt wenn du ihm die Schwangerschaft bewusst verheimlichst. Wenn du schon vorher wusstest das du schwanger bist und einen Job annimmst von dem du weißt das du ihn nicht ausüben kannst/darfst aufgrund der Schwangerschaft wird es sicher versuchen dich wieder los zu werden. Und wahrscheinlich mit Erfolg da er dich sonst nicht eingestellt hätte. Normalerweise sind Schwangere kündigungsgeschützt. Kommt also drauf an, arbeitest du bereits in der Firma und sollst nur in eine andere Abteilung wechseln, also ins Labor kann dich dein Arbeitgeber auch einfach in eine andere Abteilung versetzen.

Kommentar von MenschMitPlan
21.04.2016, 15:53

Und wahrscheinlich mit Erfolg

Mit Sicherheit nicht!

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Wenn du schwanger bist hast du einen besonderen Kündigungsschutz. Auch in der Probezeit. Somit kann der AG dich nur noch außerordentlich kündigen.

Sag es deinem AG sofort. Es wird für dich dadurch kein Nachteil entstehen.

Ob du ein Beschäftigungsverbot erhälst oder nicht entscheidet meines Wissens dein Arzt.

Lg

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