Schwanger ohne Ausbildung oder Arbeit?

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Wenn du kündigst, bekommst du eine 3-monatige Sperre beim Arbeitslosengeld, bzw. beim Hartz4. Das solltest du bedenken. Gekündigt werden darf dir von Arbeitgeberseite aus wegen der Schwangerschaft nicht. Auch nicht in der Probezeit. Das heißt aber auch, dass du trotzdem arbeiten gehen musst, es sei denn du bekommst ein Beschäftigungsverbot.

Elterngeld gibt es immer, unabhängig davon, ob man vorher gearbeitet hat, oder nicht. Das wirkt sich nur auf die Höhe aus. Es berechnet sich aus dem durchschnittlichen Gehalt der letzten 12 Monate, mindestens gibt es aber 300€ (oder die Hälfte, wenn man es auf 2 Jahre aufteilt). Wenn man nur diesen Mindestsatz bekommt, wird dieser komplett als Einkommen an das Hartz4 angerechnet. Es ist Voranging, das heißt, man muss es beantragen.

Mutterschaftsgeld gibt es nur, wenn man in einem Arbeitsverhältnis steht und orientiert sich am Gehalt der letzten 3 Monate vor Beginn des Mutterschaftsurlaubs.

Mutterschaftsgeld wird 10 Wochen vor ET beantragt, Eltern- und Kindergeld nach der Geburt.


Also da du dein Ausbildung ja nicht angefangen hast, braucht dir der Arbeitgeber (was er ja dann nie war) nichts zahlen. Du hast natürlich Anspruch auf Elterngeld. Da musst du aber zur Behörde. Um diese ganzen rechtlichen Fragen zu klären solltest du einen Anwalt/in aufsuchen. Hier wirst du nicht die gleiche kompetente Antwort erhalten.

Dafür braucht sie keinen Anwalt, da gibt es andere offizielle Beratungsangebote!

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Am besten fragst du bei  profamilia, Caritas, Kindergeldstelle oder Jugendamt (was es bei euch da so gibt's) und erkundigst dich dort danach. Wenn das Kind da ist kümmere dich unbedingt um einen Kitaplatz und um eine neue Lehrstelle. Allerdings empfehle ich eine Ausbildung mit familienfreundlicheren Arbeitszeiten, der Handel ist da allerdings denkbar schlecht geeignet. Ich bin seit kurzem im Handel und will schleunigst da weg....

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