Schwanger neuer Arbeitsbeginn und Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung?

4 Antworten

Kann der Arbeitgeber mir jetzt was bzw. Kündigen.

Nein! Dein Kündigungsschutz ist umfassend!

Wenn der Arbeitsvertrag unterschrieben ist, darf er vom Arbeitgeber nicht mehr wegen Deiner Schwangerschaft gekündigt werden. Dass das Arbeitsverhältnis selbst noch nicht begonnen hat, spielt dafür keine Rolle. Die Kündigung einer schwangeren Arbeitnehmerin darf nicht in Zusammenhang mit der Schwangerschaft stehen und ist nur unter besonderen Voraussetzungen und nur nach Zustimmung durch die zuständige Aufsichtsbehörde möglich.

Hast Du tatsächlich eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung von Deinem Arzt bekommen und nicht ein Beschäftigungsverbot wegen der Pflegetätigkeit?

Bei einem Beschäftigungsverbot würdest Du von Anfang an Dein vereinbartes Entgelt vom Arbeitgeber erhalten; wenn er nicht mehr als 30 Arbeitnehmer hat, tut ihm das finanziell nicht sehr weh, weil er einen großen (oder den größten) Teil seiner Kosten aufgrund des verpflichtenden Umlageverfahrens, an dem sich Betriebe beteiligen müssen, von der Krankenkasse erstattet bekommt.

In Zusammenhang mit Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und Krankengeld solltest Du Dich unbedingt mit der Krankenkasse in Verbindung setzen, weil es in Deinem besonderen Fall dabei auf die ganz konkreten Bedingungen und Umstände ankommt und es dazu einige recht komplizierte rechtliche Regelungen/Gerichtsurteile gibt.

Hm. Wenn du krank geschrieben bist, zahlt erstmal 6 Wochen der AG, den das nicht freuen wird, da er dich ja quasi nicht sieht.

Aber wenn du Berufsverbot bekommst, dann zahlt die Krankenkasse sofort.

Das ist falsch!

Der Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall durch den Arbeitgeber entsteht erst, wenn das Arbeitsverhältnis mindestens 4 Wochen ohne Unterbrechung bestanden hat. Ansonsten tritt  - auf Antrag des Arbeitnehmers - sofort die Krankenkasse mit Krankengeld ein.

Bei einem Beschäftigungsverbot zahlt der Arbeitgeber das volle Entgelt weiter, bekommt aber wegen des verpflichtenden Umlageverfahrens einen großen (oder den größten) Teil der Kosten von der Krankenkasse erstattet, wenn der Betrieb nicht mehr als 30 Beschäftigte hat.

0

nehme alles zurück

behaupte das Gegenteil

auch in der Probezeit darf  gekündigt werden

.... wird sich der Chef merken 

20.000 Euro für nichts und wieder nichts aus dem Fenster geworfen

... nächstes mal macht er es wie jeder der einigermaßen bei Verstand ist

sucht ne Kraft über ne Leiharbeitsfirma

Was möchtest Du wissen?