Schwanger mit 17 vom Ex? Was tun? Abtreiben oder Behalten?

7 Antworten

Hallo

Ich würde zuerst mal die Schwangerschaft durch einen Frauenarzt bestätigen lassen. Danach vereinbarst Du einen Beratungstermin z. B. bei Pro Familia.

Dein Ex wird nicht darüber entscheiden, ob Du die Schwangerschaft fortsetzen sollst oder nicht. Es ist Deine Entscheidung.

Du bist in der Ausbildung und möchtest das erste Jahr wiederholen. Das wäre wichtig. Mit Kind würde das schwierig werden.

Da Dein Ex wohl kaum zu Dir zurückkommen wird, wärst Du alleinerziehend. Zudem bist Du psychisch krank. Ein Kind bräuchte aber eine gesunde Mutter. Besprich doch das mit Deinem Therapeuten.

Bei Deiner Fehlgeburt war das Kind gewollt. Nun liegt eine ungewollte Schwangerschaft fort. Ich denke, Du würdest mit einer Abtreibung zurecht kommen, sofern Du es als richtig anschaust.

Eine Abtreibung wäre mit einer Bedenkfrist von 3 Tagen nach der Beratung möglich.

Ich wünsche Dir alles Gute.

Freundlichen Gruss

tm

"Was soll ich nur tun?"

Nicht abtreiben, alleine schon weil du es nicht willst.

Wenn deine Eltern so religiös sind, wie du sagst, dann ist es vielleicht auch eine Überlegung, wenn du zur Beichte gehst.

Und zwar bereits rein weil du dann den Priester unter Beichtgeheimnis fragen kannst, ob es überhaupt mit eurem Glauben vereinbar wäre, abzutreiben, und ob euer Glaube es zulässt, dass deine Eltern dich verstoßen.

Je nachdem was du dann hörst, kann es eventuell am besten sein, diesen Priester mitzunehmen, wenn du es deinen Eltern sagst; der kann ihnen dann ggf. unmittelbar sagen, dass wenn sie ihrem Glauben treu sein sollen, sie dich nciht verstoßen sollen oder zur Abtreibung zwingen soll.

Falls die Rückmeldung doch nicht passt, einfach abhaken, da der Priester das in der Beichte gesagte für sich behalten muss.

Anmerkung: Rein von der "Theorie" her, ist die Sache im Christentum eigentlich eindeutig; Eltern sind zwar ggf. sauer, wenn die Tochter vorehelich "aktiv" ist, aber verstoßen oder zur Abtreibung drängen ist absolut überhaupt nicht richtig.

Ansonsten wäre vielleicht da anrufen:

https://www.profemina.org/

" 08000 60 67 67"

Grund ist, dass die dort eher sehr christlich eingestellt sind und klar gegen Abtreibung sind.

Du willst ja nicht abtreiben, hast aber gleichzeitig viele Probleme; heißt also du brauchst jemanden der trotz dieser Probleme sich nicht innerlich gleich sagt "Für die ist es sowieso besser, wenn sie abtreibt" und sich dann nicht die Mühe gibt und die Geduld hat, die du jetzt brauchst.

Außerdem wären die aufgrund ihres sehr christlichen Hintergrunds vielleicht eher in der Lage die Schwierigkeiten mit deinen Eltern nachzuvollziehen und da Rat zu geben.

Denn die meisten anderen Beratungsstellen dürfte die Gedankenwelt deiner Eltern so fern sein, dass es denen schwerer fallen könnte, da Rat zu geben.

Ansonsten in absteigender Reihenfolge meiner persönlichen Empfehlung Beratungsstellen:

https://www.caritas.de/hilfeundberatung/onlineberatung/schwangerschaftsberatung/schwangerschaft-onlineberatung

http://www.donumvitae.org/beratung_fuer_schwangere_frauen

https://www.diakonie.de/hilfe-vor-ort/schwangerenberatung-und-schwangerschaftskonfliktberatung/bundesweit/?text=&ansicht=karte

https://www.profamilia.de/erwachsene/schwangerschaft.html

Absteigend nach unten ist jeweils den Wert, den man deinem ungeborenen Kind zubilligt und dementsprechend die Motivation, dich so zu beraten, dass du einen anderen Ausweg als Abtreibung findest.

Absteigend dürfte ebenfalls die Fähigkeit sein, die Sichtweise deiner Eltern nachzuvollziehen, wodurch ich vermute, dass die dann schlechter Rat geben können.

Letztere drei stellen auch die Bescheinigungen aus, die es für eine Abtreibung bräuchte. Da du nicht abtreiben willst und fürchtest, jemand könnte dich drängen, solltest du dir so eine Bescheinigung nicht ausstellen lassen; denn das würde es denen, die dich drängen nur erleichtern.

Vielen Dank für die tollen Seiten und auch für die Ratschläge. Ich werde heute vielleicht erfahren ob ich dann schwanger bin oder nicht und wenn ich es bin dann mache ich es mit dem Priester auch gleich, denn man darf keine Zeit verlieren.

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Du solltest erstmal für dich klären, was es für dich bedeuten würde, wenn du das Kind abtreibst. Auch wenn ich mir den Zorn einiger anderer zuziehe, man kann auch mit 20 Jahren noch eine Lehre machen, wenn das Kind in der Vollzeit-Kita untergebracht ist.

Es ist nicht so, dass man sich immer nur zwischen einer Ausbildung und einem Kind entscheiden müsste. Es gibt sehr viele Studentinnen und auch Auszubildende, die trotz Kind dann einen guten Abschluss hingezaubert haben.

Das erfordert Disziplin und ein gewisses Maß an Hilfe, die man auch unter anderem durch das Jugendamt bekommen kann.

Dann würde ich dir wegen deiner Depression gerne raten, dass du diesbezüglich therapeutische Hilfe in Anspruch nimmst, falls du das noch nicht bereits getan hast. Die Entscheidung, ob du abtreiben solltest oder nicht, könntest du mit dem Therapeuten auch eruieren.

Natürlich triffst du diese Entscheidung, aber er wird dich in deiner Entscheidung auch unterstützen und dir seelisch helfen, damit du nicht in ein Loch fällst, falls du abtreiben würdest.

Zudem solltest du deinen sehr religiösen Eltern gestatten, dass sie zunächst enttäuscht und vielleicht sogar wütend auf dich sein werden. Aber das muss nicht unbedingt bedeuten, dass sie das ein ganzes Leben lang sein MÜSSEN.

Natürlich wäre es schöner für deine Eltern, wenn die Umstände passen würden (fertige Ausbildung, Mann, Ehe, Haus, Kinder etc.), aber das Leben besteht nunmal auch aus unvorhersehbaren oder ungeplanten Dingen.

Du alleine musst mit den Konsequenzen deines Handelns leben. Deswegen kalkuliere für dich selbst erstmal, mit welcher Entscheidung du leben kannst und mit welcher nicht.

Im Falle einer Abtreibung musst du eh bei der Pro Familia erstmal antanzen und dann wirst du auch nochmal beraten, wie es wäre wenn du das Kind behalten würdest. So einfach ist es nämlich dann auch nicht mit der Abtreibung, dass man die ohne Beratungsgespräch einfach machen lassen dürfte.

Ich würde eher bevorzugen das Kind zu behalten, doch ich weiß nicht, ob ich es alleine schaffe. Ich glaube aber, dass mein Ex mir beisteht, da er mir auch so noch beisteht, obwohl wir den Kontakt abbrechen wollten. Wegen meiner psyche, ich bin zurzeit in einer therapeutischen Behandlung, doch meine Therapeutin ist im Urlaub und kommt erst in 2 Wochen wieder. Wegen der Abtreibung habe ich mich auch schon informiert, deswegen weiß ich auch, dass ich zuerst eine Beratung machen muss. Bezüglich der Ausbildung habe ich auch ein paar Mitschülerinnen, die 1-3 jährige Kinder haben und die Ausbildung jetzt angefangen haben. Ich habe halt nur sehr starke Angst, dass meine Eltern mich zwingen würden es abzutreiben, da es unehelich ist und dass sie mich vielleicht eventuell verstoßen und ich vollkommen auf mich alleine gestellt bin. Sowie gibt es noch ein kleines Problem. Ich habe einen kleinen Tumor im Magen(also Magenkrebs) und ich weiß nicht ob es das Kind schädigen könnte

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@MM18052016

Also wegen Tumor solltest du erstmal einen Arzt zu Rate ziehen, ob für dich oder das Kind dadurch eine Gefahr besteht.

Bezüglich Eltern möchte ich dir folgendes sagen: Selbst wenn du nun Mitte 30 wärst, unverheiratet und schwanger, so wäre die Reaktion deiner Eltern keine andere. Ich will damit sagen, dass das keine altersbedingte Reaktion deiner Eltern wäre, sondern es ginge ihnen um den Status des Unverheiratetseins.

Nun dahingehend kann man vielleicht auch mal erwähnen, dass ein Kind nicht unbedingt bedeutet, dass man auf Ewig unverheiratet bleiben muss. Du bist kein Statussymbol für deine Eltern, sondern bist selbst vielleicht bald Mutter und kannst auch selbst bestimmen in welche Richtung dein Leben gehen wird.

Deine Eltern werden das akzeptieren müssen, denn sonst verlieren sie ihr Enkelkind UND ihre Tochter. Ob das nun einen besseren gesellschaftlichen Eindruck hinterlässt, mag ich bezweifeln (selbst bei konservativen Eltern)

Wenn dein Freund zu dem Kind steht und er auch hinter dir und deiner Entscheidung steht, so könntet ihr vielleicht auch einmal eruieren, wer von euch in Elternzeit gehen würde. Es ist ja nicht zwangsläufig so, dass automatisch die Frau in Elternzeit gehen muss. ;-)

Also man kann auch den jungen Mann/Vater hier mal ins Boot holen und der kann (gerade wenn er dich liebt) Stellung beziehen. Dann hast du eventuell auch noch die Schwiegereltern in Spe als Unterstützung. Also finanziell muss man halt gucken, was sich wie am besten rechnet, aber machbar ist das ohne Frage.

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@Minyal

Vielleicht solltest du es deinen Eltern auch nicht unbedingt alleine beibringen. Also ich würde den jungen Mann/Vater und deine Eltern mal mit zu der Caritas Lebenshilfe mitnehmen. Die können auch eine wunderbare Mediation vornehmen und zwischen den Beteiligten vermitteln. Vorher würde ich aber an deiner Stelle erstmal einen Termin vereinbaren, um denen zu erklären, worum es dir geht.

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@Minyal

Ich bin dir so dankbar für die Hilfe und ich werde mein bestes versuchen wenn etwas ist melde ich mich natürlich😊

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