Schwanger, Minijob, gekündigt

5 Antworten

Das ist auch ein ganz kleiner Schuhladen. sie meinte, dass wenn sie Ware bekommt, müsste man das einsortieren. Ich arbeite ja nur für 150 Euro im Monat, also wirklich wenig. man könnte ja auch jemand anderen bitten das dann einzusortieren oder? Es kommt mir nur komisch vor, als ob sie eine Ausrede sucht. Sie war immer so nett :-( Ich sitz eigentlich die ganze an der Kasse. Der Laden ist wirklich sehr sehr klein. Eher so gehobene Schuhe....und ich bin ja auch nciht KRANK oder so :-(

Du musst der Kündigung innerhalb von 2 Wochen widersprechen. Die Kündigung ist nicht rechtens da du schwanger bist . Du hast Kündigungsschutz. Das gilt auch für 400 Euro -Kräfte. Lass dich vom Gewerbeaufsichtsamt und deinem Arzt/Ärztin bezüglich eines Beschäftigungsverbotes beraten. Hast du keinen Arbeitsvertrag, keine Entgeltabrechnung, musst du deine Anstellung dort eventuell bezeugen lassen

Hallo,

Frage wäre, ob du einen Arbeitsvertrag hast?

Wenn jemand einen Arbeitsvertrag hat und schwanger wird, dann besteht Kündigungsschutz, sobald er dem Arbeitgeber von der Schwangerschaft Mitteilung macht.

Kannst du dann die erforderlichen Arbeiten aufgrund des Mutterschutzgesetzes nicht ausführen, dann kannst du ein Beschäftigungsverbot bzw. ein Teilbeschäftigungsverbot erwirken (z.B. beim Frauenarzt, jedem niedergelassenen Arzt oder Betriebsarzt). Dafür gibt es dort einen entsprechenden Fragenkatalog über "gefährliche Tätigkeiten" Dann muss man entsprechend gar nicht mehr arbeiten (oder eben weniger mit entsprechend "ungefährlichen" Tätigkeiten - und wird von der Krankenkasse entsprechend dem vorherigen Durchschnittsgehalt bezahlt.

So einfach ist das! Ob diese Regelung natürlich auch in deinem Fall (Minijob, Vertrag?) greift, weiß ich nicht. Aber ein Arbeitsvertrag ist jedenfalls bei einer Schwangerschaft nicht kündbar!

Alles Gute

Daniela

Also, einen Arbeitsvertrag habe ich nciht. Aber ich habe von ihr eine "Meldebescheinigung für den Arbeitnehmer" bekommen. Also muss ich dort doch auch offiziell angestellt sein, oder?

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@annilo2084

Das ist wohl richtig - denn mit dieser Meldebescheinigung sind ja auch Geldbeträge in die Sozialversicherungen geflossen.

Somit käme das einem Arbeitsvertrag gleich - und der wäre nun nicht mehr kündbar, weil du schwanger bist.

Aber "Recht haben" und "Recht bekommen" ist manchmal etwas schwierig. Hilfe zu deinen Fragen bekommst du auf jeden Fall beim Arbeitsschutzdezernate in den Bezirksregierungen (so heißt es zumindest hier in NRW). Google doch einfach mal, wer in deinem Bundesland für die Einhaltung und Überwachung des Mutterschutzgesetzes zuständig ist und wende dich vertrauensvoll an diese Stelle. Die helfen dir weiter - ganz bestimmt!

Gutes Gelingen

Daniela

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