Schwanger in der Beamten Probezeit. Was könnte jetzt auf mich zukommen?

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9 Antworten

Je nach Beamtenstatus kann eine Probezeit auf drei bis fünf Jahre verlängert werden. Du solltest Dir im klaren sein, was Dir wichtiger ist Kind oder Karriere. Denn jetzt schon zu Beginn der Beamten Laufzeit schwanger zu werden, macht sie nie gut. Es klingt jetzt schon so, dass Du überfordert bist, da Du Deine Tätigkeit am Montag aufarbeiten muss. Du entscheidest, Beamten Status hin oder her.

Einer Schwangeren kann nicht gekündigt werden; das gilt selbstverständlich auch bei einer Beamtin auf Probe - es dürfen keine Nachteile entstehen (auch nicht im Hinblick auf die Übernahme in das Beamtenverhältnis).

Beim Personalrat solltest Du Dich erkundigen, wie es mit der Anstellung auf Probe weitergeht (nach Schwangerschaft/Elternzeit) - hierzu gibt es  gesetzliche Regelungen in den entsprechenden Beamtengesetzen des Bundes und der Länder (Anrechnung bisheriger Zeit, Unterbrechung, Neustart etc.).

Auch wenn du das nicht gerne hörst: ich kann deinen Chef verstehen. Du hattest ein schwere Zeit, okay. Dein Vater ist gestorben - mein herzliches Beileid. Du hättest kündigen und/ oder dich um Teilzeit bemühen können, wenn du mehr "Freizeit" gebraucht hättest! Oder die Versetzung akzeptieren. Und du wurdest vermutlich nicht gegen deinen Willen "zwangsgeschwängert"...

Ich wünsche dir und dem Kind alles Gute - gekündigt werden kannst du in absehbarer Zeit sowieso nicht mehr.

Aber da du anscheinend gerne andere für deine Probleme verantwortlich machst und allgemein eher wenig belastbar bist, wäre ich deinem Chef sehr dankbar, wenn ich deine lebenslange Verbeamtung inklusive großzügiger Pensionsansprüche, privater KV für deine komplette Familie usw. NICHT mit meinen Steuern finanzieren müsste...

jedernameverg 23.09.2015, 12:18

Die Verhütung hat nicht gewirkt ich bin sehr wohl belastbar schiebe mit locker 5 Überstunden pro Woche und das schwanger ! Gabe dauernd Rückstände nach dem urlaub und musste die härtesten Fälle bearbeiten irgendwann ist auch Schluss

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vetkoalamed 23.09.2015, 12:54

Also, wenn du dann im 7./8. Monat angekommen bist, wirst du merken, dass das jetzt nichts mit anstrengend zutun hat. ich habe bis zum 5. Monat weiter meine Praxis geleitet. Arbeit mit Medikamenten war natürlich tabu, aber das Büro bietet auch genug. da sind 12 Stunden am Tag völlig normal. man muss natürlich wollen und darf nicht jedem kleinen ziehen mitleidig nachsehen. Schwangerschaftssymptome sind nämlich normal und viele Frauen freuen sich auch darüber.

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jedernameverg 23.09.2015, 14:28
@vetkoalamed

Naja ich War Sonntag das erste mal im Krankenhaus und gelte als Risiko wir reden nicht mehr von kleinem ziehen selbst die Ärztin hat gesagt sofort Krankenhaus

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Wäre es denn so schlimm, wenn die Probezeit verlängert werden würde? Eine Schwangerschaft ist ja kein Grund dafür, dich nicht auf Lebenszeit zu verbeamten. 

Denk immer daran, dass deine Gesundheit wichtiger ist als jeder Job. 

DerSchopenhauer 23.09.2015, 11:02

Beamtin auf Probe hat nichts mit Probezeit zu tun...

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Tizaa 23.09.2015, 11:05
@DerSchopenhauer

Natürlich hat es was mit Probezeit zu tun. Ich bin selbst Beamtin auf Probe. In dieser Zeit muss man sich bewähren. Es wird also erprobt, ob man für ein Beamtenverhältnis geeignet ist, fachlich sowie körperlich.

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DerSchopenhauer 23.09.2015, 11:08
@Tizaa

Probezeit (max. 6 Monate nach Arbeitsaufnahme) ist ein feststehender Begriff aus dem Arbeitsrecht, der eine verkürzte Kündigungsfrist nach sich zieht - daher hat das mit "Beamter auf Probe" nichts zu tun...

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Tizaa 23.09.2015, 11:13
@DerSchopenhauer

Dann eben "Beamtenverhältnis auf Probe". Und auch aus dem Beamtenverhältnis auf Probe kann man entlassen werden. Jedoch ist eine Schwangerschaft meines Erachtens kein Grund dafür. Sondern eher ein Grund, das Beamtenverhältnis auf Probe zu verlängern. Sorry, wenn ich den Begriff aus dem Arbeitsrecht verwendet habe, ich meinte das Beamtenverhältnis auf Probe.

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DerSchopenhauer 23.09.2015, 11:19
@Tizaa

"Sorry, wenn ich den Begriff aus dem Arbeitsrecht verwendet habe, ich meinte das Beamtenverhältnis auf Probe."

Kein Problem - ich habe das auch nur erwähnt, damit es bei den anderen Lesern und Kommentierern nicht zu Mißverständnissen kommt...

"Sondern eher ein Grund, das Beamtenverhältnis auf Probe zu verlängern"

Genau - das muß eben individuell geklärt werden - dazu sollte man sich zunächst an den Personalrat wenden.

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Tizaa 23.09.2015, 11:21
@DerSchopenhauer

Richtig. Der Personalrat kann einen da am besten beraten. Genau für solche Fälle sind die ja da.

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Solang du schwanger bist, kann dir der Chef erstmal nichts. Also du bleibst in der Firma. Am ersten tag nach Mutterschutz oder Elternzeit kann er dir allerdings alles vor die Füße werfe, was er mag. In den ersten Monaten ist eine normale körperliche Belastung nicht schlimm fürs ungeborene. Es sei denn, es handelt sich um eine risikoschwangerschaft. Aber man kann getrost noch etwas mehr tragen und heben. Gerade im ersten trimester ist alles noch nicht so dramatisch.

Der hatte mir schon mit Kündigung und Verlängerung der Probezeit gedroht wenn sich dies nicht bessert

Und jetzt auch noch Schwanger in der Probezeit.. Naja ob er sich freuen wird?...

Da hätte man wohl verhüten sollen bis man sich verbeamtet wird.

jedernameverg 23.09.2015, 11:01

Haben wir ist aber schief gegangen

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DerSchopenhauer 23.09.2015, 11:04

Beamtin auf Probe hat nichts mit Porbezeit zu tun...

"Da hätte man wohl verhüten sollen bis man sich verbeamtet wird."

Das ist Unsinn - niemand kann vorgeschrieben werden, wann man schwanger zu sein hat - es dürfen keine Nachteile entstehen...

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LonelyBrain 23.09.2015, 11:10
@DerSchopenhauer

es dürfen keine Nachteile entstehen...

Unsinn. Durch eine Schwangerschaft werden mit Sicherheit Nachteile entstehen.

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DerSchopenhauer 23.09.2015, 11:15
@LonelyBrain

Dann muß man sich wehren - und hier handelt es sich zudem um den öffentlichen Dienst - da wird durch den Personalrat und der Gleichstellungsbeauftragten peinlichst darauf geachtet, daß keine Nachteile entstehen - zudem sind alle dienstrechtlich notwednigen Konsequenzen, die durch eine Schwangerschaft/Elternteit etc.entstehen, detailliert gesetzlich im Beamtengesetz verankert...

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LonelyBrain 23.09.2015, 11:20
@DerSchopenhauer

Dann muß man sich wehren

Wehren? Über die Nachteile einer Schwangerschaft? Das kannst du nicht tun. Neben den beruflichen gibt es auch viele Nachteile im privaten Bereich.

Und das kann man verhindern. Wenn man denn richtig verhütet. Die Chance dann noch Schwanger zu werden ist so gering das dies schon an ein Wunder grenzt.

und hier handelt es sich zudem um den öffentlichen Dienst - da wird durch den Personalrat und der Gleichstellungsbeauftragten peinlichst darauf geachtet

Witzig das du denkst dies würde in jedem Betrieb der dem öff.Dienst angehört existieren. Du arbeitest nicht im öffDienst wie ich mal vermute. (ich im übrigen schon)

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vetkoalamed 23.09.2015, 11:12

Es wird offiziell so dargestellt, dass einer werdenden Mutter die Schwangerschaft nicht zur last fallen darf und keine negativen Folgen daraus entstehen...aber den Arbeitgebern ist das in den meisten Fällen egal. da muss man zwischen gewünschter Illusion und Realität unterscheiden.

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als schwangere hast du Kündigungsschutz soviel ich weis 

Impeachment 23.09.2015, 10:55

Es geht nicht um Kündigungsschutz sondern um die Übernahme in den Beamten Status und der kann dadruch gefährdet sein.

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Kathy1601 23.09.2015, 11:01
@Impeachment

der kann gefährdet sein aber wenn man schon so weit ist wartet man das Jahr noch bis man schwanger wird

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Eine Schwangerschaft ist KEIN Kündigungsgrund . Aber ihn der Probezeit Mann dich dein chef ohne Begründung raus schmeißen

Maximilian112 23.09.2015, 11:52

Nicht wenn sie schwanger ist!

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