Schwanger, Freund möchte nicht das ich abtreibe?

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25 Antworten

Du möchtest jetzt kein Kind, das sollte dein Freund akzeptieren! 

Immerhin ist es dein Körper, der sich verändern würde, DU würdest das Kind bekommen, und es wahrscheinlich auch die ersten Jahre versorgen.  

Dein Freund hat da leicht reden, denn meist ändert sich für die Väter erstmal nicht soo viel, während die Mütter ihr ganzes Leben umstellen müssen. 

Nach so einer Aussage würde ich (und ich kann hier echt nur von mir sprechen) keine Sekunde zögern abzutreiben. 

Was ist schlimmer: Vom Freund wegen einer Abtreibung verlassen zu werden

oder

Ein Kind zu bekommen, damit der Freund bei einem bleibt? 

Ich finde es falsch, Kinder als Beziehungskit zu benutzen. 

Horch bitte in dich selbst: könntest du es deinem Freund verzeihen, dich zu dem Kind gezwungen zu haben? Schaffst du es, ihm später keine Vorwürfe zu machen, wenn du übermüdet und voller Babyspucke bist? 

Schaffst du es, ihm dann nicht vorzuwerfen, das das alles "seine schuld" sei? Wenn er nach der Arbeit, sauber und entspannt, heim kommt, während du knietief in Windeln und Wäsche stehst, mit einem schreienden Baby auf dem Arm, das grade zahnt, und sich deswegen nicht beruhigen will. 

Oder würdest du ihm dann die "Schuld" an deiner Lage geben? Ihn immer mehr hassen für das was er dir "angetan" hat? 

Ich weis, das ich hier wahrscheinlich ein extrem Beispiel liefere, aber es sollen nur denkanstöße sein, die du auf deine eigene Situation übertragen kannst, oder nicht, wie es eben passt.

Am ende musst DU entscheiden, meine MEINUNG ist, das man kein Kind bekommen sollte, nur damit der Partner bei einem bleibt. 

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Kommentar von carn112004
03.11.2016, 13:41

"Schaffst du es, ihm dann nicht vorzuwerfen, das das alles "seine schuld"
sei? Wenn er nach der Arbeit, sauber und entspannt, heim kommt, während
du knietief in Windeln und Wäsche stehst, mit einem schreienden Baby
auf dem Arm, das grade zahnt, und sich deswegen nicht beruhigen will."

Da ist die Lösung doch ganz einfach: er bleibt beim zahnenden Kind zu Hause und sie kommt entspannt nach Hause; wenn er das Kind so sehr will, dann kann man sowas problemlos einfordern und jeder Mann, der kein erbärmlicher Depp ist, würde auch liefern (und ob der Freund der Fragestellerin so ein erbärmlicher Depp ist, muss sie eben auch versuchen zu beurteilen).

Und um der Frage zuvor zu kommen: Ja, habe ich getan und würde es jederzeit wieder tun, wenn sich nochmal Nachwuchs einstellt.

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Es ist nunmal auch sein Kind. Im Gegensatz zu ihm kannst du ganz allein entscheiden, ob du es bekommen möchtest. Du musst aber eben auch damit leben, wenn er mit der Entscheidung, so wie du sie treffen möchtest, nicht umgehen kann und für sich die Konsequenzen daraus zieht.

Aus deiner Perspektive möchtest du das Kind nicht bekommen. Dein gutes Recht.

Aus seiner Perspektive treibst du euer gemeinsames Kind ab, er hat kein Mitspracherecht. Dass ihm das nicht unbedingt als optimale Grundlage für eine Beziehung erscheint, kann ich ihm nicht verdenken.

Was du tun sollst, musst du wohl oder übel allein entscheiden. Du musst so oder so zur Beratungsstelle. Ich würde mir gründlich überlegen, warum du das Kind nicht willst und ob es Möglichkeiten gäbe, diese Gründe zu entkräften.



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Kommentar von BRO32
03.11.2016, 02:51

Und wenn es dann in ein Paar Jahren zur Trennung kommt, dann ist das Kind bei Mama und er sucht sich ne Neue. Ich bin ein Kerl, aber hier vertrete ich eindeutig nicht die Position des Typen. Ich kenne genug Frauen, die mit Anfang 20 Kinder bekommen haben, zum großen Teil sind sie nun alleinerziehende Mütter und es gib nicht so viele Männer, die fremde Kinder großziehen wollen und die leiblichen Väter sind plötzlich weg.

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Naja, mit 20 bist du nicht mehr unbedingt zu jung dafür. Diese entscheidung kannst du mur selbst fällen. Bei uns ist es letztes jahr passiert, allerdings bin ich etwas älter. Habe auch zuerst über abtreibung nachgedacht weil ich dadurch meinen job verloren habe, das konnte ich mir schon vorher denken (befristeter arbeitsvertrag) aber jetzt wo er da ist bin ich sehr froh. Ich liebe mein kind mehr als mich selbst und sage ihm jeden morgen wie schön es ist dass es ihn gibt und was er für ein liebes kind ist. Und dann kriege ich ein strampeln und lachen darauf. Vielleicht überlegst du es dir nochmal. Viele frauen bereuen den schritt der abtreibung. Ich würde es auch bereuen. Dieses wunderschöne wenn ich nicht in meinem leben hätte....das wär schlimm. Und bis zur geburt zweifelte ich hin und wieder. Nach der geburt nicht einmal mehr.

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Geh zu einer beratungsstelle und rede auch mit deinen eltern. Letztendlich ist es deine entscheidung, die du treffen musst. Dass er dich erpresst ist kein guter zug von ihm, aber wohl auch seiner hilflosigkeit geschuldet. 

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Kommentar von Mewchen
03.11.2016, 23:47

Ich sehe keine Erpressung seinerseits. Er hat ihr nur klipp und klar gesagt, wie die Sache für ihn steht. Sie kann ihre Entscheidung treffen, das gleiche Recht muss aber auch ihm zugestanden werden. 

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Hallo

Ist die Schwangerschaft durch einen Frauenarzt bestätigt? Warst Du bei einem Beratungsgespräch, z. B. bei Pro Familia?

Dein Freund darf Dich nicht drängen, nicht abzutreiben, genauso, wie er Dich auch nicht zu einer Abtreibungen drängen darf, beides ist nicht richtig. Es ist Deine Entscheidung.

Die Schwangerschaft ist ungeplant, Du bist erst 20 Jahre alt, fühlst Dich noch nicht bereit für ein Kind, finanziell sieht es nicht so gut aus und Du bist noch in Ausbildung. Deine Entscheidung für eine Abtreibung halte ich somit verständlich.

Eine Abtreibung ist mit einer Bedenkfrist von 3 Tagen nach dem Beratungsgespräch möglich.

Wünsche Dir alles Gute.

Freundlichen Gruss

tm

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Kommentar von carn112004
03.11.2016, 07:44

"Dein Freund darf Dich nicht drängen, nicht abzutreiben, genauso, wie er Dich auch nicht zu einer Abtreibungen drängen darf, beides ist nicht richtig."

Nein.

In gewissem Maße ist er als Vater des ungeborenen Kindes aufgrund dessen Recht auf Leben verpflichtet, sie zum Austragen zu ermutigen; da die Übergänge zwischen "ermutigen" und "drängen" fließend sein können, ist "drängen, nicht abzutreiben" weder rechtlich noch ethisch gleich "zu einer Abtreibung drängen", vor allem da es eben einfach nur ein übertriebenes/fehlgeleitetes Verhalten aus dem Wunsch sein kann, das Leben des eigenen ungeborenen Kindes zu schützen.

Wobei es hier natürlich so aussieht, dass der Freund zu sehr übertreibt, selbst wenn er aus einem solch eigentlich ehrenwerten Motiv heraus handelt.

Ändert aber nichts daran, dass es ein gewaltiger Unterscheid ist, ob ein Vater versucht zu erreichen, dass sein ungeborenes Kind getötet wird, oder ob er versucht zu erreichen, dass sein ungeborenes Kind überlebt.

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Wenn er bei so einem wichtigen Thema nicht hinter dir steht, solltest DU ihn verlassen. Du hast immerin schon Stress genug und er ist an der Sache mit schuld.

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ich muss ganz ehrlich sagen, sei doch froh, dass dein Freund das Kind will. Dennoch ist es deine Entscheidung ob du es trz abtreiben willst oder nicht. Ich z.B. bin 18 Jahre alt und bin Ende 6. Monat... klar so zeitig wollte ich eigentlich keine kinder haben und erstmal meine lehre abschließen, aber ich hätte es nicht übers herz bekommen, das baby abtreiben zu lassen. vor allem jetzt wenn ich alle kindsbewegung spüre bin ich doch froh, das ich es nicht getan hab und freu mich riesig auf den kleinen. irgendwie schafft man alles. "lieber ein kind aufn Kissen, als aufn Gewissen" - dein spruch meiner oma der mich immer begleitet hat

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Kommentar von Kathyli88
03.11.2016, 02:50

Herzlichen glückwunsch schonmal vorab :)

Klappt alles, wird schon werden. Verzweifel nicht die ersten 3-6 wochen nach der geburt, die sind die schlimmsten, danach wird es wirklich ganz toll :) die zeit braucht man um sich reinzufinden in alles. Meiner ist grad 6 monate :)

Keine angst vor der geburt, das ist alles nicht so schlimm wie viele sagen. Ich würde jederzeit wieder eines bekommen

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Willst du denn irgendwann mal Kinder?

Und willst du Kinder mit deinem jetztigen Freund?

Wenn du beides mit "Ja" beantworten kannst, dann spräche viel dafür, jetzt nicht abzutreiben.

Denn beruflich wirft dich ein Kind IMMER zurück, mal mehr, mal weniger; auch wenn du in 10 Jahren ein Kind bekommst, kostet dich das effektiv 1-5Jahre Berufserfahrung (je nachdem wie du das ganze organisierst); auch wenn du jetzt ein Kind bekommst, kann dich das 1-5 Jahre kosten.

Aber was viel wichtiger ist, vor allem auch hinsichtlich dem Kind etwas bieten können, ist, ob es in deiner Beziehung passt; in Ausbildung mit 20 ein Kind bekommen, ist bei stabiler Partnerschaft erheblich besser, als mit 30 alleinerziehend ein Kind zu bekommen.

Und genau da hat dein Freund - auch wenn sein Verhalten gerade fragwürdig zu sein scheint - einen großen Pluspunkt gegenüber vielen anderen Männern, er scheint Kinder zu wollen und scheint bereit zu sein, das mit dir durchzuziehen. Und wenn es so in der Partnerschaft ist, ist das erheblich mehr als sowas wie Ausbildung fertig oder ähnliches.

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Hallo und guten Morgen Dir!

Hast Du denn trotz allem noch ein bißchen Schlaf gefunden letzte Nacht?

Ich kann mir vorstellen, dass Deine Gedanken nur noch am Kreisen sind und es deshalb mit dem Schlafen-Können vielleicht auch nicht mehr so weit her ist im Moment.

Du hast es ja treffend formuliert: Du fühlst Dich momentan total verwirrt und total in einer Zwickmühle. Das ist kein schönes Gefühl... Gut, dass Du hier mal was davon „rauslassen“ konntest!

Du schreibst, dass Ihr beide (dein Freund und Du) schon sehr, sehr viel diskutiert habt. Ist ja gut, dass Ihr miteinander diskutieren könnt (das ist ja für manche Paare in solch einer Krisensituation gar nicht mehr möglich), wenns auch sicher sehr anstrengend für Dich ist.

Wie lange seid Ihr denn schon ein Paar? Könnt Ihr normalerweise gut miteinander reden, auch über unterschiedliche Meinungen?

Hast Du denn das Gefühl, Dein Freund versteht Deine Bedenken, warum Du Dir nicht vorstellen kannst, das Kind zu bekommen? Hört er Dir zu und nimmt er Deine Sorgen ernst?

Was würdest Du Dir denn jetzt von Deinem Freund wünschen? Wie könnte er Dir entgegenkommen?

Er wurde hier ja in einigen Beiträgen ziemlich scharf verurteilt...

Ich weiß nicht, Du kennst ihn ja am allerbesten – könnte seine rigorose Ansage, dass er Dich im Falle einer Abtreibung verlassen würde, nicht tatsächlich „nur“ ein Ausdruck seiner Hilflosigkeit sein, oder anders gesagt, liebt Dich Dein Freund so sehr, dass Er deshalb nicht will, dass Du Euer Kind abtreibst?

Das kannst Du sicher am besten beurteilen, Du kennst ihn...

Bei Dir habe ich auch rausgehört, dass Du seine Sicht in der Baby-Frage sogar verstehen kannst. Das finde ich übrigens einen sehr schönen Zug von Dir, dass Du Verständnis für ihn hast und auch seinen Standpunkt verstehen willst. Gegenseitiges Sich-Verstehen-Suchen ist ja so wertvoll in einer Beziehung.

Liebst Du IHN sehr und möchtest ihn nicht verlieren? Ist das auch ein Teil der „Zwickmühle“, in der Du Dich fühlst?

Ich wünsche Euch sehr, dass Ihr weiter miteinander reden könnt.

Und Deinem Freund wünsche ich ganz viel Verständnis für Dich und Deine Gedanken!

Komm gut durch den Tag heute! Und schreib gerne wieder, wie es Dir geht, ja?!

glg

eva

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Mädel (ich könnte vom Alter her deine Mutter sein), du hast hier sehr viele Meinungen über Abtreibungen bekommen, aber kaum eine hat sich mit deinem eigentlichen Problem befasst.

Du stehst jetzt vor einer Herausforderung deines Lebens. Während die Abtreibung an sich eine simple Sache ist - in einer Viertelstunde erledigt, sieht es mit einer Mutterschaft ganz anders aus. Das geht dein und andere Leben lang und rechtlich über den Tod hinaus (Familienrecht, Erben, etc.)

Das ist dir ja bewusst. Was dir nicht so klar ist, dass du jetzt langsam deine Macht erkennen sollst. Nur du kannst Kinder gebären,  dein männlicher Partner kann das nicht. Macht zu haben heißt Entscheidungen selber treffen zu können, und diese VOR DIR SELBER verantworten zu können,  also zu ihnen zu stehen. Auch wenn die ganze Welt dagegen ist!

Du hast auch den "richtigen" Partner dazu, einen, der durch Erpressung Kontrolle über die Entscheidung zu erlangen versucht. Er zeigt dir einfach, was du nicht bereit bist zu tun, also zu sich selbst zu stehen. Er hat eine Meinung, und lieber verzichtet er auf dich, als auf seine Meinung.

Ich bin mir sicher, hätte er vor dir gekniet, und hätte er dir in liebevollen Worten gesagt, dass er dich mit allem was du tun willst unterstützen wird, und dass du die tollste Mama der Welt sein wirst und er dich und keine andere will und ein paar positiven Ideen hätte,  wie eure gemeinsame Zukunft zu dritt aussehen könnte, gehabt, dann hättest du nachgegeben und dich seinem Wunsch angeschlossen. 

Aber das hat er nicht getan. Weil du lernen musst, deine Macht zu erkennen. Deswegen hab ich dir empfohlen, so zu entscheiden,  als wärst du ganz allein auf der Welt.

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Kommentar von carn112004
04.11.2016, 08:18

"hätte er vor dir gekniet, und hätte er dir in
liebevollen Worten gesagt, dass er dich mit allem was du tun willst
unterstützen wird, und dass du die tollste Mama der Welt sein wirst und
er dich und keine andere will und ein paar positiven Ideen hätte,  wie
eure gemeinsame Zukunft zu dritt aussehen könnte, gehabt"

Das hätte er tatsächlich tun sollen. Nur woher wissen wir, dass er es nicht getan hat?

Denn sieh es mal so rum, wenn ein Mann sowas macht, die Frau aber anschließend nicht das macht:

"dann hättest du nachgegeben und dich seinem Wunsch angeschlossen."

dann ist Trennung wenn vielleicht auch nicht richtig, so doch naheliegend für ihn. Und wäre dann keine Erpressung sondern sogar nahezu nach deinem Standpunkt folgerichtige Reaktion darauf alles gegeben zu haben, aber gescheitert zu sein.

Die Fragestellerin hat schlicht nicht erläutert, was ihr Freund außer der Drohung, sie zu verlassen, getan oder nicht getan hat, außer, dass viel diskutiert wurde.

Deswegen habe ich hier auch schon mehrfach Leute kritisiert, die hellseherisch meinten, das sei erpresserisch völlig ohne Kenntnis, ob er nicht zuvor alles aufgeboten hat, was er aufbieten sollte, und seine Reaktion jetzt vielmehr Enttäuschung und Verletzung ist.

Kann aber auch sein, dass er ein mieses Kontrollarschloch ist, der in dem Kind die Möglichkeit sieht, die Fragestellerin an sich zu ketten, zu kontrollieren und zu dominieren. Das wäre dann natürlich unter aller Sau, so sehr, dass er eigentlich Dresche verdient hätte.

Aber nichts genaues weiß man nicht.

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Du musst dich sowieso erst beraten lassen, vorher darfst du ohnehin nicht abtreiben. 

Kann deinen Freund ein bisschen verstehen, obwohl das mit dem Verlassen übertrieben ist, denn es ist ja auch sein Kind, hoffe ich zumindest, ohne dir bösartig was unterstellen zu wollen. 

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Kommentar von Glitzerfee45
03.11.2016, 02:34

Klar, verstehe ihn zwar auch - aber mitten in der Ausbildung zu stehen und das beiderseits - ziemlich blöd...

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Meine Meinung: Das Kind austragen und es dann zur Adoption freigeben. Du weißt immer hin nie was aus ihm oder ihr werden wird. Da draußen gibt es Menschen die es freuen würde mit dem Kind ein Leben zu führen.

Außerdem kann das Kind nichts dafür das ihr es nicht gescheit hin bekommt zu verhüten. Dafür verdient es nicht getötet zu werden. 

Ich würde dir mal raten zu Googln wie eine Abtreibung abläuft. Das ist einfach nur Menschenverachtent. 

PS: Frauen die abtreiben leiden nicht seltent unter Depressionen und schuldgefühlen

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Kommentar von Deamonia
03.11.2016, 12:09

Autsch...

http://derstandard.at/1207285828934/Das-Post-Abortion-Syndrom-ist-eine-Erfindung

Bei Adoptionen gibt es wesentlich mehr Psychische Folgeprobleme als bei Schwangerschaftsabbrüchen, da man mit einer Adoption im Gegensatz zu einer Abtreibung nie abschließen kann.

Außerdem ist die Welt schon SO überbevölkert, und es gibt SO viele Kinder ohne Eltern, warum weitere Adoptivkinder in die Welt setzen, wenn es noch so viele gibt, die ein Zuhause suchen? Schon mal dadran gedacht? 

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Ich finde das kein erpresserisches Verhalten deines Freundes. Es ist eher eine Aussage, die seine Hilflosigkeit zeigt, weil er nicht mitbestimmen kann, was mit seinem Kind passiert. Denn es ist auch seines. Klar kann er dich später auch mit Kind verlassen. Aber er scheint ja dazu zu stehen. Finanziell hätte er nur Nachteile, denn er wäre Unterhaltspflichtig.
Eine Ausbildung kann man auch mit Kind beenden. Vor allem, wenn man z.B. seine Eltern in der Nähe hat, die meist helfen.
Ich bin nicht (mehr) prinzipiell gegen Abtreibung. Aber deine Gründe, mit 20, erscheinen mir nicht stichhaltig genug.
Klar ist es dein Körper, aber es ist ein Leben, das du in dir trägst.

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Ich selbst war bei meinen 1 Kind 16 Jahre alt und bei meinen 2 Kind 19 und beide waren Ungewollt aber jede frau Entscheidet selbst wann sie bereit ist ein Kind zu bekommen das muss dein Freund Verstehen

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Wenn nicht beide damit einverstanden sind dann solltest du abtreiben.Du bist nicht einverstanden ein Kind zu kriegen,dazu ist es DEIN Körper und du bestimmst was mit den Baby geschieht.Aber Vorsicht ab einer bestimmten Zeit von ein paar Monaten kannst du dein Kind nicht mehr abtreiben lassen weil es sonst Mord wäre, also entscheide dich schnell

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Kommentar von NorwinSchneider
03.11.2016, 11:15

Es geht hier nicht nur um ihren Körper. 

Mache dich mal schlau wie so eine Abtreibung abläuft. 

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Eine Person, die dir solche erpresserischen Forderungen stellt, wird dich sowieso irgendwann verlassen, oder dir endgültig die Entscheidungsfreiheit nehmen wollen. Dann stehst du alleine mit einem Kind da. Erst erwachsen werden, eine Familie gründen, mehr oder weniger fest im Leben stehen und dann kann man Kinder planen.  Vielleicht ist der Typ aber auch ein ganz lieber und bei ihm sind nur seine väterlichen Instinkte aufgekommen, aber ich bin völlig davon überzeugt, dass man mit Menschen, die Forderungen stellen, nichts zu tun haben sollte. Du kennst ihn ja besser. Wenn er immer so auf Chef macht, dann nichts wie weg da und suche dir einen, der dich und deine Entscheidungen respektiert. Außerdem bist du noch 20, hast noch viele Möglichkeiten vor dir.

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Kommentar von carn112004
03.11.2016, 07:34

Das ist mangels Informationen, warum ihr Freund so handelt, eine völlig übertriebene Vermutung:

"Eine Person, die dir solche erpresserischen Forderungen stellt, wird
dich sowieso irgendwann verlassen, oder dir endgültig die
Entscheidungsfreiheit nehmen wollen."

Wenn
das ganze für ihren Freund gerade so ist, dass sie das gemeinsame Kind
töten lassen will, ist das mitnichten ein Indiz, dass er sie später
wegen irgendeiner Kleinigkeit verlässt. Denn das Töten des gemeinsamen
Kindes ist nunmal keine Kleinigkeit und nur schwer mit irgendwelchen
anderen Situation vergleichbar, weshalb aus seinem Verhalten jetzt eben
nicht gerade unbedingt gefolgert werden kann, dass so etwas bei ihm
erwartbar ist.

(Natürlich mit der Einschränkung, dass wir hier gerade kaum was wissen, ob und warum er so handelt.)

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Kommentar von Mewchen
04.11.2016, 00:05

Ganz ehrlich sehe ich hier kein erpresserisches Verhalten. Er nimmt sich eben nur das gleiche Recht auf eine Entscheidung wie sie. Treibt sie ab, geht er. Das ist keine Erpressung, das ist einfach nur eine Feststellung und sein gutes Recht. 

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Diese Reaktion Deines Freundes zeigt wie echt und wie tief seine Liebe zu Dir ist. Denn das Kind ist das Ergebnis Eurer gemeinsamen Liebe.

Rede doch mit ihm darüber, was Dir daran Angst macht, dann kann er einen Weg suchen, diese Angst aus dem Weg zu räumen.

Du kannst dem Kind eine Menge bieten, z.B. verantwortungsbewußte Eltern und all die Facetten des Lebens, die wir Tag für Tag ganz selbstverständlich genießen.

Auch junge Mütter haben ihre Vorteile, jede Mutter muß in diese Aufgabe erst hineinwachsen. Aber wir wachsen mit und an unseren Aufgaben

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Ganz ehrlich. Es ist dein Körper und wenn er der Meinung ist dich danach zu verlassen kannst echt auf ihn scheis***. Immerhin hat er denk ich mal auch mal masturbiert und sein sperma das Klo runter gespült. Und wenn du dich nicht gewachsen dafür fühlst ist es so. Lieber so als das sich im Endeffekt das Jugendamt einmischt! Hör auf das was dir dein Herz sagt bevor sich da ein Herz entwickelt. Ich hasse solche jungs die so kommen aber selbst nicht verhüten können. Es is dein leben und deine Entscheidung und du musst dir erstmal denken ob es mit dem Geld reicht ob ihr ne Ausbildung habt genug platz habt oder ob du genau so leben willst ich bin 21 und würde niemals so meiner Freundin kommen.

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Du willst das Kind nicht, das ist offensichtlich. Triff die Entscheidung für dich allein, nicht weil du deinen Freund halten willst. Ob du dich für oder gegen die Abtreibung entscheidest ist deine Sache.

Wenn dein Freund dich verlässt im Falle einer Abtreibung, so ist dies seine Entscheidung. 

Geh erstmal zur Beratung, und dann entscheide. 

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1. Wenn er die Drohung so ausgesprochen hat, kannst du sicher sein, daß er dich auch in Zukunft so erpressen und dich dann im Stich lassen wird, wenn DU Hilfe brauchst. Du stehst mit deiner Entscheidung nicht nur alleine, sondern musst gegen deinen Partner ankämpfen! 

2. Du hast vielfältige Möglichkeiten: die Schwangerschaft behalten, den Mann auch (diese Beziehung wird früher oder später enden); die Schwangerschaft behalten, den Mann verstossen; diese Schwangerschaft beenden - wie sich dein Freund dann entscheidet, ist schnuppe - er ist eh kein guter Partner. Wenn du so leicht schwanger wirst, kannst du auch später Mutter werden.

Die Frage, die nur du selber für dich beantworten sollst, ist: Will ich Mutter sein für dieses Kind, auch wenn mir niemand in der Welt helfen wird, und auch der Vater nicht da sein wird (es kann ja jederzeit ihm etwas zustossen)?

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Kommentar von carn112004
03.11.2016, 07:38

Das ist mangels Informationen, warum ihr Freund so handelt, eine völlig übertriebene Vermutung:

"Wenn er die Drohung so ausgesprochen hat, kannst du sicher sein, daß er
dich auch in Zukunft so erpressen und dich dann im Stich lassen wird,
wenn DU Hilfe brauchst."

Wenn
das ganze für ihren Freund gerade so ist, dass sie das gemeinsame Kind
töten lassen will, ist das mitnichten ein Indiz, dass er sie später
wegen irgendeiner Kleinigkeit verlässt. Denn das Töten des gemeinsamen
Kindes ist nunmal keine Kleinigkeit und nur schwer mit irgendwelchen
anderen Situation vergleichbar, weshalb aus seinem Verhalten jetzt eben
nicht gerade unbedingt gefolgert werden kann, dass so etwas bei ihm
erwartbar ist.

(Natürlich mit der Einschränkung, dass wir hier gerade kaum was wissen, ob und warum er so handelt.)

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