Schwanger am Anfang der Ausbildung, was nun?

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6 Antworten

Richtig, es geht ihn nichts an. Man plant sowas ja auch nicht immer.

Du bist ab dem Moment, wo du deinem Chef das sagst, nicht mehr kündbar, da musst du dir also keine Gedanken machen. Aber sagen solltest du es, da die ganzen Mutterschutzregelungen nunmal erst greifen können, wenn man von der Schwangerschaft weiß.

Du gehts arbeiten, bis der Mutterschaftsurlaub beginnt (6 Wochen vor dem errechneten Entbindungstermin) und gehts wieder arbeiten, wenn dieser um ist (8 Wochen nach der Geburt+ die Zeit, die das Kind eventuell vor dem ET auf die Welt kommt...kümmer dich also rechtzeitig um eine Tagesmutter die schon so kleine Babys nimmt). Auf diese Weise verpasst du nicht zu viel von der Ausbildungszeit. Unter Umständen kannst du deine Ausbildung dann sogar in einer Teilzeitausbildungstelle umwandeln, da müsstest du mit deinem Ausbilder mal drüber reden.

Dein Chef kann ja dann noch so stinkig sein, ändern tut das nichts.

Als dein Chef würde ich auch sauer, es stimmt eben was er sagt, dann hätte er die Stelle einem schwangeren Mädchen geben können. Hilft alles nichts, sag es ihm, wer Mist baut muss auch dazu stehen. Jetzt sind Lösungen gefragt, jammern hilft nicht.

Du musst deinem Chef früher oder später sagen das du schwanger bist! Kündigen kann er dich deswegen nicht! Im Gegenteil, du hast besonderen Kündigungsschutz! Auch sonst darfst du, wenn du schwanger bist nach 20 Uhr nicht mehr arbeiten, genau wie am Sonntag! Sag es ihm! Sauer sein kann er, aber mehr nicht!

Alles Gute für Dich!

"drohte" mein Chef mir damit richtig sauer zu werden falls ich schwanger werden sollte

Wahrscheinlich nützt es dir in deiner Position nichts, aber warum hat er wohl gedroht richtig sauer zu werden?

Schwangere genießen vor und nach der Geburt einen besonderen Kündigungsschutz und kosten dem Ladenbesitzer einiges an Geld. Die Drohung war natürlich nicht rechtmäßig, nur ist das Problem, dass er dir irgendwas in die Schuhe schieben kann.

Du musst es ihm natürlich nicht sofort erzählen und rechtlichen Beistand kannst du auch in Anspruch nehmen, falls das eine Option für dich ist, aber ein schlechtes Gewissen ihm gegenüber brauchst du nicht zu haben

Natürlich geht es Deinen Ausbilder etwas an, wenn Du schwanger wirst, da Du ihm dann fehlst! Versucht das im Rahmen der geltenden Gesetze für alle fair zu lösen!

Da wirst du wohl nicht daran vorbei kommen. Du wirst es sagen müssen, oder willst du warten bis sie es selber sehen. Kündigen kann er dir deswegen nicht.

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