Schulz kokettiert mit seiner im Gegensatz zu anderen Politikern nicht erfolgten Schulabschlüssen. Glaubt er damit Wahlen gewinnen zu können ?

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2 Antworten

Ich bin mir nicht sicher, ob man das Kokettieren nennen kann. Soweit ich weiß, wurde Martin Schulz von Gabor Steingart schon im Vorfeld im Handelsblatt vorgehalten:

  • "Wir besaßen bisher ... keinen Regierungschef ohne Abitur, nicht weil Bildung schick ist, sondern weil das Amt – erst recht in Zeiten der Hyperkomplexität – nicht Small Talk, sondern Big Talk verlangt"

und Jan Fleischhauer vom SPIEGEL assistierte:

  • "Darf man von einem Kanzlerkandidaten noch erwarten, dass er Abitur hat? Offenbar nicht. Alles, was einen Hierarchieunterschied oder ein Machtgefälle begründet, scheint heute verdächtig. So machen wir uns selber dumm."


Dass man darauf reagiert und aus einem vermeintlichen Makel einen Pluspunkt macht, ist vermutlich vernünftig und legitim.

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Menschen mit niedrigem oder mittleren Schulabschluss werden ihn wohl eher wählen da sie denken er ist näher am Volk, wird ja auch oft betont seine Nähe, in Zeiten eines aufschwingenden Populismus mit einfachen Antworten ist jemand mit ,,normaler" Bildung und einfachen Lösungen beliebter als jemand der komplexe Lösungen bietet die dem Volk schwer nahe zu bringen sind.

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Kommentar von rolfmartin
02.03.2017, 17:29

Ist nicht von der Hand zu weisen.

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