Schulwechsel von Bayern nach Sachsen? Wer kennt folgende Situation?

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2 Antworten

Von der Wirtschaftsschule aufs Gymnasium ist ein sehr ambitionierter Schritt. Vor allem, wenn man das Niveau des Mathematikunterrichts auf der Wirtschaftsschule berücksichtigt.

Wirtschaftsschüler haben regelmäßig schon beim Übertritt auf die Fachoberschule massive Probleme in Mathematik, Englisch und Deutsch.

Ich würde gerne wissen ob dies geht und nicht ob sich das empfiehlt

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@stiftblau

Du hast gefragt, ob es möglich sei und woran es scheitern könnte, wenn man es versuchte. Mit dieser Fragestellung war für mich nicht klar, dass Du nur auf die theoretische Realisierbarkeit dieses Unterfangens abzielst, nicht jedoch auf die praktische.

Also: theoretisch möglich, praktisch aus den von mir genannten Gründen nicht. Es wird ja außerdem einen Grund haben, warum Du in BY auf der Witschaftsschule bist und nicht auf Realschule oder Gymnasium.

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Eine Wirtschaftsschule gibt es in Sachsen nicht. Diese Schulart ist also etwas zwischen Real- und Hauptschule.

Nach der 10. Klasse ist eigentlich immer ein Wechsel auf ein Gymnasium möglich, wenn die Noten stimmen. Meist wird ein Notendurchschnitt von 3,0 oder besser in den Hauptfächern verlangt.

Problematisch dürfte es wegen Mathe werden, weil das auf der Wirtschaftsschule nicht oder nur in geringem Maße unterrichtet wird. Wenn du dort also keine Note hast, wird es schwierig. Da würde ich eher eine bayrische FOS empfehlen - in Kombination mit Vorkurs oder Vorklasse.

Bundeslandwechsel sind in der Kombination eigentlich nicht so problematisch. Sachsen dürfte vom Niveau zwar etwas unter Bayern liegen, aber ist immer noch recht anspruchsvoll. Stell dir das Gymnasium also nicht so einfach vor!

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