Schulverwis,was tun?

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Einen Verweis kann man haben, er hat keine Konsequenzen für das weitere Leben. Er wird nirgendwo gespeichert und ist auch keine offizielle Strafe. Dein Sohn sollte aufpassen, keine weiteren Verweise zu kassieren.

Danke dir. Wen das so ist, bin beruhigt, aber der Klassenlehrer sagte dass die Strafe in sein Jahreseugnis stehen werde.Ich hoffe das nicht mehr pasiert, weil d. nächter Schrit währe Entfernung von der Schule, jetz am Ende der 10-te Klasse.

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Sie haben Folgendes geschrieben: "Als er gesehen hat was die vor haben,hat sich gleich vom Ort entfernt,wollte nicht damit zu tun haben."

Klartext: Er wurde Zeuge einer Straftat und hat nichts zu ihrer Verhinderung oder Aufklärung unternommen, weder durch aktives Eingreifen noch durch Melden bzw. Erstatten einer Anzeige. Durch genau solches Verhalten ist es erst möglich, dass Menschen beraubt, niedergestochen, vergewaltigt werden und die Täter ungeschoren davonkommen - die Zeugen wollen immer nur 'nichts damit zu tun haben'. Sorry, aber eine der Bürgerpflichten ist auch, Straftaten nicht einfach tatenlos zu dulden, sondern eben ZUMINDEST zu melden. Oder was würden Sie selbst davon halten, wenn Ihr Sohn bestohlen worden wäre - und seine Mitschüler einfach wegschauen? Denn genau das ist es: ganz bewusstes Wegschauen. Und Wegschauen ist nicht gleichbedeutend mit 'nichts damit zu tun haben wollen', sondern es heißt im Prinzip, dass sich die Person aktiv darum bemüht, über das ja schon Gesehene oder Miterlebte nicht kritisch nachdenken zu müssen - und nichts unternehmen zu müssen.

Dass die Nichtmeldung etwas mit Mobbing zu tun hat, wage ich zu bezweifeln. Mobber lassen nicht von ihren Opfern ab, nur weil sie nicht verpfiffen worden sind, und ihrem Sohn dürfte das unterschwellig auch klar sein. Die Frage ist dann aber Folgende: Wenn Ihr Sohn seit 2 Jahren gemobbt wird, warum haben Sie als Elternteil dann noch nichts dagegen unternommen, zumal es sich ja obendrein auch noch um eine Konfessionsschule handelt, die ja - rein theoretisch - gewisse Werte vermitteln sollte.

Es handelte sich nur um Mobbing! Ich habe mich mehrmals beschwert,aber es pasierte nicht. Sehr selten hat mir mein Sohn etwas gesagt,hat alles über sich gehen lassen.Seine Sachen werden konstant gestohlen, beschädigt...keiner hat reagiert,davon auch seine Reaktion, fernbleiben. Habe mich immer bei Klassenlehrer beschwert aber umsonst.Mein Sohn wurde konstant als "Krüppel" genannt(auf Grund seine leichte körperliche defizits)...Klassenlehrer sagte immer dass er lernen muß damit um zu gehen! So viel darüber, wie eine "Konfessionschule gewisse werte vermitteln sollte". Habe auch gedacht, es wird einmal besser. Er soll jetzt endlich die Schule verlassen. Mein großer Problem ist jetz d.Verweis.

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@Mirjana

Vielleicht sollten Sie sich dann wirklich nach einer anderen Schule umschauen - und dort ganz explizit, bevor überhaupt gefragt wird, erläutern, warum der Verweis erfolgt ist, war Sie eine neue Schule für Ihren Sohn suchen etc. Versuchen Sie dabei, möglichst neutral zu bleiben. Versuchen Sie auch, die in Frage kommende neue Schule in Ihre Überlegungen mit einzubeziehen, und zwar durch nachvollziehbare Ausführungen: Sie haben den dauerhaften Eindruck, dass Ihr Kind in der Konfessionsschule nicht gut aufgehoben ist und anstelle von Integration und kritischer Auseinandersetzung einfach Partei ergriffen wird - zu Ungunsten Ihres Sohnes. Schildern Sie, dass Sie auf der Suche nach einer Schule sind, in der Werte nicht nur theoretisch gelehrt werden, sondern auch aktiv umgesetzt werden, d. h. eine Schule, die - wenn die Schüler Mist bauen - das nicht ungeahndet durchgehen lässt, die zugleich aber auch dafür sorgt, dass Hänseleien, Mobbing etc. nicht geduldet werden. Und dass Sie hoffen, dass diese Schule ihren Lehrauftrag, der sich unter Anderem auch auf menschliche Werte stützt, für Ihren Sohn umsetzen kann. Machen Sie sich die neue Schule zum Verbündeten. Und überlegen Sie sich, ob Sie Ihrem Sohn im Bereich des Selbstbewusstseins helfen können. Fakt ist, dass es immer Leute gibt und geben wird, die aus lauter Dummheit auf Äußerlichkeiten oder Besonderheiten rumhacken. Fakt ist aber auch, dass man solchen Leuten den Wind aus den Segeln nehmen kann, was aber Mut und Selbstbewusstsein erfordert. Vielleicht würde ein Selbstbehauptungskurs helfen. Prinzipiell geht es dort darum, kritische Situationen verbal oder rein durch Körperhaltung so zu entschärfen, im Notfall dann auch durch Gegenwehr bzw. proaktive Maßnahmen. Darum soll es aber gar nicht gehen - sondern darum, dass Ihr Sohn - unabhängig von körperlichen Besonderheiten - lernt und erlebt, dass er solche dummen Menschen ganz schnell verbal mundtot machen kann.

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@IRENEBOA

Sorry, etwas ist schief gelaufen: habe Antwort damals noch geschrieben, aber bestimmt nicht richtig abgeschikt! Erst jetzt merke ih das. Wolte mich an Sie groß bedanken !!!

PS: Mein Sohn besucht zur Zeit schon 12-te klase Fachoberschule, ist sehr zufrieden, was auch heißt das etwas in seine ehemalige Schule nich in ordnung war.

Gruß

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Lass ihn erst einmal in Ruhe seine Prüfung machen und warte ab, ob er an der Fachoberschule angenommen wird.

Danke für die schnelle antwort. Du hast Recht, aber was tun wen er deshalb an den Oberschule nicht angenommen werde? Habe keine Erfahrungen,aber wollte etwas unternehmen bevor die Sache in der Zeugnis steht. Bin verzweifelt,auch wegen die Ungerechtigkeit.

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@Mirjana

Ein Verweis kommt nicht ins Zeugnis, nur in die Schulakte.

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