Schulversagen Cannabiskonsumenten

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6 Antworten

Der Konsum von Cannabis in der Schule kann schulische Leitungen beeinträchtigen, weil unter dem akuten Einfluss von THC das Kurzzeitgedächtnis weniger effektiv arbeitet. Deshalb ist es unklug, vor dem Unterricht und in der Pause Cannabis zu konsumieren. Lernen und "bekifft" sein vertragen sich nicht!

http://www.cannabislegal.de/cannabisinfo/schule.htm

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Aus Wikipedia (Cannabis als Rauschmittel):

Auch im Jugendalter scheint Cannabis beziehungsweise das Δ9-THC eine neuroprotektive Funktion zu haben. Vergleicht man jugendliche Alkoholkonsumenten mit Konsumenten von Alkohol und Cannabis und Abstinenzlern, so zeigt sich nur bei der Gruppe der reinen Alkoholkonsumenten, dass ein Hirnvolumenabbau stattfindet.[39] Ungeachtet dieser möglicherweise positiven neuroprotektiven Aspekten gibt es auch Hinweise, dass mögliche negative Auswirkungen auf das Gehirn umso stärker zu befürchten sind, je früher jemand im Jugendalter in einen regelmäßigen Konsum einsteigt und je intensiver in dieser Phase des Heranwachsens konsumiert wird.[40] Im Folgenden sind einige Studienergebnisse wiedergegeben. Wilson et al.[41] fanden heraus, dass Probanden, die vor dem Alter von 17 Jahren anfingen, Cannabis zu konsumieren, verglichen mit jenen, die später anfingen, ein verringertes Hirnvolumen sowie ein erhöhtes Verhältnis von weißer zu grauer Hirnmasse hatten. Männliche Versuchspersonen, die vor dem Alter von 17 Jahren anfingen, hatten einen höheren CBF-Wert („cerebral blood flow“, dt. Gehirndurchblutung) als andere Versuchspersonen. Sowohl Männer als auch Frauen, die früher begannen, hatten eine kleinere Körpergröße und ein geringeres Gewicht, wobei diese Effekte bei Männern stärker nachzuweisen waren. Solche Effekte scheinen demnach stark von der Frühzeitigkeit und vor allem der Intensität des Cannabiskonsums im Jugendalter abhängig zu sein. Studien dieser Art zeigen auf, dass ein früher Beginn mit den genannten Effekten statistisch im Zusammenhang steht (Korrelation), lassen aber die Frage offen, ob dies durch den frühen Cannabisbeginn verursacht wurde oder durch andere Faktoren wie z. B. den bei dieser Gruppe ebenfalls frühzeitigen Alkohol- oder Nikotinkonsumbeginn. In einer Studie von Padula et al.[42] mit psychologischen Leistungstests zu räumlichen Gedächtnisaufgaben zeigten sich keine Leistungsunterschiede zwischen 16- bis 18-jährigen, starken Cannabiskonsumenten und einer Kontrollgruppe. Die Konsumenten zeigten aber eine intensivere, andersartige Hirndurchblutung (CBF), deren Bedeutung noch nicht geklärt ist. Die diskutierten möglichen Schädigungen haben in der Praxis bei denjenigen Jugendlichen, die nur Cannabis konsumieren und ansonsten Nichtraucher sind, keine negativen Auswirkungen. Diese Gruppe schnitt bei einer Studie mit 5263 Schülern im Vergleich mit zigarettenrauchenden Cannabiskonsumenten und cannabisabstinenten Schülern, in Bezug auf Schulleistungen (und Sozialkompetenz sowie sportlicher Aktivität) am besten ab.[43] Als gesichert kann in Bezug zum jugendlichen Gehirn die andersartige Durchblutung bei gleich guter Aufgabenbewältigung gelten, da dieses Resultat nicht bei Nikotin oder Alkoholmissbrauch beobachtet werden kann und keine widersprechenden Studienresultate vorliegen.[42] Eine irreversible Schädigung des Gehirns ist grundsätzlich unwahrscheinlich (little evident).[35] Da jedoch ein altersabhängig erhöhtes Risiko eines negativen Einflusses auf das jugendliche Gehirn nicht ausgeschlossen werden kann, ist Jugendlichen von übermäßigem Konsum abzuraten.

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Einfach mal nach "Risiken" "Cannabiskonsum" googlen. So was z.B.

Akute Risiken

Die unmittelbaren Risiken des Konsums von Cannabis sind in erster Linie psychischer Natur. Problematisch ist die partielle Unvorhersehbarkeit der Wirkung. Besonders Konsumenten, die mit der Wirkung von Cannabis noch nicht vertraut sind, sind davon betroffen.

Die unmittelbaren Risiken des Konsums sind in erster Linie psychischer Natur. Sie bilden gewissermaßen das Spiegelbild der als angenehm erlebten Effekte. Davon betroffen sind vor allem Konsumenten, die mit der Wirkung von Cannabis noch nicht vertraut sind. Aber auch bei erfahrenen Konsumenten und hoher Dosierung können sich unangenehme Wirkungen einstellen. Das Problem ist die partielle Unvorhersehbarkeit:

* Fühlen - Statt Euphorie entstehen Angst und Panikgefühle. Psychotische Symptome wie Verwirrtheit und Verfolgungsideen ("Paranoia") sind möglich ("Horrortrip").
* Denken - Aus Gedankensprüngen wird ein uferloses Durcheinander im Kopf. Konsumenten können keinen klaren Gedanken fassen ("Peilung verlieren") oder steigern sich in fixe Ideen.
* Gedächtnis - Durch das gestörte Kurzzeitgedächtnis kommt es zu Erinnerungslücken und "Filmrissen".
* Wahrnehmung - Konsumenten neigen zu Überempfindlichkeit bis hin zu Halluzinationen.
* Kommunikation - Statt gemeinsamen Erlebens fühlen sich Konsumenten in "ihrem eigenen Film gefangen", nehmen ihre Umwelt nur eingeschränkt wahr. Sie erleben sich als ausgegrenzt, können sich nicht mehr mitteilen.
* Körpererleben - Herzrasen, Übelkeit und Schwindel können sich einstellen. Ein Kreislaufkollaps ist möglich.

Und dann überleg dir mal, wie sich das auf deine Lernfähigkeit auswirken könnte.

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Bei Cannabiskonsum tritt Gleichgültigkeit, Zufriedenheit ein, d.h. es gibt keinen Grund, sich mit Schularbeiten zu quälen oder sogar zur Schule zu gehen - außer vielleicht dort sich mit neuem Stoff zu versorgen.

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Nach meinem Empfinden ist die Fragestellung schon tendenziös gestellt.

Mein Tipp: In der Einleitung musst du die Begriffe Cannabis und Schulversagen erklären und unbedingt weiterführende Thesen formulieren, die das Thema wieder neutral erörtern lassen, so dass du am Ende zu einem Schluss kommen kannst, der nicht schon von Anfang an feststeht.

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Weil Canabis dumm macht. Und das ist nicht scherzhaft gemeint, es tötet sehr viele Gehirnzellen, macht gleichgültig und wirklich richtig dumm auf Dauer. Der IQ bei Langzeitkonsumenten sank in verschiedenen Studien deutlich kontinuierlich ab. Mal davon abgesehen, dass Cannabis die Entstehung von Angsterkrankungen stark fördert.

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Kommentar von sachichnich
06.10.2011, 17:39

DH!

Wobei beim Schulversagen m.E. wirklich die Gleichgültigkeit hervorzuheben ist.

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Kommentar von downlink
09.10.2011, 11:16

Der pure Plödsinn.

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