Schulterschmerzen, was kann ich dagegen tun?

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4 Antworten

Hallo,
ich, w, wurde an der linken Schulter mit ca. 43 Jahren operiert (Abfräsen des Schulterdaches) und hatte nach ca. einem Jahr Übungen zu Hause und auch zwei Mal in der Woche mit dem Physiotherapeuten fast meine komplette Beweglichkeit zurück
Zwei Jahre später fing es in der rechten Schulter an, ebenfalls Impingement-Syndrom. Ich habe alle (verschiedene Orthopäden und Physiotherapeuten) mit Fragen genervt und versucht für mich die richtigen Übungen zu finden, damit ich mich nicht wieder unters Messer legen musste. Als ich zwischendurch auch noch erfahren hatte, dass der Engstand an der Schulter auch nach einer Operation wieder kommen kann, war ich ziemlich frustriert.
Nach etlichen Versuchen mit unterschiedlichen Übungen, Spritzen, Physiotherapeuten über 1,5 Jahre lang, gab es für mich leider nur einen Ausweg: Ich gehe regelmäßig in die Muckibude mit vernünftiger Betreuung. Ich würde viel lieber Aerobic, Step-Aerobic etc. in meiner Freizeit betreiben. Diese Sportarten helfen mir jedoch nicht! Hilfe habe ich nur durch die Kräftigung der entsprechenden Muskeln (die nicht genügend gekräftigt sind, sodass ein Engstand bzw. Ungleichgewicht entsteht) bekommen.
Diese Muskelkräftigung mache ich jetzt erfolgreich seit zwei Jahren. Meine Beweglichkeit ohne Schmerzen hatte ich nach ca. zwei Monaten zurück. Ich war noch nie ein Gerätetraining-Fan, ohne geht es bei mir jedoch nicht mehr.
Ein Freund von uns benutzt bei Schulterproblemen immer das Schulterhorn, das hilft ihm auf jeden Fall sehr. Jeder muss für sich die richtige Lösung suchen und finden.
Viel Erfolg dabei! Ich hoffe, ich konnte Euch ein bisschen dabei helfen.
PS1.: Vermeidet bei den vorhandenen Schmerzen auf jeden Fall, eine Schonhaltung einzunehmen. Im Zweifel lieber eine Spritze gegen die Schmerzen geben lassen, um das Schultergelenk beweglich zu halten. Je weniger Ihr die Schulter bewegt, um sie zu schonen, umso schneller steift sie ein. Dann hilft wirklich oft nur noch eine OP.
PS2.: Wenn die Sehne allerdings schon sehr in Mitleidenschaft gezogen wurde, wird eine OP immer wahrscheinlicher. Dann ist Beweglichkeit gefährlich, weil die Sehne immer wieder bei einem Engstand gequetscht wird. Ein Arztbesuch ist natürlich zur Einschätzung der eigenen Lage unerlässlich.

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Aufhören den Arm so zu Drehen oder durch Drehen versuchen ihn wieder dazu bringen nicht mehr weh zu tun. Wenn das nicht funktioniert/ Du das nicht machen willst zum Arzt gehen..

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Den Arm nicht mehr komisch drehen oder zum Arzt gehen.

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Natürlich zum Arzt gehen - was sonst!

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