Schulkinder: Bericht vom Kindergarten für die Grundschule?

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4 Antworten

das ist in den Bundesländern formal unterschiedlich, aber die Tendenzen sind überall folgende:

  1. Kinder sollen in der Grundschule heute INDIVIDUELL gefördert und beurteilt werden und nicht als "Jahrgang" behandelt werden

  2. Das erfordert eine INDIVIDUELLE Lernbegleitung und entsprechende schriftliche Dokumentation pro Kind (!)

  3. Da die Lernentwicklungs-Dokumentation bereits sofort in der GS beginnen soll, sind die Lehrkräfte auf die Vorinformationen des Kindergartens angewiesen, d.h. heute arbeiten Kitas und GS im Interesse der optimalen Entwicklung der Kinder sehr viel enger zusammen als früher

  4. Praktische liefern dafür die Kitas die Vorinformationen pro Kind an die GS, sind aber dabei in Form und Inhalt unabhängig! (Die Schule darf z. B. vom Kiga nicht fordern, ein bestimmtes Formular auszufüllen)

  5. Es kommt zu unterschiedlichen Mitteilungen ,z. B. über die Stärken und Schwächen eines Kindes, oder über die Förderbedürfnisse, die die GS nach Meinung der Kitas berücksichtigen sollte.

  6. Insgesamt müssen mündliche Gespräche die schriftlichen Berichte begleiten, wenn es sinnvoll bleiben soll.

Also bei uns in Österreich bekommt die Schule vom Kindergarten absolut keinen Bericht, nicht mal eine Auskunft über das eine oder andere Kind! Das ist in Ö gar nicht erlaubt!

An sich ist das gut so, aber manchmal wäre ein Austausch zwischen Kindergarten und Grundschule schon gut, gerade was die Förderung betrifft. Denn so muss der Lehrer im Herbst bei Null anfangen, hätte er ein paar Vorinformationen, dann könnte man bereits mit einer gezielten Förderung beginnen.

Diese Bögen sind nicht relevant für die Schuleinschreibung. Das entscheiden die Eltern.

wenn der Kindergarten Beurteilungsbögen ausgefüllt hat, bekommen die Eltern diese ausgehändigt. Die Eltern müssen diese Bögen aber nicht in der Schule abgeben.

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