Schule Im Kaiserreich: Wieso mussten Dorfschullehrer oft bei sich zuhause unterrichten?

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4 Antworten

Noch schlimmer: Oft hatten diese Lehrer nicht einmal eine eigene Wohnung, sondern waren bei Großbauern  einquartiert. Der Unterricht musste dann in der Diele, einer Scheune, meistens aber in einem Raum der Kirche stattfinden. Manchmal waren die Lehrer gleichzeitig die Küster der Kirche.

Aber es hat sich schnell herausgestellt, dass das keine praktikablen Zustande waren, zumal wenn die Großbauern die Lehrer als ihre Knechte ansahen.

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Du scheinst da etwas zu verwechseln: der Dorfschullehrer hat natürlich nicht in seiner Wohnung den Unterricht abgehalten. Es gab sehr wohl in fast jedem Dorf eine Schule. Ins Schulgebäude integriert war die Dienstwohnung des Lehrers - er hatte die gleiche Adresse wie die Schule selbst. Somit hat es quasi "zuhause" unterrichtet.

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favoritecake 10.02.2016, 15:30

Achso Dankeschön :D

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Die Lehrer haben nicht zu Hause unterrichtet - sie haben in der Schule gewohnt. Das ist ein Unterschied. In größeren Dörfern gab es Dorfschulen, die als Schulen gebaut wurden. Und darin war oft der Wohnraum für den Lehrer integriert. Heute gibt es noch viele Schulen mit Hausmeisterwohnung. Da wohnt der Schulhausmeister in oder bei der Schule. 

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die paar schüler - so um 11 bis 16 - kamen nacheinander für stunden in dessen dienstwohnung . waren ja nur 7-8 klassenstufen .

selbst in den 60ern wurden in den dörfern oft 1-4 gemeinsam unterrichtet und im anderen raum 5 - 8 .  das klappte , weil es noch disziplin gab.

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