Schuldschein-Fall

3 Antworten

Nein man kann ihn nicht zwingen billiger zu verkaufen. Der Trick ist aber bekannt so wie du es beschrieben hast und dagegen kannst du nichts machen, ich würde billiger verkaufen sonst bekommst du gar kein Geld. Denn dieses Spiel machen sie bis zum Tode.

Du glaubst ja nicht wirklich hier Informationen zu bekommen wie man am besten Gesellschaften betrügt ( ausserdem sind die nicht auf den Kopf gefallen) ? Weil so wie es geschildert wird ist das ein reiner Betrug und wird mit Sicherheit nicht gut enden.

Studiere ich Rechtswissenschaften um Leute zu töten, verletzen, betrügen und über den Tisch zu ziehen? Es handelt sich hier um eine wertungsfreie Auseinandersetzung mit einem Sachverhalt, nicht um kriminelle Anleitungen.

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Sind sie dazu genötigt, die Schuldscheine für den kleineren Betrag zu verkaufen?

Nein, natürlich nicht. Der Gläubiger (G) kann seine Forderung nach § 398 BGB an einen Dritten (C) abtreten. Daduch wird C die neue Gläu­bi­ge­rin und der Anspruch von G gegen B erlischt. Wenn nicht zu erwarten ist, dass der Schuldner innerhalb der Verjährungsfrist wieder zahlungsfähig wird, ist G mit der Abtretung wahrscheinlich besser dran, da er wenigstens einen Teil des Geldes erhält.

Also sieht der Gesetzgeber keinen Rechtsbehelf vor, der den Gläubiger vor der Auslagerung des Vermögens des Schuldners schützt? Die Forderung zu zedieren ist schön und gut, aber bringt hinsichtlich der Einbussen auch nicht viel, da auch ein Zessionar kein Interesse daran haben wird...

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Also sieht der Gesetzgeber keinen Rechtsbehelf vor, der den Gläubiger vor der Auslagerung des Vermögens des Schuldners schützt? Die Forderung zu zedieren ist schön und gut, aber bringt hinsichtlich der Einbussen auch nicht viel, da auch ein Zessionar kein Interesse daran haben wird...

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@derbalz1

Ich verstehe die Frage nicht. Der Gläubiger ist nicht zur Abtretung des Anspruchs verpflichtet, also wovor soll er geschützt werden? Wenn beim Schuldner nichts zu holen ist, ist die Urkunde faktisch wertlos. Das ist zwar ärgerlich für den Gläubiger, aber so ist es nun einmal.

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