Schuldrecht-Know-How?

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2 Antworten

Die Selbstvornahme der Mängelbeseitigung ist nur im Werkvertrag möglich. Dort kann der Besteller nach § 637 BGB den Mangel selbst beseitigen und Ersatz der erforderlichen Aufwendungen verlangen.

Gemäß § 437 BGB (Rechte des Käufers bei Mängeln) ist ein solches Recht bei Kaufverträgen nicht vorgesehen.


Grundsätzlich sind in solch kurzen Sachverhalten keine "sinnlosen" Informationen enthalten. In diesem Fall geht es möglicherweise darum die Ansprüche herauszuarbeiten. Sprich:

Könnte T von Verkäufer Zahlung der Nachbesserung i. H. v. 70€ nach §437 BGB verlangen?



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Zunächst schaust du in den § 437 BGB (Rechte des Käufers bei Mängeln)

-> Nacherfüllung: § 439 BGB (sinnlos, weils jetzt sowieso "mangelfrei" ist)

-> Rücktritt: (Normen schaust selber nach, stehen eh in dem 437, scheitert normal an der Fristsetzung, der Verkäufer KONNTE ja gar nicht nachbessern, der Mangel wurde ja ziemlich schnell behoben, aber: 323 II anprüfen, ob die Fristsetzung entbehrlich ist) Oder: Kaufpreisminderung (aber: Fristsetzung? Wieder: Entbehrlich? Das geht nach den Rücktrittsregeln)

-> Schadenersatz: auch Fristsetzung, wieder die Entbehrlichkeit anprüfen

Sag mir dann, was rauskommt :)

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