Schuldner zuviel überwiesen, offene Forderung abziehen?

4 Antworten

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Die Sache mit dem Anruf ist ein formaler Akt. Das ist vielen aber nicht klar.

Die Aufrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten ist zustimmungspflichtig. Besser gesagt hat in diesem Fall der Kunde die Möglichkeit der Einrede. Er kann also widersprechen.

Darum auch im Buchungstext Hinweis auf Telefonat und oder eine Aktennotiz. So ein Widerspruch ist aber nicht üblich oder wäre dann der Fall, wenn bei Euch ein Fehler unterlaufen wäre. Vielleicht wurde vergessen eine Stornobuchung zu veranlassen oder so. Aber das wäre dann ja eine Sache die man klären kann.

Kontobewegungen (Bank) und Rechnungslegung/Stornierung hab ich schon geprüft.

Der Schuldner ist ab und an mal etwas spät dran, daher vermute ich einfach, dass die offene Forderung mittler Weile bei ihm recht weit unten im "muss ich noch machen"-Stapel schlummert.

Danke für die augenscheinlich sachkundige Auskunft.

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@Ortogonn

Das ist auch mehr so mein Ding, ich suche auch bei solchen Telefonaten den Fehler erst im eigenen Haus. Das klingt einfach ganz anders.

Nix zu danken, darum sind wir doch hier angemeldet, oder? (Aber trotzdem freue ich mich wenn jemand Danke sagt!) ;-)

Schönes Restwochenende!

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Das ist durchaus möglich. Das nennt sich Aufrechnung. Der Schuldner kann auch nicht wirklich verlangen, dass das Geld vollständig zurückgezahlt wird, wenn er weitere Schulden hat UND diese nicht bestreitet. Sollte der Schuldner die weiteren Schulden abstreiten und auch einen Grund dafür nennen, wird es etwas schwieriger.

Wie wäre mit Kundenfreundlichkeit? Weise ihn auf seine doppelte Überweisung und den noch offenen Betrag hin und stelle ihm genau diese Frage.

Hab ich wohl nicht präzise genug formuliert.
Natürlich würde ich ihn kontaktieren und dies fragen. Es geht mir allein um die rechtliche Seite.
Danke dennoch für den Hinweis :)

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@Ortogonn

Hmm, wüßte nicht, was dagegen sprechen sollte, wenn er dem zustimmt, hat für ihn doch nur Vorteile, keine Mahnkosten usw.

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meine Freundin hatte einen DSL- und Festnetz-Vertrag bei Vodafone. Diesen konnte Sie zwecks Umzugs frühzeitig kündigen, da am neuen Wohnotz Vodafone nicht verfügbar war (soweit sehr entgegenkommend von Vodafone).

Nun hat Sie die Rechnungen immer über Einzugsermächtigung bezahlt und das Konto, von dem das Geld abgebucht wurde, extra noch eine Weile behalten. Scheinbar (oder offensichtlich, jedenfalls laut Forderung) war das Konto in dem Moment aber nicht ausreichend gedeckt, sodass entsprechend weitere Kosten angefallen sind.

Diese wurden scheinbar auch angemahnt, aber da meine Freundin keinen Nachsendeauftrag eingerichtet hatte (ja, ich weiß, ab jetzt weiß Sie es besser), haben Sie diese Mahnungen natürlich nie erreicht.

Jetzt, ca. 3 Monate später, erreicht Sie das angehängte Schreiben von infoscore Inkasso mit der Aufforderung, das Geld mit entsprechend hohen Inkasso-Gebühren zu überweisen.

Die Hauptforderung ist ja auch vollkommen gerechtfertigt und Sie ist mehr als gewillt, diesen geschuldeten Betrag zu begleichen. Mit den Inkasso-Gebühren verhält es sich natürlich anders.

Jetzt ist die Frage: Wie soll Sie sich am schlauesten verhalten? Ich bin leider kein Anwalt und kann das natürlich auch nur sehr laienhaft beantworten, daher leite ich die Frage, verbunden mit weiteren dazugehörigen, hiermit an Euch weiter.

  1. Kann man die Hauptforderung einfach an Vodafone überweisen und dann das Inkasso-Unternehmen mehr oder weniger aussitzen? Dieses Vorgehen wurde hier

    https://www.gutefrage.net/frage/ist-man-verpflichtet-mit-inkassounternehmen-zu-kommunizieren

    angeraten. Aber geht das überhaupt? Laut Vodafone-Forum ist in solchen Fällen rechtlich betrachtet wirklich das Inkasso-Unternehmen der Gläubiger. Aber wie ist das wirklich? Geht der Foderungs-Titel quasi von Vodafone auf das Inkasso über? Oder liegt die Forderung immernoch bei Vodafone, sodass Sie den offenen Betrag wirklich auf deren Konto überweisen könnte, wie in der Antwort vorgeschlagen?

  2. Kann ich die Forderung, ebenfalls wie in o.g. Frage bzw. der Antwort dazu angegeben, gegenüber dem Inkassobüro mangels Vorlage der Gläübigervollmacht schriftlich zurückweisen? Hat das rechtlich betrachtet Hand und Fuß?

  3. Da es sich um genau die gleiche Inkasso-Firma handelt. Hat es Sinn ein Schreiben wie in der Experten-Antwort zu folgender Frage aufzusetzen?

    https://www.gutefrage.net/frage/infoscore-forderungsmanagement-abzocke

  4. Zusammenfassend: Wie soll Sie sich am dümmsten verhalten (in Zukunft Nachsendeauftrag einrichten und Kontodeckung beachten ist schon klar :P)?

Tausend Dank und viele Grüße

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