Schuldner im EU-Ausland - nicht gemeldet?

2 Antworten

Ein Mahnbescheid wird vom Gericht erlassen und kann auch nur vom Gericht zugestellt werden. Meines Wissens (ich kann mich irren!) wird der Mahnbescheid auf diplomatischem Wege, also über die deutsche Botschaft bzw. ein deutsches Generalkonsulat zugestellt.

Die richtige Meldeadresse in Deutschland kannst du beim Einwohnermeldeamt herausfinden. Ich glaube jedoch, dass nur ein Rechtsanwalt Auskunft erhält. Wenn du die Meldeanschrift hast, wird der Mahnbescheid vom Gericht an diese Anschrift geschickt, gleichgültig, ob der Schuldner dort wohnhaft ist oder nicht. Es ist sein Problem, seine Post anzuschauen oder nicht. Tut er es nicht und die Widerspruchsfrist läuft ab, hat der Schuldner Pech gehabt.

Stelle die Frage bitte noch einmal bei

www.finanzfrage.net

Das ist ein Ableger dieses Portals. Dort sind einige Experten.

Experten hats auch hier.

Vorweg: Die amtliche Zustellung innerhalb der EU ist deutlich einfacher als außerhalb der EU. Es kommt am Ende auf das Land an und welche Vereinbarungen es da gibt.

Beim Meldeamt kann grundsätzlich jeder nachfragen. Man muss genug Daten vom Schuldner haben (beispielsweise Geburtsdatum) und man muss die Anfrage begründen, also dass er beispielsweise Schulden hat.

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Ja sicher.
Er ist doch dort gemeldet.

Richtig. Und sollte er gegen den Mahnbescheid vorgehen wollen, muss er beweisen, dass er dort nicht gewohnt hat. Das dürfte gewaltig schief gehen, wenn er amtlich dort gemeldet ist und sein Schild am Briefkasten ist.

Es interessiert niemanden, wo man sich aufhält. Wenn man nicht "zuhause" ist, dann hat man Pech gehabt.

Man müsste ihm noch nicht mal Bescheid geben, dass der Mahnbescheid unterwegs ist.

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@mepeisen

Was ist zu machen wenn der Name nicht mehr am Briefkasten der gemeldeten Adresse steht?

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Mahnbescheid an falsche Adresse

Hallo, wenn ein Mahnbescheid verschickt wurde und nichts zurückkam im Sinne von "Bescheid konnte nicht zugestellt werden" oder so, kann man dann davon ausgehen, dass alles richtig gelaufen ist und der Schuldner unter der Adresse wohnt? Ich habe nämlich einen verschickt und stehe nun vorm Vollstreckungsbescheid. Nun wollte ich jedoch erst einmal die Daten abgleichen bevor ich auf Kosten sitzen bleibe. Beim Einwohnermeldeamt habe ich die Adresse gecheckt (kostet 8 Euro). Nun ist der Schuldner jedoch nicht unter der Adresse gemeldet. Kann natürlich sein, dass er dort trotzdem wohnt und sich einfach nicht umgemeldet hat. (Umzug innerhalb einer Stadt?)

Danke euch!

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Mit welchen guten Sätzen kann man ein Schuldner dazu bewegen, dass er seine Forderung zahlt?

Ich bin der Gläubiger einer berechtigten fast vierstelligen Forderung gegenüber einem Schuldner. Dieser Schuldner hat evtl. schon Pfändungsbeschlüsse oder verdient nur soviel, dass vom Gehalt her nichts gepfändet werden kann. Mit welchen gut argumentierten Sätzen kann man den Schuldner motivieren zu handeln, ihn zwingender- und dringendermaßen (auch psychologisch) dazu bewegen, dass er möglichst schnell zahlt ohne das man Jahre in einem Verfahren mit dem Vollstreckungstitel hinter seinem Geld hinterlaufen muss. Denn bei "normalen" fristgestzten Mahnungen reagierte er bislang nicht. Habt Ihr ein paar richtig gute Sätze bzw. Tipps? Gute Sätze, packende Wörter für das Schreiben... sind von Vorteil... habt Ihr sowas für mich...

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Mahnbescheid Versand und darauf den Vollstreckungsbescheid trotzdem einspruch?

Moin,

ich habe aufgrund schulden einer Person, einen Mahnbeschreid geschrieben. Dieser kam am 18.02.15 bei dem Schuldner an. Sommit lief die 2 Wochen frist am 05.03.15 ja ab. bzw ab dem 05.03. Konnte ich ja einen Vollstreckungsbescheid senden. den brachte ich ausgefüllt am 04.03.15 zur Post mit einem Zeugen. Dammit er püntklich am 05.03.15 dort ankommt.

Heute erhielt ich Post von dem Amtsgericht. das der Schuldner, am 09.03.15 Wiederspruch gegen den Mahnbescheid erhoben hat.

Dabei ist seine Frist doch schon abgelaufen & dammit kann er doch maximal ein Einspruch gegen den Vollstreckungsbescheid handelt ?

Nun frage ch mich, hat das Amt einen fehler gemacht. oder ist das trotzdem richtig ? Weil, im Internet habe ich dazu folgendes gefunden: " Der vom Amtsgericht erlassene Vollstreckungsbescheid steht einem für vorläufig vollstreckbar erklärten Versäumnisurteil gleich. Aus ihm kann somit sofort die Zwangsvollstreckung betrieben werden, selbst wenn der Schuldner noch Einspruch gegen den Vollstreckungsbescheid einlegt.

Der Vollstreckungsbescheid wird wahlweise vom Gericht automatisch („von Amts wegen“) dem Antragsgegner zugestellt oder durch einen vom Gläubiger beauftragten Gerichtsvollzieher. Letzteres kann Zeit sparen, da der Gerichtsvollzieher zeitgleich schon die Zwangsvollstreckung betreiben kann. Die Zustellung erfolgt, sofern nichts anderes angegeben wird, an die Adresse, die im Mahnbescheid angegeben wurde. "

Anbei erhaltet ihr ein Foto des Briefes den ich bekommen habe. natürlich ohne die ganzen Namen.

Grüße & Danke !

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Wer übernimmt Gebühren für Mahnbescheid, wenn Schuldner inzwischen zahlt?

Meine Freundin muss das erste Mal einen Mahnbescheid ausstellen. Da fallen ja Gebühren an, für Gericht etc. Was ist, wenn der Schuldner zahlt, während der Mahnbescheid bearbeitet und dann zugestellt wird - wer zahlt dann diese Gebühren? Trotzdem der Schuldner oder bliebe meine Freundin dann darauf sitzen?

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Kann man eine Erzwingung einer Vermögensauskunft aus dem Weg gehen?

Kann man eine Erzwingung einer Vermögensauskunft aus dem Weg gehen? Ein Termin beim Gerichtsvollzieher konnte wegen falscher Adresse nicht eingehalten werden. Nun ist Haftbefehl erlassen worden zur Erzwingung der Vermögensauskunft- auch wieder die falsche Adresse. Zuvor erfolgte eine Aufrechnung mit dem Gläubiger, diese wurde jedoch ignoriert. Wenn man jetzt in Haft kommen sollte, weil man nach wie vor keine Erklärung abgeben möchte, wie wird der Haftrichter reagieren, wenn klar wird, dass das Verschulden nicht beim Schuldner liegt, sondern wegen falscher Adresse beim Gläubiger??? Wird man dann aus der Haft wieder entlassen? Oder wird dort geklärt, wer wem was tatsächlich schuldet? und welche Folgen kann so eine Haft für den vermeintlich unschuldigen Schuldener haben???

Zur weiteren Info: Der Schuldner hatte aus persönlichen Gründen (Angst vor Rache) über seinen Anwalt eine andre Adresse angegeben, über die er seine Briefe von Gläubiger empfangen kann. Der Schuldner hat einen entwerteten Titel vom Gläubiger nicht ausgehändigt bekommen trotz mehrfacher Aufforderung. Daher kann der Schuldner seine hinterlegte Sicherheitskaution bei einem Gericht nicht zurück bekommen. Der Schuldner rechnete nun auf. Der Gläubiger wurde darüber schriftlich in Kenntnis gesetzt. Nun meldete sich ein Gerichtsvollzieher. Der Briefumschlag enthält keinen Hinweis auf eine gerichtliche Angelegenheit, deshalb wurde dieser Brief nicht unverzüglich, sondern erst bei nächster Gelegenheit an den Schuldner weiter geleitet. Leider viel zu spät. Die Ladung beim Gerichtsvollzieher konnte so nicht wahrgenommen werden. Der Schuldner hat sofort nach Kenntnisnahme den zuständigen Gerichtsvollzieher kontaktiert. Dieser hatte die Akte jedoch schon irgendwo zurück geschickt. Dem Schuldner blieb nun nur noch das Abwarten, welche Maßnahme der Gläubiger weiter betreibt. Nun ist es so gekommen, dass ein neuer Gerichtsvollzieher mit Haftbefehl sich per Brief gemeldet hat. Dieser Brief konnte jedoch sofort als gerichtliche Sache gedeutet werden,  da dieser ein Stempel vom Gerichtsvollzieher enthalten hatte. So gelang nun der Brief unverzüglich zum Schuldner.

Wie kommt der Schuldner nun aus dieser Sache noch raus. Fest steht, dass er keine Vermögensauskunft abgeben möchte, weil er sich nicht als Schuldner fühlt und definitiv auch keiner ist. Der Gläubiger muss erst den Titel raus rücken, dann kann der Schuldner seine Sicherheitskaution auslösen und der Gläubiger bekommt sein Geld. 

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Wenn der Gläubiger den widersprochenen Mahnbescheid zahlt und kein ziviles Verfahren führt, ist es dann ein Endurteil?

... in der Folge, dass der Schuldner die Forderung nicht begleichen muß?

Allerdings meint da ein Kleingartenverein, dass die Forderungen gegen sein Mitglied von dem Betrag abgezogen werden kann, dem das Mitglied zum Ende der Mitgliedschaft zurückbekommt. (Zahlung wegen Aufage des Kleingartens, Laube, ..etc.)

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