Schuldfrage bei Auffuhrunfall?

8 Antworten

Du hast die Spur gewechselt, musst also in besonderer Weise aufpassen. Dabei bist du so gefahren, dass du zu nahe am Vordermann warst. Das solltest du auch nicht. Der Vordermann hat dann gebremst. Er tat dies zum Abbiegen, damit war es mit Sicherheit kein grundloses abruptes Abbremsen. Daher sehe ich bei ihm keine Schuld. Dass er erst spät geblinkt hat, darf nichts ausmachen, denn du musst jederzeit bereit sein anzuhalten. Der Vordermann hätte ja auch einen anderen Grund zum Bremsen haben können, zu dem er gar nicht blinken muss.

Du warst es also, der hier nicht aufgepasst hat. Du hast nicht mit dem Abbiegen gerechnet. Aber Leute dürfen auch abbiegen, wenn du NICHT damit rechnest. Es war also Glück für dich. Dein Können hat dich hier nicht bewahrt, es war eher dein "Nochnichtkönnen", was dich in diese Situation gebracht hat. So wie du es beschreibst, dass du dann ebenfalls stark bremsen musstest, quasi nach links ausweichen musstest, so war es eher das fahrerische Können der anderen, die auf dich aufgepasst und deine Unaufmerksamkeit ausgebügelt haben. Denen hast du viel eher zu verdanken, dass nichts passiert ist.

Also, er kann eine Teilschuld bekommen, wenn ihm nachgewiesen werden kann, dass er wirklich erst beim Abbiegen geblinkt hat. Denn er hat sein vorhaben mindestens 5 Sekunden vorher anzudeuten, damit es keine Überraschungseffekte gibt. Dennoch bist Du zu Dicht aufgefahren in dem Moment und hättest durch einen größeren Abstand den Auffahrunfall vermeiden können (Was Du durch das Ausweichen ja auch hattest). Also so hätte es 50 / 50 ausgehen können.

die Schuld trifft dich alleine da du damit rechnen kannst dass in der zweiten Spur Linksabbieger dabei sind

Ampel ist grün und Vordermann fährt nicht. Was tun?

Angenommen ich stehe hinter jemanden an der roten Ampel und die Ampel schaltet auf grün, doch mein Vordermann fährt nicht los. Hupen wäre in diesem Fall nicht erlaubt, aber was kann ich denn sonst tun, wenn er z.B. (theoretisch) 2 Grünphasen verpennt?

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Fast Unfall mit einem Krankenwagen, kann das Folgen haben?

Ich bin Fahranfänger hab also erst sei. 2 Monaten den Führerschein. Ich hatte in den Fahrstunden noch nie die Situation einem Krankenwagen ausweichen zu müssen.

Ich stand jedenfalls an der Kreuzung, es wurde grün und der vor mir fing an los zufahren. Dann dachte ich mir noch wieso holt der so komisch aus. Er ist schnell über die Kreuzung ich hinter her dann hab ich erst gemerkt das da ein Krankenwagen sehr schnell ca. 80 km rangefahren kam. Der Krankenwagen konnte gerade noch bremsen. Ich weiß es war falsch von mir sich da auf den Vordermann zu verlassen und nicht nochmal richtig zu schauen. Diesen Fehler bereue ich auch sehr. Nur ich war so geschockt in dem Augenblick, dass ich mich nur noch fragte was mach ich jetzt. In der Theorie bekommt man zwar alles erklärt und was man in dem Fall am besten machen soll. Aber in der Praxis ist das dann schon ein bisschen etwas andres.

Auf jeden fall hat der Sanitäter im Krankenwagen sich sehr laut stark beschwert und mir ein paar mal den Vogel gezeigt.

Das kann ich schon verstehen, ich wusste einfach nicht was mach ich jetzt.

Jetzt weiß ich, ich hätte einfach an der Kreuzung stehen bleiben sollen.

Nun zu meiner frage können die mich jetzt dadurch anzeigen??

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Autounfall an Kreuzung - wer hat Schuld? Wie ist Gesetzgebung?

Moin liebe Community,

mir ist eine unangenehme Sache passiert. Nach 4 unfallfreien Jahren hab ich jetzt Pech gehabt.

Und zwar war ich innerhalb geschlossener Ortschaften mit meinem Golf auf der Vorfahrtstraße unterwegs. Vor mir fuhr ein schwarzer Passat. Auf der rechten Seite münden öfters mal weitere Straßen auf die Vorfahrtstraße ein. Die Autos die von dort auf die Vorfahrtstraße fahren wollen haben alle die Vorfahrt zu gewähren. An einer dieser Einmündungen wollte der Passat vor mir rechts in die einmündende Straße abbiegen. Er hat geblinkt , wurde langsamer und begann den Abbiegevorgang.

An der selben einmündenden Straße stand ein blauer Audi, der links auf die Vorfahrstraße fahren wollte. Aber der stand da noch ganz still. Da der Vordermann von mir schon blinkte und langsamer wurde und ich keinen Gegenverkehr hatte, bin ich an meinem Vordermann links vorbeigefahren.

In dem Moment ist aber auch der Audi losgefahren. Es gab zwar keinen zusammenstoß, aber die Fahrerin ist mit dem rechten Reifen voll auf den Bordstein gefahren. Folge auf den ersten blick: Reifenplatzer. Wir wollten das Ganze ohne Polizei regeln und haben ersteinmal Personalien ausgetauscht und sie hat den Wagen ersteinmal in die Werkstatt gebracht. Bei mir selbst war nichts.

Wer hat jetzt Schuld? Sie meinte Ich, da man innerhalb geschl. Ortschaften nicht überhohlen darf. Das seh ich irgendwie auch ein, aber hätte sie nicht warten müssen?

Kann mir da mal einer die Sachlage besser erläutern?

Gruß

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Reißverschlussverkehr

Zur Situation. Ich fuhr mit meinem Pkw auf einer dreispurigen Straße auf der Linken Spur (innerorts). Die besagte Straße ist eine Vorfahrtstraße. Am Ende meines Fahrstreifens, verengt sich die Fahrbahn von Drei auf Zwei Spuren. Es sind an dieser Stelle keinerlei Verkehrsschilder angebracht die den Verkehr regeln , also gehe ich davon aus, dass dort das Reißverschlussverfahren angewandt wird. Als ich von meiner Fahrspur auf die andere wechseln wollte, war auf dieser eine Frau. Ich hatte frühzeitig geblinkt, bin teilweise mit meiner rechten Front schon eingeschert. Doch die Frau gab nicht nach, beschleunigte weiter. Mit meinem rechten Vorderreifen schon auf der anderen Spur, lies die Dame mir keine Möglichkeit weiter einzuscheren. Konzentriert auf Sie und meinen Spurwechsel, übersah ich das der Verkehr vor mir zum stocken kam. Beim weiteren anfahren, stieß ich nun auf meinen Vordermann. Es kam zu einer Unfallsituation.

Nun zur Frage an sich: Ich würde sagen, das ich in dieser Situation von der Dame genötigt wurde, da Sie mir das einscheren nicht ermöglichen wollte. Nun ist mir die Rechtslage in solchen Situationen nicht bekannt. War dies de facto eine Nötigung, oder hätte ich obwohl ich schon teilweise eingeschert bin der Frau das weiterfahren ermöglichen müssen?

Vielen Dank für jegliche hilfreiche Antwort!

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Auffahrunfall mit drei Autos

Hallo Zusammen,

meine Freundin hatte einen Auffahrunfall.

Folgende Sachlage: Das vorderste Auto ist plötzlich links abgebogen, daraufhin hat das dahinter liegende Auto (Auto Nr. 1) kräftig gebremst. Das dahinter liegende (Auto Nr. 2 / meine Freundin) ist dem Vordermann dann reingefahren und ihr ist Auto Nr. 3 reingefahren. Die Polizei wurde nicht gerufen und das Auto, dass plötzlich links abgebogen ist, ist einfach weitergefahren.

Ich bin nun dabei zu schauen wie man das am besten lösen kann. Ich hab bei der Versicherung des von Auto Nr. 3 angerufen. Die meinten, dass es bisher so aussieht, dass Auto Nr. 3 für den Schaden an Auto Nr. 2 verantwortlich ist. Ich sollte denen nur einen Kostenvoranschlag von der Werkstatt schicken. Dann habe ich bei der Werkstatt angerufen, die meinten es wäre ratsamer einen Anwalt anzurufen, der sich um alles kümmern sollte. Da die Sachlage etwas komplizierter ist und die Versicherung von Auto Nr. 3 nur die einfachste Lösung mit dem Kostenvoranschlag sucht um evtl. einem Gutachter aus dem Weg zu gehen. Unser Auto hat durch den Hintermann einige Kratzer und Verbeulungen mitgenommen und Vorne sieht es noch schlimmer aus, da ist er schon ganz schön verbeult. Aber das Auto hatte davor auch nur einen Wert von höchstens 2000 Euro.

Kann mir vielleicht jemand noch hilfreiche Tipps geben?

  • Anwalt einschalten? (eine Rechtschutzversicherung haben wir nicht)
  • Sind wir / Auto Nr. 2 an dem Schaden an Auto Nr. 1 Schuld? Obwohl er recht plötzlich gebremst hat? Besteht die Möglichkeit einer Teilschuld?
  • Ist Auto Nr. 3 an unserem Schaden Schuld? Oder hat er eine Möglichkeit auf Teilschuld?
  • Kann die Schuldfrage denn überhaupt sicher geklärt werden, da ja keine Polizei vor Ort war?
  • Was ist denn die sinnvollste Vorgehensweise?

Ich wäre für jede Antwort dankbar!

Liebe Grüße

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Abstandsblitzer halbseitig ausgelöst? Blitzer auf der Autobahn?

Hallo, Mir bot sich heute folgende Situation auf der Autobahn.:

Ich fuhr aus einem Tunnel heraus, vor mir fuhr ebenfalls ein PKW, zu dem ich mindestens 3,5 Fahrzeug Längen Abstand hatte. Erlaubt waren 80 km/h. Ich wurde von einem weiteren PKW überholt, welcher aber die linke Spur weiter befuhr, da 250m weiter ein Abstandsblitzer kommt. Hinter diesem PKW fuhr ein weißer PKW (HAS) dem Vordermann sehr dich auf Höhe des Blitzers auf. Der weiße war also auf der linken Spur und dem Vordermann ganz nahe. Wir waren fast (!) gleichzeitig auf Höhe des Abstandsblitzer. Er löste aus, jedoch bilde ich mir ein, da ich auf den Apparat schaute, dass er nur auf der linken Seite an ging.

Zu Info: Es war ein Metallgerüst, wo links oben einer hing sowie rechts oben. Und am linken Rand stand einer, sowie am rechten Rand.

Es waren solche, wie auf dem Bild, jedoch wie oben beschrieben (↑↑↑) angeordnet.

Nun meine Fragen: • Wer wurde von uns beiden geblitzt? • Wäre ich mit auf dem Bild zu sehen? • Was habe ich zu erwarten - bzw. habe ich überhaupt was zu befürchten? Falls ja, wieso?

Und was würde den weißen PKW (HAS) erwarten..?

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