schuldenverjährung

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4 Antworten

Grundsätzlich verjährt eine titulierte Forderung nach 30 Jahren. Allerdings unter Umständen hat der Gläubiger sein Recht verwirkt..

Ein Recht ist dann verwirkt, wenn es der Berechtigte längere Zeit nicht beansprucht hat. Der Verpflichtete kann sich nach dem gesamten Verhalten des Berechtigten darauf einrichten, dass dieser auch in Zukunft sein Recht nicht geltend machen werde. Die Verwirkung ist im deutschen Recht nicht gesetzlich geregelt, sondern ihre Grundsätze wurden von der Rechtsprechung aus der Generalklausel des § 242 BGB (Treu und Glauben) entwickelt. Es handelt sich um ein schwieriges Rechtsthema, das durch ein Anwalt fundiert beantwortet werden sollte

Wenn 15 Jahre KEINERLEI Versuch unternommen wurde - trotz Schuldtitel - so kann es sein, dass dieser

verwirkt

ist. Verjähren kann dieser jedoch frühestens nach 30 Jahren.


Sollte sich dier Schuldner auf die Verwirkung berufen wollen, so sollte er dies auf keinen Fall ohne anwaltliche Hilfe tun.

Die Schulden koennen mittels Vollstreckungsbescheid bis zu 30 Jahren beigetrieben werden, Der Glaeubiger muss aber immer wieder den Vollwstreckungsbescheid zum Amtsgericht schicken damit ein Gerichtsvollzieher des Gerichts versucht die Schulden beizutreiben.

nach 30 Jahren erst

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