Schulden nach dem Tod

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2 Antworten

Grds. käme es darauf an, ob es sich um eine nachweisliches Darlehen handelte und inwiefern geregelt wurde, ob die offenen Verbindlichkeit mit dem Tod der Gläubigerin erlöschen oder als Nachlassverbindlichkeit bestehen bleiben sollen.

Gerade beim Familienangehörigen ist das meist eben nicht nicht klar geregelt und der Schuldner kann sich auf Schenkung oder Zuwendung berufen. Zumal, wenn keine regelmässige, ratenweise Rückzahlung erfolgte :-(

Eine Schenkung, und nur eine über eine sittliche Pflicht hinausgehende (Heirat, Familiengründung, Hauskauf, ...) wäre aber nur bruchteilshaft zur Pflichtteilsquote auszugleichen, sofern der Eblasser innerhalb von 10 Jahren und nicht an Ehegatten lebzeitig verschenkt hat.

G imager761

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Da die Forderung der Erblasserin an die "Person" zum Nachlass gehört, wir es im Ergebnis dazu führen, dass entweder die "Person" die Hälfte der Schuld an Ihre Mutter zahlen muss oder dass die Schuld auf den Nachlassanteil dieser Person angerechnet wird, so dass Ihre Mutter dann eben entsprechend mehr aus dem Nachlass erhält. Aber es wurde schon angesprochen: Ob die Schuld der "Person" gerichtsfest ist, kann möglicherweise zweifelhaft sein. Das hängt nun ganz von den gegebenen Umständen ab.

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